Freitag, 16. November 2012


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Geburtsstunde der Fotografie

Der Blick aus dem Fenster in Le Gras von Joseph Nicéphore Niepce gilt heute als die erste Fotografie der Welt. Den Fotopionieren Helmut und Alison Gernsheim war es 1952 gelungen, das Werk des Franzosen, das 1898 in einer Ausstellung in London zu sehen und nachher verschollen war, aufzuspüren.

Diesen Bericht habe ich in der NZZ gelesen und darüber diese kurze Information geschrieben.

Der Blick aus dem Fenster in Le Gras, Frankreich, von 1826 gilt als die erste Fotografie der Welt.

 1. Foto d. Welt 1826 8 Std.Belichtung NZZ

Bild eingescannt aus dem oben erwähnten Bericht der NZZ.

So sah das Bild von Niepce nach 8 Stunden Belichtung aus. Es ist die erste bekannte Aussendarstellung auf einer Zinnplatte. Die Foto hat den Sieg unter den 250 fotografischen Kostbarkeiten der Mannheimer Ausstellung “Die Geburtsstunde der Fotografie” davon getragen.

Amerikanischen Wissenschaftlern war es nach vielen Versuchen nämlich gelungen, der belichteten Zinnplatte einen Schaukasten zu geben, der die Konservierung des Bildes garantierte.

Nicht garantiert werden kann jedoch, ob das, was wir als Betrachter im Schaukasten sehen, einer Fotografie nach unseren Vorstellungen entspricht !

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.  Ernst

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14 Antworten zu Freitag, 16. November 2012

  1. einfachtilda schreibt:

    Das muß man sich mal überlegen…8 Stunden Belichtungszeit und ich weiß heute immer noch nicht, wie und wo ich meine Belichtungszeit einstelle, da bin ich wirklich noch total ungeübt und hoffe, dass ich es noch lerne.
    Auch dir ein schönes Wochenende und liebe Grüße von Mathilda🙂

  2. Ernst schreibt:

    Ja, die heutige moderne Technik nimmt den Menschen manchmal zu viele kreative Arbeiten ab. Das Resultat ist dann ein Einheitsbrei. 😀 Ernst

  3. Margrit schreibt:

    Wahnsinn,8 Std. Belichtungszeit ,wow….schön,dass du das hier zeigst,ich lerne immer wieder dazu Ernst :-))
    Und mit der Belichtung habe ich es auch nicht so, weil ich es einfach nicht schnalle , darum föteli ich mit dem Automat ,die Fotos werden auch gut damit !
    Und ausserdem ist alles so klein angegeben ,ich müsste non stop meine Lesebrille auf haben , grins :-))
    Heb es ganz tolls Weekend, ich dänke ,bi euch äned am Hügel isches au
    näblig ,gäll !!!
    Liebi Grüessli
    Margrit

    • Ernst schreibt:

      Wir sind es gar nicht mehr gewohnt, Einstellungen an der Kamera vorzunehmen. Wir können es nicht mehr – weil wir nicht müssen. Die Automaten nehmen uns alles ab und die Fotos unterscheiden sich dann kaum mehr voneinander.🙂 Dabei wäre es gar nicht so schwer, manuelle Einstellungen zu machen. Man hat heute keine Zeit mehr. Warum nur?😉
      Au Dir es schön’s Wocheänd und herzlichi Grüess us em näblige Näbeltal is Limmettal. 😀
      Ernst

  4. ute42 schreibt:

    Das ist ja interessant. Bei 8 Std. Belichtungszeit hätte ich wohl nie ein Bild zustande bekommen. Da wäre ich viel zu ungeduldig.

  5. Ernst schreibt:

    Du sagst es, Ute. Stell Dir aber vor, das war vor 187 Jahren!!!
    Dir einen schönen Sonntag.

  6. Anna-Lena schreibt:

    Was können wir uns heute glücklich schätzen!🙂
    Das Bild erinnert mich an unseren zweitägigen Dauernebel, der sich hoffentlich morgen auf den Weg macht.

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

  7. minibares schreibt:

    Boah 8 in Worten acht Stunden. Da war die Luft noch rein.
    Sonst wäre es nix geworden.
    Wie gut, dass sie damals so angefangen haben. Sonst könnten wir immer noch nicht fotografieren.
    Wie einfach es inzwischen geworden ist und wie selbstverständlich…

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