13. Februar


Die 4 Waldstädte am Hochrhein,
2. Teil Bad Säckingen !

Panorama Bad Säckingen DE vom Hochrhein aus gesehen…

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Foto Wikipedia

Bad Säckingen DE ist eine der „vier Waldstädte“ am Rande des Hotzenwalds und eine deutsche Grenzstadt zur Schweiz. Auf der Schweizer Seite liegt das Dorf Stein.

Die Bezeichnung Waldstädte stammt aus der Zeit, als sich das Habsburgerreich über den Südschwarzwald bis in den Sundgau und den Breisgau erstreckte und die vier Städte aus Sicht des Stammlandes den Uebergang zum Wald bildeten.

Sundgau
Der Sundgau hatte im Mittelalter 2 Gaue, nämlich den Nordgau, Unterelsass, ( Region Strassbourg, wird heute das Dep. Bas Rhin genannt). Sundgau, Oberelsass, (Basel-Mühlhausen-Belfort, wird heute das Dep. Haut Rhin genannt).

Breisgau
Der Breisgau umfasst Baden-Würtenberg, zwischen Oberrhein und Schwarzwald gelegen. Das Zentrum ist die Stadt Freiburg, zwischen Oberrhein und Schwarzwald gelegen.

Die Holzbrücke Bad Säckingen
Sie ist mit 207 Meter die längste, gedeckte Holzbrücke Europas und verbindet Bad Säckingen in Deutschland mit dem Dorf Stein in der Schweiz.

                                                   Innenansicht    Der Trompeter

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 alle 3 Fotos Wikipedia

Die Foto zeigt das Dorf Stein und die Stadt Bad Säckingen. Zwischen den beiden Brücken sieht man die kleine Fridolinsinsel.

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Foto Wikipedia

Der Legende nach gehörte die kleine Insel im Rhein bei Stein und Bad Säckingen sowohl Deutschland als auch der Schweiz, weil beide Länder im Mittelalter den Schiffszoll einkassierten. Dies war für beide Orte damals eine wichtige Einnahmequelle.

Die rund 312 Meter lange Fridolinsinsel wurde 1961 aufgeschüttet. Sie war und ist heute noch ein unbekanntes Eiland im Hochrhein und ein Naturschutzgebiet. Das bewaldete Eiland wird von einer Biberfamilie bewohnt.

Die Fridolinsinsel                                   Wappen Bad Säckingen

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Foto F. Huber, Bingen, Wikipedia

Stein Schweiz am Hochrhein

Stein ist ein kleineres Dorf und liegt im mittleren Fricktal. Es wurde 1281 erstmals als habsburgisches Pfandrodel erwähnt und gehörte später längere Zeit zum allerersten Besitz des Klosters Säckingen.

                                                                           Wappen Stein

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  alle Fotos von Wikipedia

Empfehlenswert ist auch eine kleine Flussfahrt mit dem Schiff „Trompeter von Säckingen“ von Bad Säckingen aus. Die Fahrt geht unter der historischen Holzbrücke hindurch an der Bad Säckinger Altstadt vorbei bis zum Rheinkraftwerk, wo das Schiff wendet und die Fahrt rheinabwärts beginnt.

Vorbei an idyllisch gelegenen Gemeinden am deutschen und schweizerischen Ufer bis zum Naturschutzgebiet Wehramündung mit seinem Schilfgürtel. Man sieht bei dieser Fahrt immer wieder auf die Ausläufer des Schwarzwaldes und auf die Höhen des Hotzenwaldes. Die kleine Schiffsreise führt am Schloss Schönau vorbei bis zur Gemeinde Schwörstadt, wo das Schiff zur Rückfahrt umkehrt. 

 

Zum Schluss ein Gedicht aus dem Buch fugen dichten:

aus der Traum

im Traum
ins Tram
gestiegen
wo er
das u
liess
liegen.

von Kurt Meier.

Ich wünsche euch allen einen guten Start in die Woche. Machts guet.

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14 Antworten zu 13. Februar

  1. ute42 schreibt:

    In dieser Ecke war ich schon, dort ist es wirklich wunderschön.

  2. Ernst schreibt:

    Ja, ein schönes Gebiet am Hochrhein, vor allem den Schwarzwald liebe ich natürlich besonders, es hat dort hunderte von wunderschönen Gegenden und Orten.

  3. Anna-Lena schreibt:

    In Stein war ich auch schon mal und ich fand es ausgesprochen schön dort.
    Bunte Grüße in deinen Tag,
    Anna-Lena

  4. minibares schreibt:

    Wir waren vor vielen Jahren mal in Walshut.
    Ach ist das lange her.
    Hat also auch mit Wald was zu tun.

    • Ernst schreibt:

      Waldshut, liebe Bärbel, liegt ganz in der Nähe von mir,
      etwa 20 Autominuten weg. Unser Weg in den Schwarz-
      wald führt über Waldshut oder Laufenburg, je nachdem
      ob wir auf die Hotzenwaldhöhe gehen oder eher unten
      am Hochrhein Pilze suchen. Es ist eine Waldstädte !

  5. ELsa schreibt:

    Lieber Ernst, ich was da noch nicht. Sehe ich deine Bilder und die Beschreibung, denke ich, ich sollte es mal bereisen.

    Liebe Grüße
    ELsa

    • Ernst schreibt:

      Liebe Elsa, ich danke Dir für deinen Besuch. Ich weiss nicht, in welchem
      Eck von Deutschland Du wohnst, aber Schwarzwald und Rhein sind allemal eine Reise wert. Ich habe da gerade noch ein Wortspiel wegen
      dem Rhein (Wasser) und deiner Liebeslyrik gefunden :

      Geografie der Liebe

      Kein Wasser
      hat Einfluss
      auf den Ausfluss
      wenn zwei Flüsse
      ineinander
      fliessen.

      Kurt Meier, fugen dichten
      Liebe Grüsse Ernst

  6. syntaxia schreibt:

    Also der Besuch von Bad Säckingen ist sicher, du hast mich neugierig gemacht. Dort wollte ich ich schon länger einen Abstecher (von Bernau aus) machen, aber ich warte bis der Frühling kommt.

    ..grüßt dich Monika

  7. Kurt Meier schreibt:

    Lieber Herr Blumenstein
    Schön, dass Sie mich zitieren. Bei meinem Gedicht fehlt leider nach dem Titel die erste Zeile (im traum…).
    Herzlich Kurt Meier

    • Ernst Blumenstein schreibt:

      Grüezi Herr Meier,
      Was für eine Ueberraschung – zuerst jedoch besten Dank für den Hinweis auf meinen Lapsus. Sorry. Es sollte nicht, ist aber leider…
      Ich nehme nicht an, dass Sie mein Tagebuch lesen, ich nehme aber an, dass ich ihre Gedichte, die mir sehr gefallen, weiterhin zitieren darf.
      Anlässlich meines 7o-igsten schenkten mir „grosse Kinder“ meiner älteren Schwester aus Zürich u.a. ihr Buch. Da mich Sprache grundsätzlich interessiert, lese ich ihr fugen dichten und zitiere auch gerne daraus (Blog 21.7.12 besserwisser, 6.8.12 besetzt und zukünftig 5.10.12 kulinarisch).
      Den Blog betreibe ich erst seit Ende Nov. 11 und mein Bestreben ist es, die Qualität der Beiträge zu verbessern. Ich werde morgen die oben erwähnten Zitierungen noch checken, ob sie „dicht“ sind. Sie sollten…
      In diesem Sinne grüsse ich Sie unbekannterweise herzlich!
      Ernst

      • Kurt Meier schreibt:

        Lieber Ernst Blumenstein,
        Erst heute sehe ich Ihren Brief. Selbstverständlich dürfen Sie mich weiter zitieren so viel Sie wollen, es freut mich. Wenn Sie mir Ihre Adresse mitteilen, kann ich Ihnen meinen Leporello schicken. (formei@hotmail.ch)
        Mit besten Grüßen
        Kurt Meier

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