Donnerstag, 21. Juni 2012


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Die Camargue. (2)

 Die Grand Rhône mündet bei Port St. Louis, die Petit Rhône bei Saintes Maries de la Mer ins Mittelmeer. Zwischen diesen beiden Flussarmen liegt die Grand Camargue. Westlich von der Petit Rhône liegt die Petit Camargue, die sich mit ihren zahlreichen Etang’s (Brackwasserseen) bis Aiges Mortes erstreckt. In diesem rund 930 km² grossen Schwemmland-Delta wird vorwiegend Gemüse-, Obst- und Reis angebaut und Viehzucht betrieben. Die grössten Salz-gärten der Camargue liegen im östlichen Teil bei Salin de Giraud, wo im grossen Stil Industriesalz für die Chemie gewonnen wird, während bei den westlichen Salzgärten Salins du Midi bei Aiges Mortes das Fleur de Sel, Speisesalz abgebaut wird.  Im südlichen Teil der Camargue zum Meer hin beherrschen  Brackwasserseen, sogenannte Etang’s, die Landschaft. In diesen salzhaltigen Teichen und Seen gedeihen vor allem Salicornia, europäischer Quelller. Er ist ein wertvolles Wildgemüse und wird auch Meeresspargel genannt. 

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WMC Urh. Chris O

Die drei touristischen Wahrzeichen der Camargue

Camargue 1997 PK -012Camargue 1997  PK -010
Fotos ab Postkarten

France 1977 Südfrankreich Gamargues Wildpferde -137
Foto EB

Ein Reisfeld                                      Naturschutzpark Scamandre

Image illustrative de l'article Camargue
Foto Wikimedia Commons, Urh. R. Süssbrich      Foto WMC, Urh. Ravenclaw

Etang du vaccarès                         Camargue-Salinen

Foto Wikimedia Commons, Urh.ChrisO   Foto WMC, Urh. J.B. Fontana

Hinweis: Wer in diesem Beitrag ein Fotoalbum nur mit schönen Fotos erwartet oder sucht, sollte hier nicht länger verweilen! Es ist ein Reisebericht. Die Fotos sollen nur die Ambiance und den Reiz dieser Landschaft unterstützen!  Diese Reise hat früher statt gefunden, ich bevorzuge aber, sie in der Gegenwart zu schreiben.    

Franquevaux

Wir fahren wir wieder einmal von Arles auf der N572 über die Rhône nach Saint Gilles du Gard. Von Saint Gilles geht es an Schilffeldern, Teichen und typischen Stier-und Pferdeweiden entlang über die N 6572 nach Franquevaux. Das charmante und friedliche 100 Seelen-dorf, am Canal du Rône à Sète gelegen, liegt abseits der Strasse unmittelbar nördlich des Etang de Scamandre.

Im 12. Jahrhundert begann die glanzvolle Geschichte der Zister-sienserabtei in Franquevaux. Mönche aus der Abtei Cîteaux im Burgund zogen hinunter in die Petit Camargue und errichteten in 60 Jahren die Abtei. Im 15. Jahrhundert ersetzte der König die Aebte durch weltliche Oberhäupter. Diese waren nur noch an Erträgen der Abtei interessiert. Die Abtei zerfiel und wurde zerstört.

Der Rest vom Kloster steht heute noch als Engpass und Zeitzeuge im Dörfchen.

Rest der Abtei
Foto Wikimedia Commons, Urh. R. Benezet

Wir lieben unsere Mas, in der wir unsere Ferien verbringen, über alles. Als Mas bezeichnet man in Südfrankreich ein freistehendes bäuerliches Anwesen oder ein Gutshof. Der Name steht aber auch für Ortsbezeichnungen oder Oertlichkeiten. Der südliche Teil Frankreichs wir auch Okzitanien genannt und es gibt sogar noch eine okzitanische Sprache, die auch im Nordwesten Kataloniens und in einigen Alpentälern im Piemont noch gesprochen wird.
Eine seitliche Ansicht unserer Mas

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Foto EB

So sieht die Landschaft rund um Franquevaux aus. Die rote Erde in diesem Gebiet nördlich des Etang de Scamandre ist typisch für diese Gegend.

Stierweide und abgeerntete Felder.

Camargue 1997 Stiere Franqueveaux -125image
Fotos EB

Am Etang de Scamandre

Südfrankreich 1980 Brackwasser-Lagunen hinter dem Meer -8image
Fotos EB

Vor diesem Briefkasten stehen wir, als wir das 1. Mal in Franquevaux ankommen und verzweifelt den Eingang zu unserer Ferien-Wohnung suchen. Der alte und irgendwie originelle Briefkasten hat sicher auch schon bessere Zeiten gesehen. Er kann uns leider nicht weiterhelfen. Aber wie heisst es doch so schön, es kommt nicht nur auf die Fassade an, was dahinter steckt, ist viel wichtiger. An der Aussen-seite des Anwesens hinaus zur Campagne finden wir dann ein grosses Schiebetor, das offen steht und den Blick in den Innenhof frei gibt.
Hinten links liegt das besagte Schiebetor.

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Foto EB

Der offene Pferdeunterstand, indem im Sommer die Pferde untergebracht sind.

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Foto EB

Der Innenhof ist etwa 200 Meter lang und etwa 100 Meter breit. Alte Feigenbäume, Tamarisken und Lorbeerbüsche wachsen darin. Madame Camus, die Verwalterin, begrüsst uns herzlich. Sie gibt uns einen Ueberblick über das Anwesen und zeigt uns auch die zwei von aussen unscheinbaren Türen, die zum Innenhof führen. In drei Ecken des Hofes befinden sich renovierte und zweckmässig eingerichtete Hausteile, die vermietet werden. Jede Wohnung hat einen grossen Sitzplatz im grünen Innenhof. Sie führt uns zum Hausteil, indem wir in den kommenden Tagen wohnen werden und erklärt uns, auf was wir besonders achten müssen. 

Der lebensfrohe, gemütliche Innenhof unseres Ferien-Domizils, das aussen beim Briefkasten so “verlottert” aussieht.

imageFrance 1994 Franqueveaux Innenhof-91France 1994 Franqueveaqux Innenhof -93zgebrFrance 1994 Franqueveaux Innenhof-92
Fotos EB
Nochmals eine andere Ansicht des Hofes.

Mas de Scamander mit dem Hof
Foto Sarah
Im Dorf gibt es einen kleinen Laden, indem wir das Nötigste einkaufen können. Um in den Laden zu gelangen, müssen wir am Gattertor des Innenhofes die Glocke läuten. Dann kommt die Krämerfrau aus ihrem Haus und öffnet das „Einkaufszentrum“! Manchmal ist jedoch alles Läuten vergebens, sie ist halt dann einfach nicht da. Pech gehabt!

So einfach ist es hier in Franquevaux. Aber genau dieses andere, einfache und unreglementierte Leben ist es, das uns hier so gefällt. Wir fühlen und leben hier inmitten von Franzosen und das Savoir vivre färbt auf uns ab. Dass wir dieses Gefühl hier finden, lässt uns glücklich sein. Unser Alltag liegt in diesen Tagen weit zurück. Er hat hier und jetzt einfach keinen Platz! 

Unsere Baguettes (auch Flutes genannt) müssen wir für den nächsten Tag immer vorbestellen, damit wir am Morgen frisches Stangenbrot zum Frühstück essen können.

Dreimal in der Woche kommt der fahrende Metzgerladen im Dorf vorbei. Dann ertönt ein ohrenbetäubendes Hupkonzert und die wenigen Einwohner wissen, dass er da ist. Sie schätzen seinen Besuch. Man trifft sich bei ihm am Verkaufswagen, schliesslich hat man ja auch immer etwas zu schwatzen. Noch ein Grund also, weshalb diese einfache Alarmierung so gut funktioniert.

Den Wein holen wir natürlich direkt bei den umliegenden Wein-bauern. In der nördlichen Petite Camargue Richtung Aigues Mortes und Nimes wird vor allem der Vin du Sable angebaut. Weingüter wie Listel, Corbière oder Costière sind hier u.a. bekannte Namen. 

Saint Gilles

Saint Gilles liegt nur etwa 9 km neben Franquevaux und ist das nächstgelegene Städtchen, wo wir unsere grösseren Einkäufe im Supermarkt, auf dem Markt oder in kleineren Läden tätigen.

Impressionen vom grossen Wochenmarkt in Saint Gilles

France 1994 St.Giles Sonntagsmarkt-96France 1994 Franqueveaux Markt St. Giles  94Frankreich 1997 auf dem Markt-164Frankreich 1997 Markt -162
Fotos EB

Auch in Saint Gilles begegnet uns Geschichte und altes Gemäuer. Die Abteikirche von Saint Gilles vom Westen her.


Foto Wikimedia Commons Urh. Jmalik

Hier sind wir etwas näher dran

St. Gilles du Gard Le portail central de l'EgIise Abatiale PK Camargue -063

Foto ab Postkarte

Das romanisches Haus.


Foto Wikimedia Commons, Urh. Vpe

Saint Gilles und seine Kirche erhielten ihren Namen vom Athener Kaufmann Aegidius, der sich im 7. Jahrhundert als Eremit niederliess. Er gründete hier das Benediktiner-Kloster Saint Gilles. Er wurde später Saint Gilles genannt und zum Heiligen erhoben. Bereits im 11. Jahrhundert war der Ort eine bedeutende Sammelstation auf einem Wege der Jakobspilger nach Santiago de Compostela. Nahe am Place de la Republique im Romanischen Haus (Maison Romane) ist angeblich der Pabst Clemens der IV. geboren worden.

Exkursionen

Mindestens jeden zweiten Morgen fahren wir kurz nach 07.00 Uhr in die um diese Zeit menschenleeren Gebiete der Camargue hinaus, um Vögel zu beobachten und zu bestimmen. Auch der Gesang der Vögel hilft uns bei der Bestimmung. Wir erleben da draussen ein unbeschreibliches, erhabenes und friedliches Gefühl. Um  10.00 Uhr beenden wir meistens unsere Beobachtungen, weil die Vögel nicht mehr aktiv sind und ihr Gesang verstummt. 

In der Camargue

Camargue Franqueveaux 1997 Stierweide -124Südfrankreich 1992 Camargue      120France 1977 Südfrankreich Gamargue -181France 1977 Südfrankreich Gamargue-Landschaft -139France Südfrankreich 1992 Camargue wilde Pferde  116France 1992  Südfrankreich  Camargue Stierenherde  118sadie grosse Schilffläche hinter dem KanalsaFranqueveaux frisch gemähtes Schilf
France 1977 Südfrankreich Gamargue Vogel-beobachtungen-184France 1977 Südfrankreich Gamarguelandschaft typ. mit Stieren -183
Camargue 1997 Franqueveaux Kanäle hinter u. Feriengehöft-109Camargue Franqueveaux 1997 -126
France 1977 Südfrankreich Gamargue Etangs -177France 1977 Südfrankreich Gamargue Sumpflandschaften -182
Alle Fotos EB und SB

Für interessierte Leser oder Leserinnen habe ich einen Notiz-Zettel gefunden, auf dem Beobachtungen vermerkt waren:

Bachstelze, Bienenfresser, Blaumerle, Dohle, Drosselrohrsänger, Dunkler Wasserläufer, Eisvogel, Flamingo, Fluss-Seeschwalbe, Graugans, Graureiher, Grünschenkel, Hohltaube, Kampfläufer, Kolbenente, Kuckuck, Kuhreiher, Lachmöwe, Mäusebussard, Mariskensänger, Mauersegler, Mehlschwalbe, Nachtigall, Pirol, Purpurreiher, Rabenkrähe, Rauchschwalbe, Ringeltaube, Rötelschwalbe, Rohrweihe, Rotmilan, Rotschenkel, Säbelschnäbler, Schwarzkopfmöwe, Schwarzmilan, Seidenreiher, Seidensänger, Silbermöwe, Silberreiher, Steinkauz, Stelzenläufer, Stieglitz, Stockente, Sumpfmeise, Sumpfrohrsänger, Teichhuhn, Teichrohrsänger, Trauersee-Schwalbe, Türkentaube, Turteltaube, Turmfalke, Wasserralle, Wiedehopf, Zwergsee-Schwalbe,

Die Wasservogelwelt ist phantastisch und einmalig. Für uns Binnenländler sind vor allem die Limikolen sehr schwer zu bestimmen, weil wir sie nicht gut kennen. 

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Fotos Wikimedia Commons

Auch das ist die Camargue. Hier ganz im Süden nahe der Etangs.

Camargue 1996 -029
Foto EB

Manchmal waren wir auch sportlich unterwegs in den Brackwasserseen.

France 1977 Südfrankreich Kanufahrt im Brackwasser des Etangs -176France 1977 Südfrankreich im Etang-Brackwasser -178

Fotos EB

An den Etangs (Brackwasserseen) herrscht eine spezielle und karge Flora vor. Es gedeihen hier salz-und wassertolerante Pflanzen. Besonders der Europäische Queller (Salicornia) bevorzugt salz-haltigen nassen Schlick oder Sand und wächst hier an diesen Etangs. Ein anderer deutscher Name ist Glasschmalz. Dieser Name rührt daher, dass früher die Asche dieser Pflanze zur Herstellung von Soda benutzt wurde. Diese Asche des Quellers brauchte man dann für die Glasherstellung.

Ob es noch wirkliche Wildpferde gibt, weiss ich nicht. Sollte es sie jedoch noch geben, sind sie sicher in Gebieten, in die wir keinen Einblick haben. Weite Teile der Camargue sind zum Glück un-begehbar (sumpfig) oder für Touristen gesperrt (Naturschutzzonen).

Camarguepferd                                        Europäischer Queller

France 1977 Südfrankreich Gamargue Pferde -141Europäischer Queller (Salicornia europaea)

Foto EB                                                                              WMC Urh. M. Buschmann

Feria

Die Taureaus, die schwarzen wilden Stiere, sind neben den freilebenden Pferden und den Flamingos das eigentliche Wahr-zeichen der Camargue. Immer im Mai findet auch hier im Dörfchen eine Feria, ein einfaches Stier-und Reiterfest, statt. Die Besucher kommen aus den umliegenden Dörfern. Der Ursprung solcher Feste liegt in der Leidenschaft der hier lebenden Menschen für Stiere und Pferde sowie für die Arbeit, die heute noch mit der Aufzucht und Haltung dieser Tiere geleistet wird. 

In Franqueveaux werden Stiere durch die Gassen des Dörfchens getrieben, stolze, traditionell gekleidete Hirten reiten im Galopp hinterher, ebenso fahren im kleinen Korso auch alte Einspännerwagen mit. Draussen auf der Weide neben dem Dorf finden anschliessend in improvisierten Abschrankungen dann noch Geschicklichkeits-Spiele statt.

Camargue Franqueveaux 1997 Stierfest i.Dorf-127  1977 Süfrankreich FranqueveauxCamargue !! Franqueveaux 1997
Fotos EB

Der Canal du Rhône à Sète

Der Canal du Rhône à Sète verbindet als wichtige Wasserstrasse den Mündungsarm Petit Rhône in der Camargue mit dem Canal du Midi bei Sète. Bei St. Gilles fliesst er in den Canal du Saint Gilles über. Dieser stellt die Verbindung zur Petit Rhône und damit zum Mittelmeer her. Deshalb wurde der Flussarm der Petite Rhône für die Schiffahrt ausgebaut. 

Von Sète aus verläuft der Canal du Midi Richtung Norden und stellt die Verbindung über Toulouse bis in den Atlantik sicher.

Der Canal du Rhône à Sète bei Franquevaux

saFrachtkutter am Rhône à SèteKanalCamargue Franqueveaux 1997 Canal d.Rhône -131
Fotos SB und EB

Blick von Canal auf das Dörfchen Franquevaux

sadas Dorf Franquevaux
Foto SB

Beim Dorf Gallician Richtung Sète

Camargue Franqueveaux 1997 Canal du Rhône Rgt. Nimes -117Camargue Franqueveaux 1997 Rhone-Kanal -120
Fotos EB

und bei St. Gilles Richtung Petit Rhône

Camargue 1997 St. Gilles Le Port  PK -019
Foto ab Postkarte

Die Camargue ist auch die Heimat von mehrerer bekannter Musikerfamilien, z.B. die der Reyes und die der Baliardo. Am bekanntesten sind Manitas de Plata, die Gipsy Kings und Georges Brassens.

France 1994 Franqueveaux b. Pferdeunterstand-90
Foto EB

Hier endet der erste Reisebericht aus der Camargue. Ein weiterer Bericht wird noch folgen. Ich danke allen für euer Interesse.

Der Spruch zum Tage


“Wo kämen wir hin,
wenn alle sagten,
wo kämen wir hin,
und niemand ginge,
um einmal zu schauen,
wohin man käme,
wenn man ginge.”

Kurt Marti, Schweizer Schriftsteller und Pfarrer

Ich wünsche euch ein sommerliches erholsames Wochenende.  Ernst

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Dieser Beitrag wurde unter Reiseberichte, Reisebilder. Provence, Korsika. F. veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

31 Antworten zu Donnerstag, 21. Juni 2012

  1. Mathilda schreibt:

    Eigentlich sieht es so aus, als hättest du eine Weltreiese gemacht, denn so schöne Fotos und Infos und die Vögel beobachten, das hätte ich auch gerne getan.
    Der Spruch ist natürlich absolut treffend und ein sommerliches Wochenende wünsche ich dir auch, aber morgen ist ja erst Donnerstag und für unsere Region kein Sommer in Sicht, so gönne ich ihn dir, genieße ihn.

    LIebe Grüße von Mathilda😉

  2. Beate Neufeld schreibt:

    Lieber Ernst,
    das ist einmal wieder ein sehr interessanter Reisebericht. Du könntest Bücher schreiben, gell?
    Eine sehr reizvolle Landschaft ist das und Du lieferst so wertvolle Informationen. Wenn ich französisch sprechen könnte, würde ich da auch gerne hinreisen.
    Sei lieb gegrüßt von:
    Beate

    • ernstblumenstein schreibt:

      Für Bücher würde es wahrscheinlich nicht reichen. Aber deine Antwort freut mich. Du kannst problemlos in die Provence oder Camargue reisen, du kommst da auch sehr gut mit Deutsch durch. Probier es doch einfach! Dir liebe Grüsse. Ernst

    • ernstblumenstein schreibt:

      Also für Bücher schreiben reicht mein Können nicht aus. Trotzdem danke, dass dir der Bericht gefällt. Du kannst auch nur mit Deutsch in die Camargue oder Provence reisen, Du kommst damit gut durch. Probier es doch einfach einmal! Dir liebe Grüsse. Ernst

  3. Anna-Lena schreibt:

    Lieber Ernst,

    auch ich rate dir, ein Buch zu schreiben und zwar für Menschen, die Individualreisen lieben. Deine Reiseberichte lesen sich gut, sind informativ und und machen neugierig.

    Ich war noch nie in Frankreich, aber durch dich lerne ich eine ganze Menge.
    Überlege es dir doch mal ernsthaft.

    Mit lieben Grüßen
    Anna-Lena

    • ernstblumenstein schreibt:

      Hallo Anna-Lena
      Auch dir muss ich sagen, dass mein Können für ein Buch nicht ausreicht. Es freut mich, dass dir mein Bericht gefällt. Du warst noch nie in Frankreich? Nimm dir meinen Spruch zum Tage zu Herzen und fahr mal hin in die Provence. Ich kann es dir nur empfehlen. Du kommst auch mit Englisch und Deutsch sehr gut durch. Ich grüsse dich herzlich.

  4. Quer schreibt:

    Das ist ja Stoff in Wort und Bild für einen ganzen Sommer!
    Ja, die Camargue könnte mir auch gefallen…
    Liebe Grüsse in den hiesigen Sommer hinein,
    Brigitte

  5. Silberdistel schreibt:

    Wieder einmal schreibst Du über eine interessante und offensichtlich auch wunderschöne Gegend. Wahrscheinlich wäre ich schon allein damit zufrieden gewesen, die zahlreichen Vögel zu beobachten. Viele, von denen, die Du aufgezählt hast, habe ich in der freien Natur noch nie gesehen. Das war sicher für Euch ein spannender, interessanter und schöner Urlaub. Danke, dass wir dabei sein durften.
    Liebe Grüße

    • ernstblumenstein schreibt:

      Ich danke Dir für deine Bemerkungen. Ja, die Vogelwelt, die ist und wäre etwas für Dich! Nimm Dir mein Spruch zum Tage zu Herzen, Herr Silberdistel ist sicher dabei, Zeit habt Ihr wahrscheinlich auch und Du kommst mit Englisch und Deutsch sicher gut durch. Es ist sicher für Euch eine lange Reise, aber im Frühling nicht während der Ferienzeit mit genügend Etappenabschnitten ist die Reise gut zu machen. Ernst

  6. Margrit schreibt:

    Sehr schön und interessant beschreibst du die Camargue…ich habe dein Bericht mit Vergnügen gelesen und ein bisschen Fernweh kommt schon auf,wenn ich an die vor bald 45 J. wilde Camargue zurück denke…wie sie wohl heuet ist ???
    Die wilden Pferde waren damals viel zu sehen , ich konnte ihnen stundenlang zusehen ,herrlich und die einzigartige wilde Natur war ein Traum !
    Danke für diese schönen Fotos und den Bericht Ernst !
    Heb es schöns Wochenänd,
    liebi Grüessli
    Margrit

    • ernstblumenstein schreibt:

      Es freut mich, dass Du an meinem Bericht Gefallen gefunden hast, da Du ja dieses wunderbare Vogelparadies auch kennst. Ich wünsche Dir eine gute Zeit und sende liebi Grüess über de Rüsler übere. Ernst

  7. Karin Metting schreibt:

    Lieber Ernst,
    das ist eine wundervolle Reisereportage. Ich bin überrascht und erstaunt über die Schönheit und Vielfalt dieser Landschaft. Es sieht aus, als wärst du in einem ganz anderen Teil der Welt gewesen, und nicht in Europa. Nicht nur die Landschaft, auch die Tierwelt ist sehr faszinierend. Ich danke dir für diesen wieder sehr informativen und interessanten Beitrag.
    Liebe Grüße, Karin

    • ernstblumenstein schreibt:

      Es freut mich, Karin, dass Dir mein Bericht gefallen hat. Es ist für mich Ansporn, weitere Reiseberichte zu schreiben, es sind noch deren sehr viele aus aller Welt. Ich wünsche Dir eine gute Zeit und sende liebe Grüsse. Ernst

  8. minibares schreibt:

    Lieber Ernst, du schreibst so interessant, das ist in einem Buch am Besten festgehalten.
    So toll schreibst du, so flüssig, viel Wissenswertes, auch ab und Gefühle und Empfindungen. Genial!
    Die Vögel, die ihr da erkannt habt, davon würde ich jedenfalls den Kuckuck erkennen, lach. Den haben wir hier im Wald auch.
    Super Fotos hast du beigefügt. Es stimmt alles, bereit für ein Buch!
    Ganz liebe Grüße von Bärbel

    • ernstblumenstein schreibt:

      Ja, ja, das Buch geistert hier herum. Für ein Buch braucht es wahrscheinlich mehr als ich zu bieten habe. Ich habe noch von
      so vielen Reisen zu berichten, schaun mehr mal, was dabei heraus
      kommt. Ich freu mich, dass Dir der Bericht gefallen hat. Du lachst,
      aber den Kuckuck haben wir bei uns nur noch ganz selten, wenn
      überhaupt. Ich wünsche Dir eine gute Zeit. Liebe Grüsse Ernst

  9. Smilla schreibt:

    Ja wenn das keine Reisegelüste weckt!! Habe gerade kurz das Gefühl kurz weg gewesen zu sein😉
    Hoch spannend! … und eine Baguette hast du auch noch darin integriert… gehört doch einfach zu Frankreich, gell?
    Wünsche dir einen dynamisch-heiteren Wochenstart
    ♥-lich und bbbbBrigitte

    • ernstblumenstein schreibt:

      Hallo, meine Liebe,
      Danke für die Blumen. Es freut mich, dass es Dir gefallen hat. Ja, was wäre la France ohne Baguette und Francois Hollande, ich glaube, er schaut besser zum Volk als sein Vorgänger, der Merkel-Düsenjäger.
      Habe momentar einen Chrampf, muss einige Kilos Chruselbeeri und Trübeli „günnen“, bin zu spät dran. Ich schicke Dir herzliche Grüsse, nimms nöd z’sträng ond häb dr Sorg. ;-))
      Ernst

  10. Waldameise schreibt:

    Lieber Ernst,

    mal im Ernst … wie lange hast du an diesem Eintrag gesessen? Wahnsinn. Und in mir weckst du damit soviel Sehnsucht. Ob ich diese wunderbare Gegend irgendwann einmal werde kennenlernen dürfen? Ich weiß es nicht. Jetzt, da mein Mann nicht mehr bei mir ist, stehen die Chancen nicht sehr gut. Aber träumen darf man noch … und deine schönen Einträge lesen. Danke dafür und liebe Grüße,
    die Waldameise

    • ernstblumenstein schreibt:

      Ja, eigentlich lange, was immer das heisst. Du, ich mache das gerne und somit ist nur die Zeit ein Faktor, wieviel ich davon investieren kann. Wegen deinem Mann tut es mir leid. Ich glaube aber, dass sich irgendwann in deinem Leben die Möglichkeit ergibt, nach Frankreich zu reisen. Ich danke Dir für deine lieben Zeilen und sende Dir viele Grüsse zu. Ernst

  11. buchstabenwiese schreibt:

    Lieber Ernst,

    ein schöner und sehr informativer Reisebericht. Ich kenne diesen Teil der Erde so gar nicht, aber durch dich lerne ich ihn ein klein wenig kennen.
    Danke fürs Mitnehmen.

    Herzliche Grüße,
    Martina

  12. Elsa Rieger schreibt:

    Lieber Ernst, endlich hatte ich Muße, mit dir zu reisen, wie habe ich das genossen, in eigenen Erinnerungen geschwelgt, angeregt von deinen Bildern, vielen Dank dafür! Liebe Grüße, ELsa

  13. alltagsblick schreibt:

    Lieber Ernst herzlichen dank, dass du uns auf diese reise mitgenommen hast.
    En Gruass zu diar
    Claudia

  14. Elisabeth schreibt:

    Lieber Ernst,
    wunderschön, diese Gegend! Ich war mit meiner Familie vor ca. 10Jahren genau dort, im mas de scamandre, in einer von diesen Wohnungen, in den Ferien. Praktisch jedes von deinen Bildern kennen wir… Leider funktioniert die mas de scamandre-Website nicht mehr, und vermutlich ist das ganze Gut verkauft worden?! Aber du warst ja letztes Jahr dort, also muss es einen Vermieter geben. Könntest du mir eine Adresse mailen, wo man zu diesen Ferienwohnungen kommt? Ich wäre sehr glücklich darüber! Vielen Dank, Elisabeth

  15. ernstblumenstein schreibt:

    Liebe Elisabeth, ich kenne dich nicht, versuche trotzdem eine Antwort zu geben. Mein Reisebericht 2012 aus der Camargue, den Du auf Google gelesen hast, habe ich 2012 geschrieben und veröffentlicht, aber die drei Aufenthalte in der Mas Scamandre, über die ich schrieb, waren in den 70igern und 90igern Jahren. Ich habe den Bericht in der Gegenwart geschrieben, weil mir diese Form letztes Jahr besser aus der „Feder floss“.

    Hast Du es auch über die Postadresse in Bern versucht, mit dem Vermieter in Kontakt zu treten? Wenn ja, versuche doch noch, die Gemeinde Franquevaux anzuschreiben, vielleicht hast Du damit Erfolg. Ich kann Dir leider auch nicht weiterhelfen.
    Liebe Grüsse. Ernst.

    • Elisabeth schreibt:

      Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ja, das erklärt mir alles…. In Bern haben wir uns gemeldet, die Häuser gehören nicht mehr diesem Besitzer. Man sagte mir, sie würden nicht mehr vermietet… aber dein Bericht hat mich zu weiteren Nachforschungen angeregt. Denn es ist wirklich wunderschön dort.
      Das mit der Gemeinde Franquevaux ist eine sehr gute Idee. Das werde ich versuchen. Danke für den Tipp! Liebe Grüsse, Elisabeth

  16. ernstblumenstein schreibt:

    Wünsch Dir viel Glück 😀 😉 Ernst

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