Montag, 28. Mai 2012


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Place du Forum in Arles. (1)

Wieder einmal fahren wir auf der A7/A9 nach Südfrankreich, um hier unsere Frühlingsferien zu verbringen. Wir bleiben hier in Arles 2 Tage, bevor wir in unser Domizil in der Camargue, das 85-Seelendorf Franqueveaux, weiterreisen.  Dort werden wir uns wie immer draussen in der Natur aufhalten und Vögel beobachten

Arles an der Rhone

File:2360.Blick vom Ufer der Rhone auf Arles-Provence.JPG
Foto Wikimedia Commons, Urh. St. Heilfort

 Arles ist das Tor zur Crau, zu den Alpilles und zur Camargue. Arles war in früher Zeit eine der vielen, unbewohnbaren Inseln im oberen Teil des Rhônedeltas. In Arles waren einst u.a. Völker wie Phönizier, Griechen, Ligurer, Römer, Gothen und Germanen sesshaft. Friedrich Barbarossa unterwarf sich 1177 dem Pabst Alexander dem III. und erwies ihm die geforderten Ehrendienste. Papst Alexander nahm Barbarossa danach wieder als “Sohn der Kirche” auf. Barbarossa wurde in Arles 1178 n.Chr. zum Kaiser gekrönt.

Wir steigen in einem kleinen Hotel mitten in der Altstadt neben dem Amphitheater ab, das im Innenhof eine liebliche grüne Oase aufweist.

Das Amphitheater in Arles.            

Datei:FranceArlesArenes 07-2010.jpg
Fotos Wikimedia Commons, Urh. R. Süssbrich

Das Amphitheater wurde bei unserem Besuch gerade renoviert.

Südfrankreich 1980 Arles -31France 1980 Arles Amhitheater wird renoviert-7
Fotos EB

Spuren aus der Antike findet man in Arles überall. Hier die Ruinen des antiken Theaters, im Hintergrund der Glockenturm des Klosters St. Trophime, das als schönstes romanisches Kloster der Provence gilt.                             

Südfrankreich 1980  Arles überall röm. Vergangenheit -3
Fotos EB

Eine andere Ansicht des antiken Theaters…

Südfrankreich 1980 Arles -5
Foto EB

und nochmals eine andere…

Südfrankreich 1980 Arles röm. Stadt-4
Foto EB

Das antike Theater stammt aus dem 1. Jahrhundert. Es hat im Laufe der Zeit durch Vandalismus schwer gelitten. Für Bauten in der Nachbarschaft holte man sich hier einfach die nötigen Steine. Dann geriet es in Vergessenheit und verschwand unter der Vegetation. Die berühmte Vénus von Arles wurde hier gefunden.

Arles, im Département Bouches du Rhône gelegen, ist eine wunderbare Stadt und verkörpert das Flair und die Ambiance der Provence, die uns „Nordländler“ so fasziniert. Beim Eindunkeln prasseln dann schwere Regentropfen von riesigen, alten Platanen auf den Place du Forum hernieder. Der kurze Gewitterschauer ist jedoch schnell vorbei. Wir nehmen unser Nachtessen im Bistro um die Ecke ein.

Südfrankreich 1980 Arles Strassencafes-1
Foto EB

Nach dem Abendessen sind wir zurück auf dem Place du Forum. Auf dem Rest eines römischen Portikus wurde das Denkmal des provenzalischen Dichters und Linguisten Fréderic Mistral aufgebaut. Er kämpfte für die geistige und kulturelle Unab-hängigkeit der Provence gegenüber dem zentralistischen Staat und erhielt 1904 den Nobelpreis. Ich versuche, euch mit dem Gemälde von Vincent van Goghs auf die Ambiance und Farben der Provence einzustimmen. . 

Vincent van Gogh, Caféterasse…           Das Denkmal von
am Abend, 1888, ausgestellt im              von Frédéric Mistral
Kröller-Müller Museum, Otterlo NL


Foto Wikimedia Commons, unbekannt, gemeinfrei         Wikimedia Commons

Vis à vis dem Denkmal steht das Café de Nuit, in dem Vincent van Gogh jeweils abgestiegen ist, wenn er in Arles weilte. Heute frequentieren noble Besucherinnen und Besucher das Lokal. Wahrscheinlich sind es lokale Grössen aus der Stadt.

Frédéric Mistral-Zitate:

„Die Zivilisationen entgehen nur dem Verfall, wenn sie sich an
die sprankelnden Kräfte der Erde und der Natur erinnern“.

„Ich liebe die Provence wie eine angebetene Geliebte,
und niemand hat mit mehr Leidenschaft das Wesen
des Südens und das Volk der Scholle lobgepriesen“.
Place du Forum 2005

File:Arles-PlaceDuForum.jpg
Foto Wikimedia Commons, Urh. Alan Ford


Die nachfolgenden beiden Fotos sollen nochmals aufzeigen, wie das Licht der Provence die Malerei von Vincent van Gogh beeinflusste.

Café de Nuit, Aussenansicht                 Innenraum Café de Nuit


beide Fotos Wikimedia Commons, gemeinfrei

Am nächsten Morgen geniessen wir dann das vielfältige und pulsierende Leben auf Plätzen und Strassen. Händler verhandeln gestikulierend. Eher zielstrebig sind Handwerker unterwegs, aber auch elegante Damen, Hausfrauen und Flaneure. Die Provence ist das Land der Farben und der Düfte und das berühmte und klare provenzalische Licht gibt uns ein beschwingtes Lebensgefühl. Wir spüren keine Hektik, überall prägt Gelassenheit das Leben. Spyren kreisen und kreischen hoch über der Stadt. Ungewohnt tönt auch der Klang der eisernen Glocke vom Hotel de la Ville. Dieser viertelstündliche, helle Glockenschlag belebt unsere schon wachen Sinne noch mehr. Auf dem Place Croisière spielen Männer Pétanque. Wahrscheinlich haben sie nichts anderes zu tun.  Für Interessierte : www.petanque-sap.ch.

Foto kann wieder in Original gemacht werden.Provence Pétanque  PK  -007
Foto ab Postkarte

Die winzig kleine Van Gogh-Brücke von Langlois bei Arles.
(Sie ist zugleich mein Beitrag Juni zum Brückenprojekt 2012 von Barbara.)

Datei:Pont de l'Anglois.jpg
Foto Wikimedia Commons, Urh. Guido

Ja, die südliche Ambiance inspiriert hier unser Leben. Für mich steht auch die Zeit still. Später besuchen wir noch einmal das Amphitheater. Am Abend sind dann wieder lokale Grössen im Café de Nuit versammelt.  Hier gibt sich die einheimische Bourgeoisie fast täglich die Ehre. Jeden Abend immer wieder auch die gleichen Schönheiten.

Wir erleben glückliche Momente und berührende Augenblicke am Place du Forum in Arles.

Morgen werden wir Arles verlassen und nach Franqueveaux in unser Feriendomizil reisen.

Der nächste Reisebericht über diese Ferien in Franqueveaux in der  Camargue werde ich im Juni 2012 veröffentlichen.

Die Camargue
 

France 1992  Südfrankreich  Camargue Stierenherde  118
Foto EB

Der Spruch zum Tage

Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche
ist für die Augen unsichtbar.

Antoine de Saint Exupéry, Der kleine Prinz

 

Ich wünsche euch allen eine gute Zeit. Macht’s guet.  Ernst

 .

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39 Antworten zu Montag, 28. Mai 2012

  1. ute42 schreibt:

    Diese wunderschöne Stadt durfte ich auch schon besuchen. Ich beneide euch. Weiterhin einen wunderschönen Urlaub.

    • Ernst schreibt:

      Wir waren einige Male in Arles, weil wir öfters im Frühling die Camargue besuchten. Wir sind nicht in den Ferien, den Bericht habe ich nur in der Gegenwart beschrieben, diese Fahrt liegt in der Zeit etwas zurück. Aber meine Erinnerungen sind so stark, wie wenn die Reise gestern gewesen wäre. Dir, liebe Ute, wünsche ich eine gute Zeit. Ernst

  2. Quer schreibt:

    Herrlich, so in ein Land und in die Ferientage eintauchen zu können! Danke für den farbigen Bericht und bonne Chance für die Weiterreise und den nächsten Aufenthalt!
    Liebe Grüsse,
    Brigitte

    • Ernst schreibt:

      Danke für deinen Kommentar, liebe Brigitte. Das gleiche, das ich Ute geschrieben habe, trifft natürlich auch für dich zu. Aber dein bonne Chance für die Weiterreise nehme ich gerne entgegen, geht es doch nächstes Jahr wieder in die Camargue. Also können wir deine Glück-
      wünsche dann trotzdem brauchen. Mein Reisebericht, den ich in der Gegenwart geschrieben habe, kommt also an. Aber es war nie Absicht, jemanden von euch zu täuschen. Dir eine gute Zeit und viele Grüsse. Ernst

  3. syntaxia schreibt:

    Viele schöne Erlebnisse und eine gute Reise!

    ..wünscht euch Monika

    • Ernst schreibt:

      Hallo Monika,
      Bitte lese meine Kommentare bei Ute und bei (Quer) Brigitte. Juhee, der Sommer ist endlich da. Dir wünsche ich eine gute Zeit. Ernst

  4. minibares schreibt:

    Boah, da, wo Vinzent van Gogh gelebt und gemalt hat, sagenhaft!
    Tolle Eindrücke. Das Amphitheater ist ja doch noch einigermaßen erhalten, immerhin zu erkennen.
    Euch einen guten, erholsamen Urlaub und noch schöne Fotos!

    • Ernst schreibt:

      Ja, Bärbel, wir geniessen unseren Urlaub bei uns zu Hause, wie Du unschwer bei meinen Kommentaren bei Ute, Brigitte und Monika feststellen kannst. Meine Gegenwartbeschreibung der Reise hat da bei euch leider falsche Vorstellungen ergeben. Ich wäre aber lieber in Südfrankreich als zu Hause. Sorry! Aber Arles und vor allem die Provence ist immer eine Reise wert. Wir werden nächsten Frühling wieder dorthin fahren. Ich wünsche dir eine gute Zeit. Ernst

  5. alltagsblick schreibt:

    Es ist ein Geschenk, wenn einem eine Reise so stark, frisch und lebendig in Erinnerung bleibt. Herzlichen Dank fürs zeigen und schreiben.
    Liabi Grüass
    Claudia

    • Ernst schreibt:

      Ich danke dir für deine Worte. Reisen waren und sind für mich eine Leidenschaft, die mich das ganze Leben hindurch begleiten wird. Reisen macht unabhängig, macht frei, ist anregend und spannend, unabhängig davon, wohin die Reise geht. I wünsch dr e gueti Zyt, häb’s guat. Ernst

  6. Träumerle Kerstin schreibt:

    So antike Stätten mag ich ja und das Amphitheater schaut aus wie das Kollosseum in Rom. Und Ausgrabungsstätten mag ich sowieso.
    Herrliche Landschaft für Urlaub.
    Danke, dass Du uns an Deinen Erinnerungen teilhaben lässt.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    • Ernst schreibt:

      Hallo Kerstin,
      Ich danke dir für deine Ausführungen. Ich mag wie Du auch solche Stätten, alte Säulen, Steine, „Renoviertes, Instandgestelltes“, aber auch noch liegen „Gebliebenes“. Ich mag auch kurze Besuche in Kirchen, Kathedralen, Dome und Moscheen und anderen Gebäuden, weil ich auch an Architektur interessiert bin. Ich sende dir liebe Grüsse aus dem Aargau. Ernst.

  7. Margrit schreibt:

    Danke für diesen schönen Bericht ,das Ampihteheater ist einfach super ,ich liebe das vergangene…wir haben ja hier in Windisch auch ein kleines ,es ist auch sehenswert !
    In der Camargue war ich wärend meines Welschlandaufenthaltes in Bercher im 1967 mit der Gastfamilie öfters,aber nur inden Alpen,sie hatten ihre Kühe dort über den Sommer ;-))
    Südfrankreich ist wirklich eine Reise wert, ich kenne da aber nur
    Cape d’agde und Umgebung,ist auch wunderschön !
    Liebi Grüessli
    Margrit

    • Ernst schreibt:

      Danke dir, liebe Margrit, für deine Zeilen. Oh ja, über Südfrankreich komm ich immer wieder ins Schwärmen. Ich werde davon später noch unzählige Reise-oder Ferienberichte schreiben. Grüess uf Neuenhof, alles Gueti.
      Ernst

  8. Karin M. schreibt:

    Es sieht nach einer schönen und interessanten Urlaubsreise aus. Ich mag es, wenn im Urlaub die Kultur und die Natur gleichermaßen das Interesse wecken. ….ein Wenig für die Bildung und ein Wenig fürs Gemüt und für das Auge…Ich wünsche dir noch gute Erholung und bin neugierig auf deine Berichte…
    Liebe Grüße, Karin

  9. Ernst schreibt:

    Ich danke dir, Karin für deine Gedanken. So, wie Du es beschreibst, finde ich es auch gut. Ein breites Spektrum trägt viel zur Erholung bei. Liebe Grüsse zu dir. Ernst

  10. ZielonaMila schreibt:

    Beautiful photographs, beautiful places, fantastic views. I am greeting

  11. Silberdistel schreibt:

    Die Worte von Exupéry widersprechen fast Deinem Reisebericht, denn dort geht es ja doch in erster Linie ums Sehen. Ich denke aber, was man mit den Augen intensiv erfasst, ist durchaus etwas für die Sinne und somit fürs Wohlgefühl, fürs Herz.
    Das war bestimmt eine wundervolle Reise. Mir hat Dein Bericht sehr gefallen.
    Übrigens mag ich den „Kleinen Prinzen“ sehr. Das ist ein tolles Buch.
    LG

    • Ernst schreibt:

      Ich danke dir, Silberdistel für deinen Kommentar. Du hast natürlich schon recht mit deiner Bemerkung wegen der Worte von Exupéry und dem Erleben der Reise. Du „checkst den Puck“, würde ich hier in der Schweiz zu dir sagen. Ich freue mich, dass Dir mein Bericht gefallen hat. Ich sende Dir liebe Grüsse in den hohen Norden. Ernst

  12. Katinka schreibt:

    Hallo Ernst,
    ja, wer reist, kann etwas erzählen😉
    Es ist doch schön, wenn die Eindrücke und Erlebnisse so lebendig bleiben, man denkt immer gern daran zurück. Mir geht es auch so, wenn ich mir die „alten“ Fotos anschaue.

    Deinen Reisebericht habe ich mit Interesse gelesen und dazu die herrlichen Fotos bewundert.

    Liebe Grüße zu Dir und ein schönes Wochenende
    Katinka

    • Ernst schreibt:

      Hallo Katinka,
      ja, ungefähr so geht ein Spruch😉 Ich habe etwa 900 Fotos von Reisen und Ferien schon einscannen lassen, somit ist mein Reservoir an Reiseberichten unendlich – die Zeit jedoch, sie alle zu schreiben – die ist es nicht. Ich sende dir liebe Grüsse, danke dir für deine Zeilen und wünsche Dir eine gute Zeit. Ernst

  13. Barbara schreibt:

    Ein wunderschöner Blog und eine träumerische Reise, sowas kann auch viel Freude bringen😉 Und die Brücke ist wirklich zauberhaft. Vielen Dank für diese Stimmung, mit herzlichen Grüßen Barbara

    • Ernst schreibt:

      Hallo Barbara,
      Ich danke dir für deinen Besuch. Ich finde die kleine …… auch genial. Die Brücke ist wahrscheinlich ein Touristen-Gag. Honi soit qui mal y pense. Ich sende Dir herzliche Grüsse. Ernst

  14. Huhu Ernst,
    Dein schöner Bericht macht Lust auf Südfrankreich. Wir waren ein einziges Mal dort, aber nur an der Ardèche und ein Tagesausflug nach Avignon. Wunderschön! Den Rest von Südfrankreich werden wir uns auch mal anschauen, jetzt, da wir nicht mehr auf die Schul-Ferien angewiesen sind. Damals war es Anfang August und sehr voll und sehr heiß!

    Du hast Recht, Reisen ist etwas Phantastisches! Man sieht, hört und riecht förmlich die fremde Kultur, Natur und die Menschen, …………….es sei denn, man liegt 3 Wochen nur am Strand*grins* und behauptet dann, man kenne das Land (egal, ob Frankreich, Spanien, Portugal, Tunesien,………..)

    Liebe Grüße
    little.point Claudia

    • Ernst schreibt:

      Huhu Claudia,
      Es freut mich, dass dir mein Bericht gefällt. Ja, die Provence ist unsere „Gutfühldestination“ gewesen (immer noch), wir waren mehr als zehnmal dort. Kanufahren und Zelten an der Ardèche, später an der Cèze, x-mal in der Camargue, in der Crau, im Roussillon, in der Haute Provence, in den Alpilles, meistens Aktiv-Ferien. Ja, am Strand liegen bringt gar nichts – damit kriegst du vom Land, von den Leuten, der Kultur keinen Schimmer. Ja, wir beide wissen, wie es geht! Liebe Grüsse zu dir und eine gute Zeit.
      Ernst

  15. buchstabenwiese schreibt:

    Was für ein schöner Reisebericht, lieber Ernst.
    Danke fürs Mitnehmen. Besonders der Teil mit dem pulsierenden Leben, der Gelassenheit, als die Zeit still steht … ach da kann ich so richtig eintauchen. Schön.
    Diese Reise muss viel Eindruck bei dir hinterlassen haben, dass du dich noch so gut daran erinnerst. Wann habt ihr diese schöne Reise gemacht?

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünsche ich,
    Martina

    • Ernst schreibt:

      Hallo Martina,
      Ich danke dir für deine Ausführungen und dass dir „die Zeit steht still“ gefallen hat. Ich kann dir leider nicht sagen, in welchem Jahr wir genau diese Reise machten, wir waren viele Male in der Provence, demnach auch einige Male in Arles und vor allem im Département Bouches du Rhône. Es wird in den 90er oder späten 80er Jahren gewesen sein. Im nächsten Frühling ist es wieder einmal so weit…
      Ich freue mich schon heute! Ich sende dir Liebe Grüsse, wünsche dir einen schönen Sonntag und eine gute Zeit.
      Ernst

  16. Waldameise schreibt:

    Nun konnte ich mir endlich die Zeit nehmen, deinen schönen Eintrag zu lesen, lieber Ernst. Gerne hätte ich dich auf dieser Reise begleitet. Ich liebe Frankreich. Aber ohne meinen Mann hätte ich wohl nicht mehr so die Freude daran, all diese schönen und interessanten Stätte aufzusuchen und die Gedanken und Gefühle dazu zu teilen.
    Danke, dass du mich mitgenommen hast. Das habe ich auch sehr genossen.

    Liebe Grüße von der Waldameise

    • Ernst schreibt:

      Ich danke dir für deine Gedanken, liebe Waldameise. Ich glaube, dass es mir gleich ergangen wäre, wenn meine Frau nicht mehr mit mir wäre und wir nicht zusammen reisen und Freud und Leid teilen könnten. Dass dir meine Schilderung aber gefallen hat, freut mich sehr. Ich wünsche dir einen schönen Sonntag und eine gute Zeit.
      Ernst

  17. suebilderblog schreibt:

    Ein sehr schöner Reisebericht, da glaube ich Dir gerne, dass du von diesen Urlaubserinnerungen lange zehren kannst. Ich mag diese alten Gemäuer sehr und das Leben im Süden hat für mich immer einen ganz besonderen Flair. Schade, dass wir Deutschen uns davon nicht ab und zu eine Scheibe abschneiden, es wäre doch schön, wenn auch hier die Menschen sich mitten im Ort die Zeit für ein Spiel nehmen würden oder auch wochentags mal entspannt in der Sonne am Bistro sitzen und einfach nur müßig das rege Treiben ringsherum zu beobachten würden…., stattdessen hetzen wir von einem Termin zum anderen. Und deshalb setze ich mich jetzt mit einem Kaffee nach draußen in die Sonne (die heute mal wieder scheint).

    Deine Brücke ist ja etwas ganz besonders.

    LG und ein schönes Wochenende
    Susanne

    • Ernst schreibt:

      Hallo, Susanne,
      Du hast Recht mit deinem Kaffee an der Sonne. Das Leben bei uns in Mitteleuropa unterscheidet sich halt schon vom Leben im Süden, unsere Mentalität ist eine völlig andere, ich weiss nicht, wie ich mich ausdrücken soll. Wir leben, um zu arbeiten – die Südländer arbeiten, um zu Leben.
      Wobei die Menschen bei uns und bei euch heute sehr gefordert sind, damit das nötige Geld zum Leben reinkommt.
      Ich muss zum Glück als Rentner nicht mehr in diesem „Mühlerad“ mittreten! Ich sende liebe Grüsse und wünsche dir einen schönen Sonntag. Der Regen kommt laut Radio erst gegen Abend.
      Ernst

  18. rosix1955 schreibt:

    Hallo Ernst,
    die kleine Brücke kenne ich von dem Gemälde von Van Gogh, dessen Bilder ich sehr mag.
    Liebe Grüße Rosi

    • Ernst schreibt:

      Hallo Rosi,
      Ich mag Van Gogh auch sehr, darum ist mir auch das Café de Nuit in Arles so wichtig. Seine Bilder, die er unten in der Provence gemalt hat, strahlen die Ambiance dieser Gegend aus. Viele Grüsse Ernst

      • Ernst schreibt:

        Ich habe vorher deinen Brückenbeitrag gesehen, da bin ich halt schon ein absoluter Minimalist.

      • rosix1955 schreibt:

        Das ist es auch, was ich an seinen Bildern so mag. Sie strahlen für meine Augen so viel Licht und Leben aus, obwohl dieser Mann ja als gebrochen geschildert wird.
        Grüßle Rosi

  19. Ernst schreibt:

    Ich kenne den Verlauf seines Lebens nicht. Er war ein genialer Maler und im Leben sind solche Künstler (Genies) manchmal unberechenbar.
    Liebe Grüsse Ernst

  20. woga schreibt:

    Diese herrlichen Bilder lassen einen in die Vergangenheit mitreisen. Immer wieder ein Erlebnis vor diesen Baudenkmälern zu stehen und bewundernd auf diese Leistungen der alten Zeit zu schauen. Das trifft auch auf die Malerei zu, wenn man sich verdeutlicht wie damals die Farben und Pinsel dafür hergestellt wurden und welch beeindruckende Bilder entstanden sind.
    Liebe Grüße
    Wolfgang

    • Ernst schreibt:

      Ich danke Dir, Wolfgang für deinen treffenden Kommentar zu meinem Bericht. Es ist mehr als erstaunlich, zu was die Menschen früher alles fähig waren. Ernst

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