Sonntag, 3. März 2013


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Lake Manyara National-

Park, Afrika (6)

Wir sind immer noch im Lake Manyara Nationalpark unterwegs. Der Nationalpark beherbergt u.a. Tiere wie Busch-und Wasserbock, Impalas, Zebras, Paviane, Giraffen, Elefanten und die seltenen Baumlöwen.

Zur Orientierung zeige ich nochmals die Info-Tafel, die beim Parkeingang steht.

Datei:LakeManyaraSign08.jpg

Der Manyara-See erstreckt sich über eine Länge von 50 km. Er liegt am Fuße des 600 m hohen Rift-Valley (Afrikanischer Grabenbruch).

Ernest Hemingway pries den Manyara-See als landschaftliches Juwel. Er sagte, es sei das “Schönste”, was er je in Afrika gesehen habe. Der See stellt die östliche Begrenzung des Nationalparks dar.

Datei:Lake manyara 2012 authorBevanda Wegmann4.png
Foto Wikimedia Commons, eig. Werk, Urh. Wegmann and Bevanda.

Der Große Afrikanische Grabenbruch verläuft von Syriens Ghab-Ebene über die Bekaa-Ebene zum See Genezareth – dem Toten Meer – über den Golf von Akaba – das Rote Meer bis zu seinem südlichen Ende in Mosambik.

Der Grabenbruch ist rund 6000 Kilometer lang und die Tiefe des Bruchs variert zwischen wenigen hundert bis zu mehreren tausend Metern.

Blick während der Regenzeit hinunter auf den See. Rechts sieht man schön die Fortsetzung des Afrikanischen Grabenbruches. In diesen Wäldern stehen u.a. auch uralte Mahagoni-Bäume.

File:Lake Manyara.jpg

Wikimedia Commons, eig. Werk, Urh. Clem23.  

Und so sieht der Blick vom gleichen Standort während der Trockenzeit aus.

Wikimedia Commons, Urh. Squarethecircle.

Flamingos im Manyara-See Nationalpark.

 

 Foto tanzaniaholidays.com

Im Park leben über 400 Vogelarten. Wir fahren mit unserem Guide am Seeufer entlang.

Eine gespenstische Landschaft tut sich vor uns auf. Akazienbäume und Büsche stehen im Wasser des Manyara-Sees.

m 122 Afrika 69 Tansania Lake Manyara Nat.Park Akazien-Bäume im Wasser

Die nächsten S/W Bilder sprechen für sich und bedürfen keiner weiteren Erklärungen.

Wasserarme des Sees reichen bis in den Urwald hinein.

m 135 Afrika 69 Tansania La Manyara Urwald am See -238

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m 121 Afrika 69 Tansania  Lake Manyara Nat.Park Termitenburg

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m 120 Afrika 69 Lake Manyara Park Elefant im Urwald 209

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m 127 Afrika 69 Tansania Lake Manyare Nat.Park am Urwaldrand

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m 133 Afrika69 Lake Manyara Nat.Park Urwald hinten See

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m 131 Afrika 69 Tansania Lake Manyara Sea Urwald mit Elefanten-223

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m 125 Afrika 69 Tansania  Lake Manyara Nat.Park am Urwaldrand

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 m 129 Afrika69 Tansania Lake Manyara Urwald-197

Auf der Heimfahrt fahren wir nochmals an einem Affenbrotbaum (Baobab) vorbei. Ich liebe diese Bäume!

28 Afrika 69 Tansania Serengeti Nat.Park Baobab Tree-219

Tief beeindruckt und erfüllt von den Bildern dieser Safari im Lake Manyara Park mit seinen Dickhäutern und seiner einmaligen Landschaft machen wir uns auf den Heimweg zur Krüger Lodge in Arusha.

Was wir heute gesehen und erlebt haben, wird in unseren Erinnerungen weiter leben.

© Fotos, wo nichts anderes erwähnt ist und Text. E.B.  

Der Spruch zum Tage

Das Merkwürdige an der Zukunft
ist wohl die Vorstellung,
dass man unsere Zeit einmal
die gute alte Zeit nennen wird.

Ernest Hemingway, amerikanischer Schriftsteller.

Das letztes Afrika-Tagebuch wird etwa in 4-5 Wochen erscheinen. Euch eine gute Zeit.

Grüess. Ernst

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30 Antworten zu Sonntag, 3. März 2013

  1. Brigitte schreibt:

    Wirklich eindrücklich diese Landschaft! Die Tiere und Menschen dort sind sich an Trockenheit und gewohnt und können ein bisschen besser damit umgehen wie wir. Die Bilder mit dem Elefanten finde ich schlicht und ergreifend SUUUUPERRR 🙂
    Lieber Ernst ich wünsche dir einen gemütlichen Sonntag mit frühlingshaften Sonnenstunden
    ♥-lich Brigitte

    • Ernst schreibt:

      Hola Brigitte, danke für deine Zeilen und Blumen. Ich mag meine s/w Fotos vom schwarzen Kontinent sehr. Der Sonntag war eher ungemütlich, s’Oel esch usgange und mini blöd Frog: Wer heizt noh mit Holz? han i grad us 1. Hand chönne beantworte.
      Ich wünsch dr en guete Wochestart, nimm’s nöd z’gäch! 😉 😀
      ♥ – lich Ernst

      • Joe Mathis schreibt:

        Wou, mehr kann ich dazu nicht sagen. Die Erzählungen, Beschreibungen und natürlich einmal mehr die fantastischen Bilder…eben wou. Danke das wir hier teilhaben dürfen. Joe

      • Ernst schreibt:

        Danke Joe, für deine Zeilen. Ich habe dich nicht vergessen, bin Dir noch Antworten schuldig und habe Fragen zu deinem Israeltrip. Ich habe im Moment zu viel um die Ohren. Liebe Grüsse. Ernst

  2. tonari schreibt:

    Beeindruckende Bilder. So ein Elefant in seinen natürlichen Umgebung wirkt doch gleich hundertfach majestätischer als im Tierpark.
    Meinst Du, der Ernest Hemingway wurde dort zu „Schnee auf dem Kilimandscharo“ inspiriert?

    • Ernst schreibt:

      Hallo Tonari, danke für deinen Besuch. Ich kann Dir nur sagen, dass wir den majestätischen Kibo, so heisst der höchste Berg Afrikas richtig, immer wieder auf unseren Touren gesehen haben. Der weisse Vulkanberg ist so dominant in Tansania. Damit ist deine Frage schon beantwortet, er wurde dort sicher inspiriert!!
      Kilimandscharo heisst das ganze Bergmassiv, dieser Name ist halt der geläufigere in der Welt. Grüsse. Ernst

  3. Susanne Haun schreibt:

    Eine sehr schöne Landschaft und ich mag natürlich die Elefanten!
    Hoffen wir das mit der guten alten Zeit……
    Einen schönen Sonntag wünscht dir Susanne

    • Ernst schreibt:

      Ja, Susanne, was soll ich dazu sagen. Ich mag Elefanten, ich mag Afrika, ich mag auch die alte Zeit. Erinnerungen begleiten mich in meinem heutigen Leben und ermöglichen die Zukunft zu gestalten.
      Ich wünsch Dir eine gute Woche und grüsse dich Ernst

  4. ladyfromhamburg schreibt:

    Tiere und Landschaft sind schon atemberaubend. Deine eigenen Fotos haben besonderen Flair, bei den beiden See-Bildern weiter oben bin ich beeindruckt, wie weit das Wasser verschwindet während der Trockenzeit. Und ich stimme dir zu, was Affenbrotbäume angeht: sie sind faszinierend!
    LG Michèle

    • Ernst schreibt:

      Vielen Dank, Michèle, für deine Zeilen. Das waren eben Fotos aus einer Zeit, wo man beim fotografieren bezüglich Einstellungen studieren musste. Der Vorteil war, dass die Bilder durch die Einstellungen mehr persönlichen Charakter bekamen.
      Heute mit den Superkameras gleichen sich die Bilder. Der Fortschritt weist manchmal auch Defizite auf.
      Liebe Grüsse nach Hamburg. Ernst

  5. ute42 schreibt:

    Schöne Erinnerungen von einer traumhaften Landschaft und Tieren in freier Natur.

  6. Eos_goettin schreibt:

    Wow, das wirklich schön! Kein Wunder das ihr da eine schöne Erinnerung habt.

  7. Clanmother schreibt:

    Remarkable photographs. I felt I was on the adventure. Thank you!!!

  8. buchstabenwiese schreibt:

    Die s/w-Fotos sind schön, lieber Ernst. Besonders die Elefanten. Einfach toll.
    Kein Wunder, dass das in euren Erinnerungen weiterlebt.

    Liebe Grüße und einen zauberhaften Abend wünsche ich,
    Martina

    • Ernst schreibt:

      Danke Dir, Martina, für deine Zeilen. Ich wünsche Dir auch eine sonnendurchflutete Zeit, denk dran, der Frühling kommt. ♥-liche Grüsse zu Dir. Ernst

  9. minibares schreibt:

    Das glaub ich gern, dass ihr diesen Ausflug nie vergessen werdet.
    Solche Bilder prägen sich ein.
    Wundervoll, und zu denken, dass der Bruch bis Israel geht, also das alles miteinander verbindet, ist grandios.
    Liebe Grüße Bärbel

    • Ernst schreibt:

      Hallo Bärbel,
      Gell, das ist imposant mit diesem Afrikanischen Grabenbruch. Ich konnte es auch nicht glauben, als ich es bei recherchieren sah. Ich wünsche Dir auch eine sonnige Zeit und sende Dir ♥-liche Grüsse. Ernst

  10. paleica schreibt:

    ein wirklich schlaues zitat von hemingway. gefällt mir!
    und das sind tolle eindrücke – afrika ist sicher ein wahnsinnig beeindruckender kontinent.

    • Ernst schreibt:

      Zu unserer Zeit war der Schwarze Kontinent bezüglich Reisen sicher einmalig. Heute muss man schon einen exclusiven Reiseveranstalter haben, um vielleicht den Massensafaris und Chilbiveranstaltungen entgehen zu können. Ich weiss es aber nicht, aber ich habe das nur gehört.

  11. Ernst schreibt:

    aber es wäre schade, gell…

  12. Traude schreibt:

    Ich liebe deine schwarzweißen Afrikabilder, Ernst. Sie sprechen eine eigene Sprache. Zu deinem Kommentar an Palaica – ich glaube auch, dass es heute immer schwieriger wird, fernab von ausgetretenen Pfaden zu reisen (überall, nicht nur in Afrika). Reisen ist erschwinglicher geworden, Tourismus bringt Geld in Arme Länder. (Am besten geht’s wohl immer noch auf eigene Faust, abseits der Hauptreisezeiten und mit Safaribuchungen vor Ort…)
    Eure Erinnerungswelt muss voller Wunder und traumhafter Bilder sein!
    Ganz herzliche rostrosige Grüße,
    Traude

    • Ernst schreibt:

      Ich freue mich, dass Dir meine s/w Bilder gefallen. Die eigene Sprache der Bilder rührt sicher auch daher, dass ich mit einer alten Pentax-Kamera fotografierte und dort sämtliche Einstellungen manuell machen durfte. Du hast Recht, die heutige billige Reiserei „überschwemmt“ die Reiseziele und die Länder förmlich. Ich bin früher immer auf eigene Faust gereist und reise auch heute noch ohne Arrangement. Selber erkunden, sehen, beobachten, erleben – es gibt nichts schöneres.
      Herzliche Grüsse zu Dir, Traude. Ernst

  13. martaperegrina schreibt:

    Estupendas fotos muy bien acompañadas con un interesante relato.
    Dulces sueños.

  14. cindy knoke schreibt:

    Wir sind nach Sudafrika zuruckkehren für unsere zweite Reise in Kürze! Wir fahren auf eigene Faust . Ihre Reise sieht fantastisch aus ! Wunderbar Ernst!!!

  15. ernstblumenstein schreibt:

    Oh, wonderful Cindy, I wish you a good interesting trip to South Afrika. Toll finde ich, dass ihr auch auf eigene Faust Südafrika bereist. Ich wünsche euch das Allerbeste und fantastische Ferien. Geniesst die Zeit. Liebe Grüsse und toi, toi toi Ernst

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