10. Jänner


Ich konnte vor vielen Jahren mit einem Schäfer ein Gespräch führen. Die meisten aktiven Schäfer stammen aus Bergamo und arbeiten seit Jahrzenten als Hirten. Im Winter hütet er in der Schweiz Schafe, im Sommer arbeitet er  jeweils als Senn auf irgend einer Alp in den Alpen. Er wandert zwischen November und März mit seinen Bergamasker Hunden und etwa 300-400 Schafen durch die Schweiz.

Seine Hunde sind speziell abgerichtet und sorgen dafür, dass die Herde das macht, was er will. Meistens hat er noch Esel dabei, die ihm helfen, die Lebensmittel, Küchenutensilien sowie das Zelt und die weitere Bagage zu tragen.

Quelle: az

Foto aus az…..

Die Arbeit der Schäfer wird immer schwieriger, denn es gibt immer mehr Verkehr, mehr Strassen und Neubauten. Die Zersiedelung nimmt zu. Bevor er  mit seiner Herde weiterziehen kann, muss er nachts mit einem Esel auf  Rekognoszierung gehen. Die verschiedenen Eigentümer der Schafe besuchen ihn mehrmals in der Saison und bringen ihm die nötigen Lebensmittel.

Damit das Brot von einem Besuch bis zum nächsten reicht, kriegt er jeweils ein dunkles 20 Kilogramm-Brot! Er geht nie einkaufen, holt nur frisches Wasser bei Bauern oder Privatleuten.  Ernst.

Eine Radiomeldung von heute morgen: Eine Bauernfamilie auf einem Maiensäss in Furna im Prättigau mit 25 Stück Vieh im Stall wurde total eingeschneit und durch ca. 3 Meter hohe Schneemassen von der übrigen Welt abgeschnitten.

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Foto aus az..

Immer noch Schneechaos in den Schweizer Alpen und zahlreiche Bahnstrecken waren unterbrochen. .

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Foto aus az…..

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14 Antworten zu 10. Jänner

  1. juzicka schreibt:

    ich finde schäfer und ihre tiere toll. Ich habe auch welche kennengelernt als ich noch im lugnez ( oberland vom graubünden gewohnt habe ) . Das wegen der wegstrecke kenne ich , das wird nicht nur für den schäfer immer mühsamer. Wir haben damals gegen sommer immer die kühe zu fuss auf die alp gebracht . Viele touris haben ihre maiensäss dort auf dem berg mit viel wiese dazu die sie neuerdings mit stacheldraht und so blödsinn abgrenzen . Da mussten wir grosse umwege machen mit all den kühen 😦

    zur schneelage bei uns … es nomalisiert sich :O)

    dicker schmatzer lieber ernst und ein schöner tag wünsche ich dir

  2. ernstblumenstein schreibt:

    Ich finde die Schäferei auch toll. Aber es gibt immer weniger, die noch bei uns ziehen. Ich glaube, dass es bald fertig ist damit. Deshalb wollte ich auch diesen kleinen Bericht veröffentlichen. Du kennst Dich ja in dieser Sache aus. Du, das Lugnez, muss schön sein, gell. Das mit den Stacheldraht-
    Abgrenzungen der Touris finde ich auch völlig daneben. Ich wünsch Dir noch einen schönen Tag. Machs guet, liebi Juzicka.

    • juzicka schreibt:

      ich lebe halt mitten in den bauern :O) und ich bin sehr glücklich hier in den bergen.

      ich wünsch dir au en wunderschöne gmüetlige obe liebe ärnscht ♡

  3. Träumerle Kerstin schreibt:

    Schäfer und ihre Herden sind immer gern anzusehen. Sie strahlen so eine Ruhe aus, da ist die Welt irgendwie in Ordnung. Wie in alten Zeiten.
    Ich bin froh, derzeit nicht in den Bergen Österreichs unterwegs zu sein oder gar dort zu wohnen. Ich brauch den Winter nicht, früher ja. Aber wenn man einen Fußweg rund ums Grundstück schieben und streuen muss, wenn man hinten aufhört und vorn wieder anfangen muss, das macht echt keinen Spaß.
    Liebe Abendgrüße von Kerstin.

    • ernstblumenstein schreibt:

      Ja, so wie Du schreibst, so ist es. Die Ruhe einer Herde ist unglaublich. Der Schäfer selber kommt wie aus einer „anderen Zeit“. Der kriegt u.a. ein 20 Kilo-Brot und isst davon 3-4 Wochen. Weisst Du, ich wohne in der Schweiz und wir haben natürlich in den Alpen die gleichen Probleme wie Oesterreich. Unser kleines Land wird immer stärker zersiedelt und es gibt immer weniger Platz. Leider wird es in einigen Jahren bei uns keine Schäfer mehr geben und deshalb habe ich diesen Text in meinem Tagebuch geschrieben. Ich habe aus praktischen Gründen auch lieber keinen Schnee. Ich sende Dir Grüsse, liebe Kerstin und Häb dr Sorg.

  4. Anna-Lena schreibt:

    Schäfer und ihre Herden, für uns Städter oder Randstädter kaum noch vorstellbar, wie ein Relikt aus früheren Zeiten.

    Du schreibst: keine eigenen Bilder ?
    Wenn du die Bilder von anderen websites hast, solltest du unbedingt die Quellen angeben, um keine Scherereien wegen Copyright zu bekommen. Die sind momentan sehr hinterher und das kann teuer werden.

    Liebe Grüße aus der wettertechnischen Tristesse bei 9 Grad plus.

    Anna-Lena

    • ernstblumenstein schreibt:

      Keine eigenen Bilder Du Gaby, ich frag dich besser ber email! Ich kenn mich noch nicht aus bezglich Bilderklau! Die meisten Fotos habe ich im Moment aus der Zeitung (keystone), aus der GoogleMaschine und z.T. aus Bildern (Internet) von namhaften Fotografen mit Vermerk Copy right.Reicht die Angabe z.B. des Fotografen? oder muss ich das schriftliche Einverstndnis holen?Reichen die Quellenangaben z.B. aus Zeitung?? Ich danke Dir fr deine Informationen. LiebeGrsse und hb dr Sorg. Ernst. Ernst Blumenstein

      https://ernstblumenstein.wordpress.com

  5. minibares schreibt:

    ein 20-Kilo-Brot. Hauptsache es ist ein haltbares. Aber das wird doch hart.
    Oh, keine eigenen Bilder, hab mich schon gewundert.
    Aber eigene Bilder sind doch so leicht einzuspielen. Hast du doch auch schon getan.
    Dieser starke Schnee ist schon verrückt.
    Erst kommt nix, und dann viiiiiel zu viel!
    Liebe Grüße zu dir

    • Ernst schreibt:

      Ja, liebe Bärbel, das dachte ich auch, aber das Brot wurde speziell angefertigt und gebacken. Îch hab ihn extra nochmals gefragt, weil ich das selber auch nicht glaubte.
      Wegen den Fotos, weisst Du, das Problem ist, dass ich die zuerst alle einscannen muss, damit ich sie im Compi habe. Ich habe bis jetzt wenige Fotos im Compi, das wird sich ändern. Das einspielen der Bilder ist für mich nicht das Problem.
      Es freut mich für Dich, liebe Bärbel, dass Du bald Oma wirst. Der Tochter und euch Grosseltern wünsche ich ein gesundes Kind. Alles Gute. Ernst.

      • minibares schreibt:

        Ach so, das sind ja noch Papierbilder.
        Ich fotografiere auch ab und zu Fotos, lach, dann sind sie auf dem Chip und fix auf dem PC. Natürlich müssen sie dann beschnitten werden.

        Ja, ich freue mich auch sehr, bin ja weit weg, doch wir haben Verbindung per Telefon, Skype und Mail.

  6. ernstblumenstein schreibt:

    Ja, meine Liebe, ich komme compi-und foti-mässig noch aus der „Steinzeit“. Aber warte nur, auch ich werde moderner, lach.

  7. Simona schreibt:

    ▐▬▌℮║║(()) ! B░E░A░U░T░I░F░U░L :)) D░A░Y

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