Dienstag 22. Mai 2012


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Hommage an den diesjährigen Frühling

Mit Riesenschritten geht der Blütemonat Mai, auch Vollfrühling genannt, dem Ende entgegen. Eine andere phänologische Zeit bricht an. Der Frühsommer ist im Anzug, geheimnisvolle Gräser, Scheinähren, Wiesen-Fuchsschwanz, schwarzer Holunder, Hartriegel, Weissdorn, der wunderbare Wald-Geissbart oder Türkischer Mohn beginnen zu blühen, wobei auch diese Zeit wegen der Klima-Erwärmung immer mehr nach vorne rückt.

Es ist Zeit, vom Frühling endgültig Abschied zu nehmen. Alle nachfolgenden Bilder von mir entstanden noch im Mai :

Blauer Segen…..

Kamera 11.5.12 006 Kamera 11.5.12 021Kamera 17.5.11 007Kamera 17.5.11 005

Kamera 17.5.11 003Kamera 17.5.11 011Kamera 17.5.11 032

kamera 20.5.12 009kamera 20.5.12 037kamera 20.5.12 042
Fotos EB

  Auch an unserer Trockenmauer hat sich seit Mitte April 12 einiges verändert…..

  Kamera 17.5.11 016Kamera 17.5.11 013Kamera 17.5.11 014

  Kamera 17.5.11 020Kamera 17.5.11 018Kamera 17.5.11 022

  Kamera 17.5.11 025 kamera 20.5.12 025

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  Kamera 17.5.11 029  Kamera 17.5.11 017

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kamera 20.5.12 016kamera 20.5.12 012
Fotos EB

Was wäre der vergangene Frühling ohne Jungtiere gewesen?

Der Storch beim Nestbau…         die Jungen müssen behütet sein…

Nestbau Flachsee Storch m. Material K. Manz Bremgimage
Foto Karin Manz, Bremgarten                 Foto Richard Linder, Wettingen

Graugänse mit ihren Jungen…

R. Linder, Graugänse a. Flachsee
Foto Richard Linder, Wettingen

Eine Libelle ruht sich aus…

Joe Mathis, Rottenschwil, Pause auf dem Apfelbaumblatt
Foto Joe Mathis, Rottenschwil

eine andere ist soeben auf dem Blatt gelandet…

Karin Manz, Bremgarten schau mir in die Augen kleines
Foto K. Manz, Bremgarten

Auch die Vögel pflegen die Hygiene, um Krankheiten und Parasiten im Nest der Jungschar vorzubeugen. Der Kot der Jungen wird deshalb jeweils beim Wegflug mitgenommen und entsorgt.

Die Kohlmeise fliegt mit dem Windelpack aus…

Joe Mathis Rottenschwil Kohlmeise mit Windelpack

während der Nestling schon wieder nach Futter schreit und bettelt…

Joe Mathis, Rottenschwil wo ist mein Futter...
Beide Fotos Joe Mathis, Rottenschwil

Der Admiral ist ein häufig vorkommender Wanderfalter, der in seinem Lebensraum ganz speziell an das regionale Klima angepasst ist. Er wandert aus seinem Lebensraum im Frühjahr nach Norden und im Herbst zurück nach Süden. Der Falter lebt in Nordamerika bis Guatemala, auf Haiti, in Neuseeland, Europa, Nordafrika und im Westen Asiens.

Der Admiral, ein häufiger Schmetterling in unseren Gegenden…..

R. Linder Wettingen

Foto R. Linder, Wettingen

Was wäre der Frühling ohne Gewitterstimmungen?

Cumuluswolken, auch Haufenwolken genannt, bilden sich vereinfacht gesagt durch Aufsteigen von Warmluft. Sie gehen sehr oft in Gewitterwolken über.

Diese hier sind schon fortgeschritten…

Karl Zimmerli, Oberentfelden Gewitterstimmung
Foto Karl Zimmerli, Oberentfelden

und bei den nächsten Bildern ist der Regen nur noch eine Frage der Zeit…

Jolanda Spuler, Endingen Der Himmel öffnet seine Schleusen

Jolanda Spuler, Endingen, Natur pur
Beide Fotos Jolanda Spuler, Endingen

Ach, und dann gibt es nochmals Kunterbuntes

Ich sammle alles, was mir unter die Finger kommt. Die Antiquitätentafel habe ich einem alten Händler im Burgund abgekauft. Eulen liebe ich neuerdings sehr. Seit ich vor 3 1/2 Jahren mit dem Rauchen aufgehört habe, darf auch dieses Emailschild natürlich nicht fehlen. Auch viele Kupfer-und Messingkessel und Pfannen hängen auch im Haus an den Wänden. Den Sägebock brauche ich im Frühling, um die abgeholzten Aeste für Brennholz für unsere diversen Holzöfen zu zersägen. Jedes Jahr setzte ich 1/3 Teil der Hecke auf den Stock. Auf den Stock setzen heisst, die einzelnen starken Aeste ganz unten abzusägen. Jedes Jahr pflege ich so die Hecke und in 3 Jahren ist sie erneuert. 2/3 der Hecke bleiben also immer als Lebensraum für Vögel, Insekten und Kleinsäuger stehen. Und wie gewisse Bilder zeigen, dauert es, bis unser Vorplatz eingerichtet und bepflanzt ist. 

Kamera-4.5.12-025_thumb1Kamera-8.5.12-025_thumb2Kamera-8.5.12-021_thumb2Kamera-7.5.12-0121_thumb

Kamera-7.5.12-0431_thumb1Kamera 17.5.11 039Kamera 17.5.11 034

Kamera 17.5.11 048Kamera 17.5.11 037Kamera 17.5.11 052Kamera 17.5.11 045
Fotos EB

Wo wir uns im Sommer am liebsten aufhalten, ist auch klar…

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Kamera 11.5.12 002Kamera 11.5.12 001
Fotos EB

und eine Hommage an den Maikäfer

Noch gibt es ihn, den “Laubchäber” oder Maikäfer!

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    Foto Wikimedia Commons, Urh. Mario Sarto, Masa

 

Der Maikäfer gehört zur Familie der Blatthornkäfer, (Scarabaeidae). Der meistverbreitete Art ist der Feldmaikäfer Melolontha melolontha.

In die gleiche Familie gehört der gerippte Brachkäfer (Amphimallon Solstitiale), im Volksmund als Junikäfer bekannt und der Rosenkäfer (Cetoniinae), ein häufiger Gast in unserem Garten. Er liebt es u.a. vor allem, sich in den duftenden Pfingstrosenblüten aufzuhalten.

Junikäfer, der kleinere Bruder                 Rosenkäfer

imageEric Steinert Rosenkäfer Wikimedia commons

 Foto Wikimedia Commons, Urh. Holger Gröschl         Foto Wikimedia Commons, Urh. Eric Steinert

 

Laubchäber sagen wir ihm, weil sich der Käfer in den Bäumen an den Blättern gütlich tut. Dabei war er in früheren Jahrzehnten eine richtige Plage. Die Käfer waren so gefrässig, dass sie innert kürzester Zeit Bäume oder sogar ganze Waldpartien kahlgefressen haben.

Ein Flugjahr der Maikäfer findet nur alle drei Jahre statt. Es bedeutet jeweils grössere Einflüge. Wir kennen das Berner-, das Basler– und das Urner Flugjahr. Unsere Behörden wissen dank der Forschung, welche Gebiete hauptsächlich betroffen sind. Heute sind diese Flugjahre zum Glück nicht mehr besonders stark ausgeprägt.

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Foto Sibylle Hunziker/pixsil green

In den fünfziger Jahren setzte die Gemeindebehörde von Nussbaumen für die Bekämpfung des Maikäfers auch die Schuljugend ein. Ganze Schulklassen rückten jeweils am frühen Morgen, mit Leintüchern versehen, Richtung Wald aus. Dabei schüttelten die kräftigeren Buben Baum um Baum und die Käfer fielen auf die bereitgelegten Leintücher. Die anderen Schüler sammelten dann die Käfer ein.

Die Maikäfer mussten auf einer von der Gemeinde bestimmten Sammelstelle abgegeben werden. Meistens versah ein Bauer dieses Amt. Die “Beute” wurde dort nach Litern gemessen und vom Bauer im “Güllenloch” (Jauchegrube) entsorgt.

Den Schulklassen und privaten Sammlern wurde z.B. von der Stadt Mellingen eine Entschädigung von 15 Rappen pro Liter ausbezahlt. Dies war eine ansehnliche Entschädigung für die damalige Zeit!

Auch in der Gemeinde Mellingen gab es vor 100 Jahren eine obligatorische Pflicht zum Sammeln. Es wurde den Landbesitzern und Pächtern vorgeschrieben, wieviele Liter Käfer pro Hektare  abzuliefern sind. Ich danke Kurt Oldani für seinen Bericht im Reussboten, der mich erst auf die Idee brachte, über den Maikäfer einen Bericht im Blog zu machen.

Vor hundert Jahren…

Ernst Maikäferinserat Reussbote
Aus dem Reussboten eingescannt.

Wir Kinder spielten zu jener Zeit auch „Maikäfer-Fangis“. Beim Eindunkeln erwarteten wir jeweils die schwirrenden  „Gesellen“ und schlugen sie mit Besen auf den Boden herunter. Sodann sperrten wir sie in eine Schuhschachtel und “fütterten” sie mit Blättern.
Aus heutiger Sicht war dies sicher nicht tiergerecht! Die heutige Jugend würde sicher ab solchen “Spielen” nur ungläubig staunen.

Heute ist die Plage durch gezielte Massnahmen eingedämmt und die Schäden sind nicht mehr gravierend. Ja, der ulkige Bursche ist in unserer Gegend sogar rar geworden. Grössere Vogelarten profitieren ausserdem auch heute noch vom gedeckten Maikäfertisch.

Bei wärmeren Wetterbedingungen fliegen die Käfer auch nicht mehr im Mai, sondern schon im April aus, sodass wir sie eigentlich Aprilkäfer nennen müssten. Das gleiche gilt auch für den kleineren Bruder, den Junikäfer, der dann schon im Mai unterwegs ist. Eine verrückte Welt, findet ihr nicht auch.

Die Larven des Maikäfers, die Engerlinge, verursachten früher grosse Schäden im Wiesen-und Weideland. Ebenfalls schädigten sie die Gemüsegärten, die in der damaligen Zeit für viele Familien wegen der Selbstversorgung wichtig waren. Deshalb zeige ich euch noch ein Gemüse-Inserat aus dem Reussboten von 1912, um diese Wichtigkeit zu dokumentieren. Für Kopfsalat wurde also zur damaligen Zeit ein Inserat geschaltet!

Zu verkaufen
Kopfsalat
haus nr. 20
neben der kirche

Im Gemüsegarten grub man die Schädlinge aus und tötete sie umgehend, waren sie doch als “Gäste” gar nicht gern gesehen.

Die Larve des Maikäfers, der Engerling       Ein Wiesenstrauss, von Marianne arrangiert…..

imageKamera 11.5.12 018

Foto Wikimedia Commons,  Urh. J.K. Löckener                         Foto EB

 

Infolge der Klimaerwärmung sind die Käfer bereits auf 1600 Meter ü.M. festgestellt worden. Hier destabilisieren die Engerlinge den Boden von Steilhängen, was zu Erdrutschen führt und teure Gegenmassnahmen zur Folge hat.

Das Volkslied „Maikäfer flieg“ wird auch heute noch gesungen. Hier die 1. Strophe:

Maikäfer flieg!
der Vater ist im Krieg.
Die Mutter ist im Pommerland,
das Pommerland ist abgebrannt.
Maikäfer flieg!

Hoffen wir, dass es den Laubchäber oder Maikäfer auch in der Zukunft noch gibt. Obwohl er ein Schädling ist, gehört er halt trotzdem irgendwie zum Mai. Ich persönlich kann mir den Mai ohne Maikäfer nicht vorstellen. Kommende Generationen werden sich freuen, wenn sie ihn noch in “freier “Wildbahn” erleben und nicht im Zoo ansehen müssen!

Vielen herzlichen Dank all meinen Lesern, die mir wieder Fotos zur Benutzung angeboten haben!

Aare Auenstein D.Wildi Hochholdinger, Staufen
Foto Daniela Wildi, Lenzburg

Der Spruch zum Tagesende
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Wir sind nicht nur verantwortlich

für das, was wir tun,

sondern auch für das,

was wir nicht tun.

Jean Baptiste Molière

 

Ich wünsche euch allen eine gute Zeit und ein frohes Pfingstfest. Macht’s guet.    Ernst

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44 Antworten zu Dienstag 22. Mai 2012

  1. Mathilda schreibt:

    Wahnsinn, das sind Fotos, so wunderschön und ich finde auch, dass die Natur förmlich explodiert ist.
    Hoffentlich wird der Sommer auch warm und nicht so kalt wie im letzten Jahr.

    LG Mathilda😉

    • ernstblumenstein schreibt:

      Danke Dir, liebe Mathilda, für deine Aeusserungen. Ja, ich hoffe wie Du auf einen schönen, aber nicht zu heissen Sommer (nicht über 30 Grad)! Schaun mer mal. Ich wünsche Dir ein erholsames Pfingstwochenende.
      Ernst

  2. Anna-Lena schreibt:

    Das hast du wieder wunderbar zusammengefasst, lieber Ernst.Selbst die Wolkenformationen stimmen freundlich,auch wenn sie Gewitter bringen.
    Wir sitzen seit Tagen auf dem Trockenen, Regen wäre so dringend nötig, um die sattgrünen Blätter kräftig abzuwaschen.
    Was gibt es Schöneres, als sich an dem Aufbruch in den Sommer und dem neuen Leben in der Natur zu erfreuen🙂.

    Genieße die Tage und lass es dir gut gehen.
    Herzlich,
    Anna-Lena

    • ernstblumenstein schreibt:

      Danke, liebe Anna-Lena, für deine Gedanken. Ich kann den regenbringenden Wolkengebilden auch stets was Schönes abgewinnen. Sie gehören einfach dazu. Bei uns lösen sich Sonnenschein und Regen ab und die Regendusche wäscht auch den vielen Blütenstaub des scheidenden Frühlings weg. Dir wünsche ich auch einen guten Aufbruch in den Sommer. Geniesse das kommende Pfingstwochenende. Herzliche Grüsse zu Dir nach Berlin. Ernst

  3. Anna-Lena schreibt:

    Das Lied kennst du sicher:🙂

    • ernstblumenstein schreibt:

      Du bist ein Schatz…
      Ich habe Reinhard Mey 1968 bei einem kleinen Geschäftsempfang in Zürich persönlich kennen gelernt. Ich bin bis heute ein grosser Fan von ihm :-)) , umsomehr, als ich ja selber Gitarre spielte und auch viele Mey-Lieder sang. Danke Dir, Anna-Lena…
      Nostalgie pur! Ernst

  4. syntaxia schreibt:

    Lieber Ernst,
    du hast vom Maikäfer geschrieben und was er anrichten kann. ich wollte es nicht glauben als meine Glockenblume im Tontopf plötzlich bei voller Blüte verging. Dann hub ich die Erde aus und hatte mehr als 10 Engerlinge in dem Topf mit 30cm Durchmesser und 40cm Höhe!!
    Jetzt werde ich heute nach der Arbeit auch meinen Sommerflieder im Topf ausgraben. Auch er ist kaputt, aber ich denke eher verfroren. Weiße sind ja sehr empfindlich.
    Deine Trockenmauer macht sich prächtig!

    Hab auch du eine gute Zeit!

    ..schickt dir Monika liebe Grüße durch erste Sonnenstrahlen

    • ernstblumenstein schreibt:

      Danke, liebe Monika, für deine Zeilen. Deine Maikäfer-Erlebnisse waren sind ja gar nicht angenehm – trotzdem musste ich herzhaft darüber lachen. Ja, Zusammenhänge gibt es manchmal ! Ich wünsche Dir ein schönes Pfingstwochenende, mach’s guet. Ernst

  5. Richard Linder schreibt:

    Vielen Dank für die Übermittlung der super schönen Bilder und die informativen Berichte dazu.
    einen schönen Tag wünscht
    Richy Linder

  6. Elsa Rieger schreibt:

    Lieber Ernst, vielen Dank für diesen wunderbaren Frühlingsspaziergang! Herzliche Grüße, Elsa

  7. Träumerle Kerstin schreibt:

    Lieber Ernst, das ist ein wunderschöner Beitrag. Beim Vogeljungen musste ich lachen, was für eine tolle Haarpracht!
    Und eure Trockenmauer sieht so vielseitig bepflanzt aus, einfach schön. Da fühlt man sich wohl, da wohnt man gern.
    Ja, nun ist der Frühling vorbei, die Sommerhitze hat zumindest bei uns schon Einzug gehalten. Also schauen wir, was uns der Sommer bringt.
    Viele Grüße von Kerstin.

    • ernstblumenstein schreibt:

      Man sollte den „Jungen“ mal zum Coiffeur schicken. Er sieht wirklich lustig aus. Wir werden sehen, was der Sommer mit uns vorhat. Hitze über 30 Grad mag ich überhaupt nicht, man kann kaum was machen und für den Garten ist’s auch nicht optimal. Ich sende Dir Grüsse. Ernst

  8. Waldameise schreibt:

    Lieber Ernst, bevor ich es vergesse … ich bin auch Reinhard Mey-Fan!!!

    Dein Eintrag heute steckt voller Fülle, wie der Frühlings selbst. Verabschieden mag ich ihn noch nicht, sondern festhalten … ganz ganz lang. Der Platz, an dem ihr euch gern aufhaltet, ist sehr idyllisch. Man kann sich sehr glücklich schätzen, so leben zu dürfen, gell? All diese Vielfalt, Schönheit … dafür sollte man sich ganz viel Zeit nehmen.
    Das wünsche ich dir, lieber Ernst, und eine frohe Pfingstzeit.
    Liebe Abendgrüße von der Waldameise

    • ernstblumenstein schreibt:

      Wunderbar, dann sind wir ja schon zu dritt!!!
      Der Frühling darf auch bei uns noch bleiben, wir geniessen unser Zuhause seit 30 Jahren. Wir wissen und schätzen es sehr, was wir hier in unserem Refugium haben und brauchen die Zeit, alles bewusst zu erleben.
      Dir auch eine gute Zeit, geniesse die Pfingsttage, es soll schönes Sommer-Wetter geben. Alles gute und viele Grüsse Ernst

  9. ZielonaMila schreibt:

    Beautiful photographs, fantastic colours. I am greeting

  10. Silberdistel schreibt:

    Was für ein wundervoller Beitrag. Ich weiß gar nicht, was ich zuerst loben soll. Deine Trockenmauer ist, glaube ich, ein kleines Wunderwerk. Ich bin ganz fasziniert davon.
    An die Maikäferplagen kann ich mich auch noch gut erinnern. Wir haben als Kinder Maikäfer mit Keschern aus der Luft fangen können, so viele gab es. Jetzt war ich begeistert, als ich im Urlaub wieder einmal einen Maikäfer sah.
    Ich wünsche auch Dir ein schönes Pfingstfest.
    LG

    • ernstblumenstein schreibt:

      Ich danke dir, Silberdistel für deinen Besuch und deine Worte über meine Mauer. Man macht halt, was man kann. Es soll richtiges Sommerwetter geben, d.h. dann ab in den Garten und vor allem die Zeit draussen verbringen. Somit kann der PC ausruhen. Dir eine gute Zeit.

  11. Karin M. schreibt:

    Oh…..ist das schön….Du hast den Frühling so herrlich in Bild und Schrift dargestellt…einfach fantastisch…Die Fotos sind wundervoll, und deine Informationen dazu zeugen von einem Wissen über die Natur, das gefällt mir sehr gut…Mit manchen Worten weckst du Erinnerungen an vergangene und schöne Zeiten. Wir hatten in diesem Jahr wieder ein Flugjahr der Maikäfer, ich hätte sie auch mit dem Kescher fangen können.
    Lieber Ernst, ich danke dir vielmals für diesen wunderschönen und interessanten Beitrag. Es war mir eine Freude, dein Besucher zu sein…
    Frohe Pfingsten und liebe Grüße, Karin

    • ernstblumenstein schreibt:

      Danke dir, Karin, für deinen Besuch und für die „Blumen“. Dein Lob freut mich und bestärkt mich auch, diesen aufwendigen Weg meiner Berichte weiterzuführen. Ich wünsche dir gute und frohe Tage und geniesse den kommenden Sommer. Ich sende dir liebe Grüsse zu. Ernst

  12. Katinka schreibt:

    Hallo lieber Ernst,
    wieder so wundervolle Bilder und interessante Informationen!

    Eure Trockenmauer finde ich ja immer sehr faszinierend.

    Ja, der Frühling hat uns viele wunderschöne Anblicke beschert, auch jetzt blüht es ja munter weiter🙂
    Bei uns hat es gestern gewittert. Allerdings hat es sich nicht sehr abgekühlt und heute ist es wieder sonnig – genau mein Wetter🙂.

    Einen Maikäfer habe ich dieses Jahr bereits gesehen (oder war es ein Junikäfer?), leider auch nur dieses eine Exemplar.

    Liebe Grüße
    Katinka

    • ernstblumenstein schreibt:

      Ich liebe auch wechselhaftes Wetter, nach viel Sonne darf es ruhig einen tüchtigen „Gutsch“ Gewitterregen geben. Zu Pfingsten soll es sogar Sommer werden, toll. Die momentane Blütenpracht, vor allem die Schwertlilien, Akeleien, erster Mohn und die prallgefüllten Pfingstrosen-Knöpfe erfreuen mein Herz und der Duft der Schwertlilien ist wirklich betörend. Dir, Katinka, eine gute Zeit und liebe Grüsse. Ernst

  13. buchstabenwiese schreibt:

    Der blaue Segen gefällt mir ja sehr, lieber Ernst. Aber auch die Trockenmauer sieht toll aus.

    Ich hoffe, der Frühling bleibt noch ein bisschen. Ich bin nicht so ein Sommermensch. Temperaturen um die 30 Grad brauche ich absolut nicht.🙂

    Was der Maikäfer so alles anrichten kann, das wusste ich nicht.
    Hier habe ich noch keine Maikäfer gesehen. Ich glaube bei uns kommen sie gar nicht vor.

    Tolle Fotos wurden dir da zur Verfügung gestellt. Meine Favoriten sind der Nestling🙂 und die Libelle von vorn.

    Liebe Grüße,
    Martina

    • ernstblumenstein schreibt:

      Hallo, Martina, danke dir für deinen Kommentar.
      Also, ich will den Frühliing ja noch nicht vertreiben, er
      erfreut mich nach wie vor. Die wunderbaren Düfte der
      Schwertlîlien wirken betörend und Akeleien, Mohn und
      Pfingstrosen blühen jetzt üppig wie viele andere Wildblumen
      auch. Am besten erlebe ich im Sommer bei Temperaturen
      zwischen 22-26 Grad, wobei ich dann auch noch etwas um’s
      Haus machen kann. Die Trockenmauer werde ich dann
      nochmals im Spätsommer zeigen. Gell, der Nestling sieht
      zum „fressen“ aus, d.h. auf Deutsch „er sieht so lustig aus“.
      Ich wünsche dir alles Gute und schicke liebe Grüsse. Ernst

      • Smilla schreibt:

        Lieber Ernscht
        ein Traum euer Garten… so liebevoll angelegt… glaub schon dass du da hie und da etwas Rückenweh hast… aber beim Betrachten dieser Pracht wirst du bestimmt den Rücken auch vergessen!
        Ich habe gerade etwas viel um die Ohren – meine Mädchen spenden schön viel Milch und somit stehe ich den halben Tag in der Küche und brutzle Käse!
        Maikäfer habe ich dieses Jahr noch keinen gesehen – ist wohl kein Flugjahr ;)…. aber deine Bilder lassen mich gerade an meine Primarschulzeit erinnern….. neben dem Thema „Tulpen“, „Hahenfuss“, „Gotthard“ , „Biber“ und eben „Maikäfer“ habe ich glaub alles vergessen… der Zahn der Zeit nagt auch an einer Frühfünfzigerin🙂
        So, da ich ja auch für das verantwortlich bin, was ich nicht tue, werde ich nun abrupt abbrechen und das bisschen Haushalt, das ich noch nicht erledigt habe aufarbeiten… morgen hoffe ich, mich mit meinem feinen Capus-Buch verschanzen zu können… auch wenn das nicht nur freiwillig geschieht!!
        Also heb’s guät und bis bälder bisous Brigitte
        Jo Pfingstâ isch jo au no… händs schô ond hoffentlich chönder euä Gartä voll gnüssä!
        Tschüssli

  14. ernstblumenstein schreibt:

    Kann ein Rüweh-Rücken auch entzücken? Ich glaube nur, wenn man gerade (nüd gebückt) laufen kann. Also, Brigitte, nöd luege! Danke.
    Aber anderen Tag’s bin ich wieder einigermassen ok. Du machst also
    Käse, interessant. Gut, die Mädchen lieben das frische Gras und schauen
    so, dass dir nicht langweilig wird. Du machst sicher eine Käse-Spezialität, so, wie ich dich kenne, gell. Frühfünfziger, das war einmal. Ich muss wieder mal überlegen, was für eine dolle Zeit das überhaupt war…
    Mein Tagesspruch kommt dir ja schön gelegen – so ist es richtig!
    Capus, der Schweizer Schreiber, gell!?
    Au Dir und diene Lüt schöni Pfingschte, mached’s guet. D’Höckerli han i g’steckt. bbbb Ernst.

    • Smilla schreibt:

      Also ich mache keinen speziellen Käse – ich experimentiere mich durch die Käsewelt und bin immer wieder entzückt was frau alles so zustande bringt. Auf meinem Blog unter Schafmilchprodukte kannst du dir einmal einen Einblick in die Vielfalt unserer Leckereien schaffen – wenn du Lust hast!
      Ich mache einfach alles mit der Milch meiner Friesenmädchen …..keine Kuhmilch!!
      Ja, Alex Capus ist ein Schweizer und ich liebe seine Bücher!! Konnte das Buch heute gerade meinem Désensibilisierungsnachbarn im Spital weiterreichen… er liesst Deutsch und hat mir alle Klassiker heruntergebetet! Geschwatz hat er aber nur franzisch mit mir😉
      So jetzt höckle ich noch ein bisschen in den plötzlich warmen Frühlingsabend hinaus!
      „Mein“ Bauer ist schon draussen und liesst ganz gierig in seinem spannenden Buch!
      Also heb’s guät ond tschüss
      bbbbb

      • ernstblumenstein schreibt:

        Ich habe mir gedacht, dass Du speziellen Käse machst, Ok, Du bist eine Friesen-Schafskäsemeisterin. Ich glaube, gut produzierter Schafskäse ist in France ein gutes Produit und gefragt. Ich schreibe ja selber Gedichte und Kurzgeschichten, Alex Capus kenne ich dem Namen nach, habe aber noch nie was gelesen. Ich habe eine relativ grosse Privat-Bibliothek (vor allem Reiseliteratur), lese aber seit Jahrzehnten keine ganzen Bücher mehr. Ich brauche die Biblio nur noch, wenn ich etwas recherchiere. Was hat dein Nachbar im Spital? Allergien oder Angstgefühle. Geht mich ja eigentlich gar nichts an, interessiert mich nur wegen dem Capus-Buch.
        Fertig mit meinem Schnorrepfludere, ech loh di in Rueh und wünsch der
        a gueti Zyt. Ernst
        Habe gestern grad ein neues Gedicht nach langem „Ausbrüten“ fertig geschrieben:

        Ich bin

        Ich bin nicht
        aus dieser Zeit
        ich bin
        aus einer früheren
        aus einer sperrigeren
        einfacheren
        wie die
        in der ich
        heute noch lebe.
        Ich bin
        aus einer anderen Zeit.

        EB 2012

  15. alltagsblick schreibt:

    Einen tollen und umfangreichen Bericht. Zu den Maikäfer möchte ich von einem Kindehitserlebnis erzählen: Mit grosser Freude sammelte ich viele Maikäfer. Diesen „baute“ ich aus einer Kartonschachtel ein Haus, mit Fenstern, Luftlöcher zum Atmen und natürlich Äste und Blätter. Das „Maikäferhaus“ deponierte ich am Abend unbemerkt im Wohnzimmer. Am nächsten Morgen waren die Maikäfer keines Wegs mehr unbemerkt. Sie fanden einen Weg aus dem von mir gebastelte Haus. Nun flogen sie im Wohnzimmer umher. Meine Mutter war nicht begeistert!
    LG Claudia

    • ernstblumenstein schreibt:

      Danke dir für deine Zeilen, liebe Claudia, deine Maikäfer-Geschichte aus deiner Kindheit finde ich herrlich. Es sind schöne Erinnerungen und vor allem bleiben sie einem präsent. Ich kann auch so eine erzählen. Ich habe als 12- bis 15-jähriger für die Gemeinde gegen Bezahlung Mäuse gefangen. Vielfach waren das mehr als 50 Stück am Tag. Ich hatte eine grosse, alte Ledertasche, in der ich jeweils meinen Fang verwahrte, bevor ich ihn dann beim Bauern bei der Abgabestelle abgeben und registrieren lassen konnte. Meine Mutter weichte wie üblich vor dem Waschtag am Vorabend über Nacht die Wäsche ein. Am Waschtag schwammen dann 1 oder 2 Mäuse, die ich im Hosensack vergessen hatte, oben auf. Meine Mutter war darob sehr „entzückt“. Ich wünsche dir eine gute Zeit. Ernst

  16. Quer schreibt:

    Wie reichhaltig, schön und spannend du uns den Mai in Wort und Bildern näher bringst! Da ist so viel dabei, das mein Interesse und auch so manche meiner Erinnerungen weckt!

    Lieben Dank und herzliche Grüsse,
    Brigitte

    • ernstblumenstein schreibt:

      Ja, man gibt sich und hat Mühe. Es freut mich, dass dir mein Bericht gefallen hat, so war meine Mühe nicht umsonst. Dir, liebe Brigitte, beschauliche Sommertage an Pfingsten. Herzliche Grüsse zu dir.
      Ernst

  17. Margrit schreibt:

    Hallo Ernst
    ich sietze hier höre das tolle Liede von Reinhard ,schaue deine Hommage vom Frühling an , einfach ein toller Moment…ich fühle mich in die Kindheit zurück versetzt,als wir mit Schuehschachteli mit Buchenblätter gefüllt auf Maikäferfang gingen, hei ei ei ,war das eine wunderbare Zeit Ernst ..leider habe ich seit vielen Jahren keinen Maikäfer meht gesehen …nur die kleinen Junikäfer sind hier viel zu sehen !
    Und das mit den Mäusen habe ich auch erlebt, mein Vater hatte viele Fallen aufgesellt und wir bekamen natürlich auch Geld von der Gemeinde !!!

    Wir haben hier in Neuenhof einen Naturweiher…ich muss dir mal die Fotos von der so schönen ,aber sehr scheuen Schildkröte schicken…ich weiss nicht, die hat wohl jemand ausgesetzt ,sie ist ziemlich gross ,hoffentlich überlebt sie den Winter…oder gibts jetzt auch freilebende Schildkröten ?
    Danke für die tollen Bilder….
    Genz tolli Pfingste wönscht dir
    Margrit

    • Margrit schreibt:

      Sorry Ernst ,es haben sich einige Schreibfehler eingeschlichen….hatte meine Lesebrille nicht an !!! Ich wollte den Kommentar korrigieren,geht nicht mehr …
      Grüessli Margrit

    • ernstblumenstein schreibt:

      Dein Kommentar freut mich, meine Arbeit hat sich gelohnt, wenn ich dir mit meinem Bericht einige Erinnerungen an vergangene Zeiten aktivieren konnte. R. Mey ist immer noch einer meiner Lieblingssänger. Seine Balladen finde ich sehr schön. Nein, die Schildkröte in eurem Naturweiher ist keine frei lebende, sondern die muss ausgesetzt worden sein! Es gibt nur eine freilebende Schildkröte, die europäische Sumpfschildkröte, aber die ist sehr selten und kommt bei uns nicht vor. Auch ich wünsche dir und deiner Familie schöne Pfingsttage, das Wetter stimmt. Tschüss Ernst

  18. suebilderblog schreibt:

    Hinter diesem Eintrag steckt ja eine Menge Arbeit. Wunderbare Frühlingsimpressionen hast Du zusammengefasst. Interessant finde ich diese Gips???-Kugeln mit den Muscheln drum herum – hast Du die selbst gemacht?
    Ich kann hier unmöglich jedes Bild von Dir kommentieren, dafür sind das einfach zu viele Fotos und ich säße wahrscheinlich heute Abend noch hier😉 Eines möchte ich aber noch loswerden: Du hast einen sehr, sehr schönen Garten und der Spruch zum Tagesende sollte sich jeder von uns immer wieder ins Gedächtnis rufen.

    Ich wünsche Dir ein erholsames, sonniges Pfingstfest in Deinem wunderschönen Garten.
    LG Susanne

    • ernstblumenstein schreibt:

      Hallo, Susanne,
      Ich danke dir für deine Zeilen, liebe Susanne. Ja, meine beiden Enkelinnen haben Muscheln von einem Normandieurlaub nach Hause gebracht, die Gips-Kugeln gebastelt und am Schluss die Muscheln drum herum angebracht. Diese beiden Kugeln kriegten wir dann als Geschenk zur Erinnerung an ihre Ferien und seither stehen sie bei uns an der Trockenmauer und trotzen Sonne, Wind und Regen. Der Spruch zum Tage finde ich irgendwie auch sehr sehr wichtig. Dir eine gute Zeit.
      Ernst

  19. AnnaFelicitas schreibt:

    Wieviel Freude du an Bloggen hast, lieber Ernst, zeigt dieser herrliche Beitrag. Ich komme aus dem Staunen kaum noch heraus. Diese Vielfalt, diese Farbenpracht, dieser gekonnte Mix aus Info und Augenzwinkern. Einfach grandiosl!

    Ganz besonders danke ich dir für den Ausflug an eure Trockenmauer. Mit ihm hast du mir eine riesengroße Freude bereitet!

    Lass es dir gut gehen!

    Alles Liebe
    Anna

  20. Ernst schreibt:

    Ich danke Dir für deine „Blumen“, liebe Anna, sie sind mir Ansporn für mein weiteres bloggen. Aber ich kann diesen Zeit-Aufwand nicht aufrechterhalten, weil im Garten jetzt schon mannigfaltiges zu ernten (Beeren, Gemüse, Kefen) anfällt und Unterhalt gemacht werden muss. Mir fehlt auch die Zeit, weitere Gedichte oder Kurzgeschichten zu schreiben, somit muss ich einen Zwischenweg finden. Vielleicht ergeben sich im Winter wieder mehr Möglichkeiten. Ich wünsche Dir alles Gute und sende dir liebe Grüsse. Gib dir Sorge. Ernst

  21. josefmuehlbacher schreibt:

    Hallo Ernst,
    deine Blumen sind sehr schön,
    aber hättest Du nicht den Namen der Blumen hinschreiben können
    lg Josef

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