Sonntag, 20. Jänner 2013


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Zwischen Hirsingue

und Werentzhouse

Der Fotograf Christian Vogt hat in der Kulturzeitschrift DU vom April 1971 mit seinen Bildern eine Hommage an eine stillgelegte Eisenbahnlinie im Elsass gezeigt.

Mir hat diese Reportage so sehr gefallen, dass ich alles in Bewegung setzte, um diesen wunderbaren Bilderbericht über eine längst vergangene Eisenbahn-Aera hier im Blog veröffentlichen zu können.

Nach längeren Recherchen glaube ich, dass die Bildreportage vom Fotographen Christian Vogt die im Jahre 1953 stillgelegte Strecke Altkirch – Hirsingue – Waldighofen – Werentzhouse – Vieux Ferette betrifft !

Kartenbild


Karte von Ernst Blumenstein erstellt. 

Hirsingue liegt im Sundgau 5 km südlich von Altkirch am Fluss Ill.

Diese Fotoreportage zeigt alte Kulturgüter; Verfallene Bahnhöfe mit defekten Uhren, vergitterten, zum Teil eingeschlagenen Fenstern, rostiges Eisen, Schwellen, Geleise, Schotter, Schuppen, uralte Bahnverkehrstafeln und weitere Relikte aus längst vergangenen Zeiten. Sogar einen Wasserkran für den Schlepptender ist noch zu sehen.  

Ich finde, alle die nachfolgenden wundervollen Schwarzweiss-Aufnahmen bedürfen keiner weiteren Kommentare meinerseits mehr.

Elsass 1 Hirsingue

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Elsass 2

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Elsass 3

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Elsass 4

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Elsass 5 .

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Elsass 6

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Christian Vogt stillgelegte Bahnlinie  Nr. 7 Elsass

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Christian Vogt stillgelegte Bahnlinie Nr. 8 Elsass

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Christian Vogt stillgelegte Bahnlinie Nr. 9 Elsass

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Christian Vogt stillgelegte Bahnlinie Nr. 10 Elsass

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Christian Vogt stillgelegte Bahnlinie Nr. 11 Elsass

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Christian Vogt stillgelegte Bahnlinie Nr. 12 Elsass

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Christian Vogt stillgelegte Bahnlinie Nr. 13 Elsass
Alle Fotos wurden von der Kulturzeitschrift DU vom April 1971durch Ernst Blumenstein eingescannt.

© Original- Fotos von Photograph Christian Vogt.

Diese Bahnlinie verband Altkirch im Sundgau mit dem oberen Illtal. Der fahrplanmässige Betrieb wurde am 4. Januar 1892 ! aufgenommen. Etwas mehr als ein halbes Jahrhundert später, am 20. Juli 1953 wurde die Strecke bereits wieder stillgelegt. 

Ich danke Christian Vogt für sein Einverständnis, dass ich die Fotografien hier in meinem Blog zeigen durfte, recht herzlich. Dies ist nicht selbstverständlich, umsomehr, da ich die Fotos als Nichtfachmann einscannte und somit nicht die Qualität der Original-Aufnahmen erreichte.

Der Spruch zum Tage

Wir stehen vor der Aufgabe,
unsere Zeit zu verändern,
unsere Kultur wieder zu gewinnen,
den Geist der Zeit umzugestalten.

Albert Schweitzer, Arzt, evangelischer Theologe, Philosoph und Pazifist.

Ernst 

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20 Antworten zu Sonntag, 20. Jänner 2013

  1. Beate Neufeld schreibt:

    Interessante Fotos, schon etwas Besonderes!
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag wünscht Dir:
    Beate

    • ernstblumenstein schreibt:

      Ich danke Dir für deinen Besuch. Ich mag S/W Fotos sehr gerne. Ich schaue sie mir genauer an als Farbfotos, weil ich glaube, dass Schwarzweiss-Fotos eine ganz besondere Ausdruckskraft haben.
      Ausserdem gibt es heute vor allem in den Blog fast keine S/W-Bilder mehr zu sehen. Eigentlich schade.
      Dir noch einen schönen Sonntig. Ernst

  2. Susanne Haun schreibt:

    Das sind sehr atmosphärische, einsame, interessante Fotos!
    Es ist wirklich toll, dass du sie hier zeigen darfst, Ernst.
    Das Magazin DU mag ich auch, sobald ich eines zu einem akzeptablen Preis auf dem Trödel sehe, schlage ich zu.
    Einen schönen Sonntag dir und deiner Familie wünscht Susanne

    • ernstblumenstein schreibt:

      Ich danke Dir für deine Zeilen, Susanne. Ich finde auch, dass die Bilder besonders ausdrucksstark sind. Ich habe einige DU Magazine aus den 60er-und 70er Jahren zum Glück behalten. Ich wünsche Dir auch noch einen angenehmen Sonntag, nehme aber an, dass Du noch für die Ausstellungen zu tun hast. Ernst

  3. Träumerle Kerstin schreibt:

    Lieber Ernst. Ich komme mir wieder vor wie auf einer Zeitreise, Fotos in s/w erinnern immer an früher. Verlassene Häuser, verfallene Bahnstrecken, wildes Gelände – solch Aufnahmen schau ich mir gern an, auch wenn es traurig ist. Arbeitskraft und Geld wurden geopfert für die Bahnstrecken – und dann wird sie nicht mehr gebraucht. Schade. So was gibt es auch hier bei uns, alles wird auf die Straßen verlagert.
    Liebe Grüße in den Sonntag von Kerstin.

    • ernstblumenstein schreibt:

      Liebe Kerstin, das ist der Preis, den wir für unseren sogenannten Fortschritt bezahlen. Ich weiss nicht, ob alles, was man als Fortschritt bezeichnet, auch immer ein Fortschritt ist. Vielleicht muss die Menschheit in ferner Zeit wieder lernen, etwas einfacher zu denken und zu handeln, weil all der Fortschritt nicht mehr bezahlbar ist.

      Ich mag solche Fotos auch sehr, wobei s/w für mich nicht immer nur „alt“ bedeutet !
      Schön finde ich, dass es ausgebildete Fotografen gibt, die solch vergangene Kulturgüter im Bild für kommende Generationen festhalten.
      Liebe Grüsse in den Rest-Sonntag. Ernst

  4. martaperegrina schreibt:

    Bellas fotografías que muestran el inexorable paso del tiempo.
    Que pases un agradable domingo.
    Un abrazo

  5. minibares schreibt:

    Traurig stimmende Fotos, lieber Ernst.
    Teilweise sind die Geleise noch da, andererseits „schon“ zu Teilen abgebaut.
    Der Wasserhahn auf weiter Flur, super, diese Einsamkeit. Sie greift richtig um sich.
    Wunderbar, dass du diese beeindruckende Geschichte hier zeigen darfst.
    Ganz liebe Grüße
    Bärbel

  6. Brigitte schreibt:

    Jo hallo Ernscht!
    hast du gewusst, dass man oder frau hier in Frankreich alte Bahnhöfe erwerben kann oder konnte?
    Wir kennen ein Paar dass im Burgund in einem Bahnhof wohnt und diesen in den letzten Jahren no dis no umgebaut hat! Für einen alten Bahnliebhaber doch wirklich ein Träumli gell?!?
    So jetzt wünshce ich dir eine fidele Woche, heb’s guät ond schö
    ♥-lich Brigitte

    • ernstblumenstein schreibt:

      Hallo Brigitte,
      nein, das habe ich nicht gewusst, Brigitte. Ich finde das eine geile Sache. Wenn wir in der Schweizer in den 70ern/80ern dies hätte machen können, wär i vellecht debi gsih.
      Dank der für de Bsuech, ech hoffe, Du hesch es guet und a gueti Zit.
      Herzlich. Ernst.

  7. Anna-Lena schreibt:

    Beeindruckende Bilder, lieber Ernst, und sie wirken wie aus einer längst vergangenen Zeit.
    Danke fürs Zeigen und liebe Grüße
    Anna-Lena

  8. ernstblumenstein schreibt:

    Danke für deine Zeilen, Anna Lena. Es ist aus einer längst vergangenen Zeit. Die Strecke wurde vor 60 Jahren still gelegt und die Fotos sind über 40 Jahre alt. ♥-liche Grüsse. Ernst.

  9. buchstabenwiese schreibt:

    Danke für die kleine Zeitreise, lieber Ernst.
    Es ist auch nett vom Fotografen, dass du die schönen Aufnahmen verwenden durftest.

    Herzliche Grüße,
    Martina

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