28. Jänner


Winterzeit ist Holzschlagzeit

Die Schweiz ist zu 1/3 ihrer Fläche mit Wald bedeckt, was unserem Land einen grossen Holzreichtum beschert. Lärchen- und Fichtenholz ist im Moment sehr begehrt und erzielt gute Preise. Weniger gefragt ist  Laubholz und Brennholz wird wegen dem milden Winter ebenfalls wenig verlangt. 

Ich zeige euch nachfolgend drei verschiedene Nutzer

1. Der Mensch…..

Lärchenlager            Wer hat soviel Hunger?  Holzschlag

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Foto az Bildergalerie        Foto A. Grimm, Veltheim     Foto az Bildergalerie

2. Der Biber…..

im Auenwald an der Aare     an der Reuss     Der Täter

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 Foto R. Keller, Umiken az          Foto R. Nagel           Foto Wikipedia

3. Der Sturm…..

Sturmschaden Andrea…                                  

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  Quelle Keystone az                                    

Das hat mich heute total aufgestellt !!!

Wir schlafen bei offener Balkontür direkt am Bungert (Wiese mit alten Obstbäumen). Heute in der Morgendämmerung um 07.15 Uhr flötet die Amsel erstmals in diesem Jahr zaghaft ihre melodischen, wohlklingenden Frühlingsstrophen in die weiss verzuckerte Landschaft. Dies ist dieses Jahr sehr früh.

Wer von euch hört den Vogelgesang auch und ist darauf sensibilisiert ?

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 Bild Wikipedia, Vogelwarte

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und einen guten Start in die neue Woche. Macht’s guet. Ernst.

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14 Antworten zu 28. Jänner

  1. M. schreibt:

    Hallo Ernst, bei uns war heute eine Amsel am Futterhäuschen, aber singen habe ich sie noch nicht gehört. Bei uns hat es die ganze Nacht geschneit und ich glaube, dass wir wohl noch ein Stück auf das Zwitschern warten müssen…

    Unglaublich für mich ist, was ein Biber so anrichten kann. Habe solche Bilder noch nie gesehen. Auch wenn es traurig ist, wenn unsere Bäume so zum Opfer werden – faszinierend ist es aber allemal zu sehen.

    Auch dir sei ein schönes Wochenende gewünscht. Mit lieben Grüßen von Mandy

  2. Ernst schreibt:

    Weisst Du, liebe Mandy, die Natur ist ein unheimlich sensibles Oeko-System, das ineinander bis ins hinterste Detail abgestimmt und verzahnt war. Der Mensch ist leider derjenige, der immer mehr in die Natur eingreift und sie zerstört. Die Biber wurden vom Menschen fast ausgerottet. Was z.B. die Stürme, vom Klimawandel begünstigt, alles für Schäden an Bäumen anrichten, ist ein ungleich grösserer Schaden als die wenigen Bäume, die der Biber für seinen Lebensunterhalt braucht. So, jetzt muss ich aufhören mit meinem Geplapper, sonst langweile ich dich noch. Alles Gute, Mandy, machs guet. Ernst

  3. ute42 schreibt:

    Eine nette Holzkunde 🙂 Den Holzschnitzer Biber hatte ich auch schon mal in meinem Blog. Mich fasziniert dieses Tier. Vögel höre ich leider hier mitten in der Stadt selten 😦

    • Ernst schreibt:

      Du hast eben in der Stadt meistens einen grösseren Lärmpegel als auf dem Land. Somit ist es auch schwierig, den ersten, noch verhaltenen Vogelgesang zu hören. Gell, Biber sind lässige Viecher. Ich wünsche
      Dir einen schönen Sonntag und einen guten Start in den Februar. Ernst.

  4. Anna-Lena schreibt:

    Der Mensch und sein Raubbau, ein immer wieder aktuelles Thema, lieber Ernst.
    Ich sehe nahe meiner Schule immer wieder Nutria, die wohl aus der Biberfamilie stammen. Stundenlang könnte ich sie beobachten 🙂

    Wir haben momentan Minusgrade und es ist mächtig kalt. Daher haben die Vögel sich verkrochen und schonen ihre zarten Stimmbänder. Recht so 🙂

    Herzlich,
    Anna-Lena

  5. Ernst schreibt:

    Klasse, Nutrias sind auch so putzige Tiere. Was hast Du denn nahe deiner Schule für Lebensräume, in denen Du die Nutrias beobachten kannst? Einfach toll, gell. Wir haben zahlreiche Ferien nahe der Camargue und den Etangs in kleinsten Ortschaften verbracht, um u.a. Vögel (schon wieder welche) zu beobachten und zu bestimmen. Dabei waren natürlich die Nutrias an den Etangs (Brackwasserflachseen) auch eingeschlossen. Sie sind wahre Meister im untergraben von Böschungen und kleinen Strassen, die dann z.T. einstürzen.
    Der Raubbau… ein immer wiederkehrendes Thema. Herzliche Grüsse, Ernst
    Toll.

  6. AnnaFelicitas schreibt:

    Guten Morgen lieber Ernst,

    ich höre die Amseln – und nicht nur sie – schon seit 14 Tagen und komme aus dem mich wundern gar nicht mehr heraus.

    Würden wir Menschen unser Umfeld so hegen und pflegen, wie die Tiere es tun, es gäbe überhaupt keine Umweltschäden! Tier sind großartige Lehrer, wie ich immer wieder feststellen kann. Man muss ihnen nur zuhören 😉

    Alles Liebe
    Anna

    PS: Das lachende Holz lässt mein Herz Purzelbaum schlagen, denn ich mag es, wenn jemand genau hinschaut! Danke dir dafür ♡

  7. ernstblumenstein schreibt:

    Schön, liebe Anna, dass es Menschen wie Dich gibt, die die Natur kennen und ein ausgeprägtes Gespühr für unsere anderen Lebewesen auf dieser Welt, nämlich Pflanzen und Tiere, haben. Man muss auch die kleinen Dinge im Leben mögen! Aber damit man das kann, muss man sie zuerst sehen.
    Uebrigens, Freude haben ist eines der wichtigsten Dinge im Leben. Herzliche Grüsse und einen guten Wochenstart wünscht Dir Ernst.

  8. Elsa Rieger schreibt:

    Lieber Ernst, ist das nicht schön, die erste Amsel, hach! Das wird ja doch wieder was mit dem Frühling in diesem Jahr!

    Und was die Holzfällerei angeht, da ist mir der Bibel der allerliebste.

    Liebe Grüße
    ELsa

    • ernstblumenstein schreibt:

      Sicher, liebe Elsa, wir Menschen brauchen doch den Frühling jedes
      Jahr, wir brauchen ihn doch wie die Nahrung auch. Weisst Du, die
      erste Amsel, die flötet! nach so vielen gesangstoten Monaten, die
      brauche und höre ich, weil dieser Gesang so etwas spezielles ist.
      Der Mensch muss das Holz nutzen, auf den Sturm könnten wir
      verzichten. Die Biber ist ein herrliches Tier, ich bin Fan von ihm.
      Danke, Elsa für deinen Besuch bei mir, ich grüsse Dich herzlich.
      Ernst

  9. Waldameise schreibt:

    Lieber Ernst,

    ich kann sogar hören, was die Vögel erzählen, wie hier z.B.

    http://waldameise.designblog.de/kommentare/die-lydia-ist-da-….778/

    Ich liebe das.

    Der lachende Baum erinnert mich an ein Schweinchen, an eine Schweineschnauze aus Holz. Wunderschön. Ach, ich kann es kaum mehr erwarten, wieder hinaus zu gehen und all diese Wunder in der Natur zu entdecken … sooo schön … seufz.

    Ein lieber Gruß geht zu dir
    von der Waldameise 🙂

  10. Ernst schreibt:

    Ich danke Dir, Waldameise, habe deinen Eintrag von 2004 gelesen. Ich bin froh, einen weiteren Fan der Vögel und der Natur kennen zu dürfen. Flora und Fauna im Frühling, ja, ein Traum. Trotz der Kälte erwarte ich bald die
    ersten Stare aus dem Süden zurück. Ich führe über die Vögel und Pflanzen Tagebuch. Letztes Jahr sah ich den ersten Starenschwarm am 8.2.11 und am 11.2.11. Liebe Grüsse an Dich. Ernst

  11. Träumerle Kerstin schreibt:

    Ja da isser ja: Herr Biber. Eine schöne Aufnahme, was für eine Kelle! Und wie er schelmisch lacht! Das sind Aufnahmen, die mich zum Lachen bringen. Vielen Dank.
    Liebe Grüße von Kerstin.

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