Dienstag, 12. März 2013


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In der Camargue (5)

Im 1. Reisebericht vom 21.6.12 berichtete ich u.a. über das Delta, die Salinen, Brackwasser-Seen, das Wildgemüse Salicornia, über Vogel-Excursionen, Franquevaux, Saint Gilles und den Canal du Rhône à Sète.

Wieder ging unsere Reise im Frühling nach Südfrankreich. Wir wollen die Natur erleben, Städte besuchen und am Meer die Sonne und die Wärme geniessen. Unser Verlangen nach Sonne und Wärme war Ende April sehr ausgeprägt.  

erledigt 2. La Camargue  PK  -062
Foto eingescannt aus der Ansichtskarten-Sammlung von Ernst Blumenstein.

Wir übernachten wieder in Arles in unserem kleinen Hotel neben dem Amphitheater, um am anderen Morgen frisch gestärkt die letzten Kilometer unter die Räder zu nehmen.

2. Südfrankreich 1980 Arles

Unser Reiseziel ist wieder die Mas Scamandre im Hundert-Seelendorf Franquevaux. Ich mag den originellen Briefkasten dieser Mas sehr.

zgebraucht  Camargue Franqueveaux 1997 Briefkasten u. Bauerngehöft FerienDomiziles -110

Für Vogelbeobachtungen besuchen wir diesmal auch das Réserve Naturell Régionale Scamandre. Dieser Naturpark liegt südlich von Franquevaux zwischen dem Etang de scamandre und den beiden Etangs du Crey und du Charnier. Etang heissen in Südfrankreich die Brackwasserseen.

Réserve Naturell Régionale Scamandre.

camargue gardoise. page
Fotos aus der Réserve Naturell Scamandre.

Hier im Reservat kommen sehr viele Reiherarten häufig vor. Auf schön angelegten Holzstegen können wir trockenen Fusses die Vögel beobachten.

Ich habe kein Teleobjektiv dabei und zeige deshalb die Vögel aus dem Internet.  

Ein stolzer Seidenreiher.

Little Egret (Egretta garzetta)- In Breeding plumage-actively catching prey in Kolkata I IMG 7990.jpg
Wikimedia Commons, eig. Werk, Urh. J.M. Garg.

Ein Silberreiher.


Wikimedia Commons, GFDL, Urh. Lukasz Lukasik

Der Purpurreiher.

Purple Heron (Ardea purpurea) in Hodal W IMG 6273.jpg
Foto Wikimedia Commons, eig. Werk, Urh. J. M. Garg.

Kuhreiher sind in der Camargue in grossen Populationen zu sehen.


Foto Wikimedia Commons, Urh. Derek Bakken.

Der Nachtreiher hat einen grossen Fang gemacht. Er ist aber selten zu beobachten.  


Foto Wikimedia Commons, eig. Werk, Urh. Alain Carpentier.

Ein Reiherschwarm.

erledigt 2. Vögel Seiden-Silber-Kuh-Reiher, Héronnière beobachtet auf dem Käserin-Weg
Foto S. Baudovin, Camargue Gardoise.

Die Marais (Ried oder Sumpf) im Réserve Naturell Scamandre.

Fichier:Réserve Naturelle Régionale du Scamandre.JPG
Wikimedia Commons, Source Travail personnel, Urh. Ravenclaw.

Der Park bietet unter anderem auch Lebensräume für Nutrias (Ragondins) und Laubfrösche.

Biberratte und Laubfrosch
Quelle Réserve Naturell Scamandre.

Der Steg führt zum Beobachtungsplatz für Rohrdommeln und Zwergdommeln, die verborgen in ausgedehnten Röhrichten leben.

Beobachtungsplattform für Rohrdommeln
Foto S. Colombau, Camargue Gardoise

Rohrdommeln.

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Fotos WMC, eig. Werk, marek Szczepanek. Urh. Maga-chan.

Flamingos sind sehr gesellige Vögel und leben meist in grösseren Kolonien. Brütende Flamingos sind tag- und nachtaktiv. Nicht brütende sind meistens nur nachtaktiv.

Rosaflamingos in der Camargue.

Datei:Camargue fg08.jpg
Wikimedia Commons, eig. Werk, Urh. Fritz Geller-Grimm.

Flamingos im Fluge.

Datei:Phoenicopterus roseus.jpg
Wikimedia Commons, eig. Werk, Urh. Mario M.

 

Camargue 1997  PK -017
Eingescannt aus der Postkartensammlung durch Ernst Blumenstein.

Pferde leben überall in der Camargue.

France 1977 Südfrankreich Gamargue Pferde -140France 1977 Südfrankreich Gamargues Wilpferd -138

Aber auch Wildschweine und Füchse leben in dieser Landschaft.

Wir fahren von Franquevaux auf der D 572 nach Gallician, dann südlich zwischen dem Etang du Charnier und dem Etang du Crey und dem Etang de Scamandre weiter nach Aigues Mortes.

Kartenbild

Karte erstellt von Ernst Blumenstein.

Dieser Landsitz in der Nähe von Montcalm liegt auf einer Anhöhe und ist mit seinen hohen Pinienbäumen weit herum sichtbar.

2. Camargue Franqueveaux 1997 Gehöft zwi.Aig.Mortes u. Franqueveaux-129

Aigues Mortes

wurde durch Ludwig IX. von Frankreich gegründet. Der König war unter dem Namen Ludwig der Heilige bekannt.

Weil er am Mittelmeer keinen Hafen besass, erwarb er um das Jahr 1240 in einem Sumpfgebiet Land, um dort eine Hafenstadt bauen zu lassen.

Das imposante Einganstor der Stadtfestung.

image

Foto Wikimedia Commons, Urh. Erin Silversmith.

Von Aigues Mortes aus unternahm Ludwig auch die beiden letzten Kreuzzüge. Der 6. führte ihn nach Aegypten, wo sein Heer geschlagen wurde und er in Gefangenschaft geriet. Er kam nur gegen hohes Lösegeld wieder frei.

Das alte Eingangstor zur Stadt.

2.  Camargue  1977 Südfrankreich Aigues Mortes -197 

Dann brach bei seinem 7. Kreuzzug unter den Kreuzfahrern vor Tunis die Beulenpest aus, die auch ihm das Leben kostete.

Die Stadt war bis zum 16. Jahrhundert einer der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte der französischen Mittelmeerküste.

Denkmal von Ludwig dem Heiligen.

Statue Ludwigs  des XI.   05_Louis_XI_Aigues_Mortes

Foto Google capper-online.de bienenfresser camargue.

Aigues Mortes liegt am Canal du Rhône à Sète, der eine schiffbare Verbindung zwischen der Rhône und der Stadt Sète ermöglicht.

Von Sète wiederum kann man zum Canal du Midi weiterfahren, der eine Kanalverbindung über Toulouse bis Bordeaux in den Atlantik herstellt. 

Der Stadtplatz im Zentrum von Aigues Mortes. 04_Aigues_Mortes
Fotos : Google capper-online.de bienenfresser camargue.

Die Stadt wurde rechteckig angelegt.

 Aigues-Mortes photo aiguesmortes01aerial.jpg (55 k)

Foto beyond.fr/villages/aiguesmortes.

Aigues-Mortes ist eine mittelalterliche Festungsstadt und ein schönes Beispiel der Militärarchitektur des 13. Jahrhunderts. Die Stadt ist umgeben von einer zinnenbewehrten Mauer mit 5 Türmen und 10 befestigten Türen.

Die alten Steinhäuser der Stadt werden durch ein Netz von engen Gassen erschlossen. Diese weisen unzählige Restaurants und Souvenirläden auf.

Nougat Früchtekuchen03_Fruitcake_Aigues_Mortes
Foto aus Google cappeFor-online.de bienenfresser camargue.

In vielen Auslagen dominieren die Nougatspezialitäten. Ein Paradies für Schleckmäuler!

Am Rande des Platzes steht die gotische Kirche Notre Dame des Sablons. Es ist eines der ältesten Gebäudes von Aigues Mortes.

06_Notre_Dame_des_Sablons_Aigues_Mortes[1]
Foto aus Google capper-online.de bienenfresser camargue.

Die Basilika hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Sie diente im Laufe der Zeit als Kaserne und einmal sogar als Salzlager.

Das Innere wurde ab den 1960er Jahren umfassend renoviert und erhielt seine Schönheit zurück. Die modernen Kirchenfenster versetzen den Raum der Kirche in einen wahren Farbenrausch.

Das innere der Basilika 07_Notre_Dame_des_Sablons__Aigues_Mortes
Foto aus Google capper-online.de bienenfresser camargue.

Ansicht von Süden aus gesehen auf die noch komplett erhaltene Stadtmauer mit der alten Wehranlage.

Stadtmauer von Süden her gesehen. 16_Town_Wall_Aigues_Mortes
Foto aus Google capper-online.de bienenfresser camargue.

Wir steigen in einem Wehrturm hoch auf die 1640 Meter lange Stadtmauer-Anlage. Auf dieser Anlage umrunden wir die Stadt.

2. Camargue Aigues Mortes 1980 Stadtmauer  -036

Ein interessanter Blick vom Wehrturm hinunter auf die Stadtmaueranlage.

2. Camargue Aigues Mortes 1980 Stadtmauer Befestigung  -035

Der Blick über die Dächer der Stadt.

2. France 1980 Südfrankreich Aigues Mortes über den Dächern  -212. France 1977 Aigues Mortes 1

Ein Blick seitlich auf die imposante Stadtmauer.

2. France 1977 Südfrankreich Aigues Mortes -130

Die einst direkt am Meer erbaute Hafenstadt Aigues Mortes (tote Wasser) liegt heute infolge Verlandung der Flachwasserzonen rund sechs Kilometer im Landesinnern und ist mit einem Kanal mit dem Mittelmeer verbunden.

Blick auf den Tour de Constance, das auffälligste Gebäude der Stadt. Ludwig IX. liess ihn zwischen 1241 und 1249 errichten. Er sollte seine Macht als König und seine Anwesenheit an der Mitelmeerküste demonstrieren. Die Turmspitze diente als Leuchtturm.

2.  Camargue Aigues Mortes 1980  -032

Das Stadtmauer-Viereck wurde nach seinem Tode von seinen Nachfolgern fertig gebaut. Im 16. Jahrhundert diente der Turm als Gefängnis.

Der Tour de Constance aus einem anderen Blickwinkel. Man beachte unten auf dem “Parkplatz” auch die petrolfarbige Ente, die in der damaligen Zeit in Frankreich Kult war und das Lebensgefühl prägte.

2. France 1977 Südfrankreich Aigues Mortes -199

Nochmals ein Anblick auf die geschichtsträchtigen Mauern von Aiques Mortes, der Stadt mit einer bewegten Vergangenheit und ihrer Blütezeit im Mittelalter.

Letzter Anblick17_Aigues_Mortes
Foto aus Google capper-online.de bienenfresser camargue.

Meer, Wärme und Sonne…

haben wir Ende April auch noch gesucht und gefunden. Wir wurden sogar mit richtigem Vorsommer-Wetter verwöhnt.

2. Camargue Strand-Dünen  PK  -014France 1977 Südfrankreich Gamargue am Meer Vorb. Picknick-170France 1977 Südfrankreich Gamargue a.Meer, Picknick-1742. Südfrankreich 1977  St.Marie Picknick Strand-168

Da steht unser berühmter Wasserkocher, der uns auf vielen Ferienreisen begleitete. Wir waren immer wieder froh, mit ihm einen Kaffee oder Tee zubereiten zu können.

2. Südfrankreich 1977   St.Marie Picknick am Strand -190France 1977 Südfrankreich Gamargue am Meer  Picknick-172France 1977 Südfrankreich St. Marie Picknick-167Südfrankreich 1977  St. Marie -163

© Text u. Fotos, wo nichts anderes vermerkt: E. Blumenstein 10/12.

Wir erlebten wieder eine schöne Ferienzeit in der Camargue. Ich danke euch für euer Interesse. Ernst

Der Spruch zum Tage

Si on n’a pas ce qu’on aime,
on doit aimer, ce qu’on a.

Wenn man nicht hat,
was man liebt,
muss man lieben,
was man hat.

Französisches Sprichwort.

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24 Antworten zu Dienstag, 12. März 2013

  1. Doris schreibt:

    Sie haben mich für einen Augenblick zu reisen guten Tag

  2. Mathilda schreibt:

    Ich finde alles unbeschreiblich schön und faszinierend. Wenn man bedenkt, wie jung du da warst und so voller Abenteuer und Lebensfreude, da kommt Sehnsucht auf.

    LG Mathilda

  3. ute42 schreibt:

    Eine herrliche Reise. Allerdings mit dem Fahrrad hätte ich die nicht machen können.
    Aus der Nougatecke wäre ich nicht so schnell wieder raus gekommen 🙂

  4. martaperegrina schreibt:

    Fascinante relato muy bien acompañado por estas imágenes.
    Hermosa jornada
    Un abrazo

  5. Träumerle Kerstin schreibt:

    Lieber Ernst. Endlich komme ich wieder dazu, bei Dir zu lesen. Afrika und nun Frankreich. Du hast Dir wieder so viel Mühe gemacht mit diesen großen Berichten. Wow – ich hab gelesen, zurück gescrollt, noch mal geschaut. Alte Bauwerke, dazu Deine Erklärungen, das Finale mit Sonnenuntergang zum Schluss – ich bin fasziniert, wieder mal 🙂
    Beim Anblick der Nougattorten läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Ich glaub, ich muss gleich Nutella naschen gehen 🙂
    Barfuß am Strand, was zum Naschen und zu trinken, Gitarre spielen – ihr habt Romantik pur erlebt.
    Danke für so viele private Einblicke. Ich hoffe, es gibt noch viele Berichte dieser Art von Dir.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    • ernstblumenstein schreibt:

      Danke Kerstin für deine Zeilen. Es freut mich, dass Dir diese Reise in die Camargue gefallen hat. Ich glaube, es gibt schon noch über ein paar Reisen zu berichten.
      Ich wünsche Dir eine gute Zeit und schick Dir liebe Grüsse. Ernst

  6. minibares schreibt:

    Lieber Ernst,
    was für ein schöner Ausflug.
    Nach 20 Stunden ohne Internet komme ich nun zu dir, und bin begeistert.
    Reiher sind so schöne Vögel, und die Kolonien der Flamingos sind ja enorm.
    klar, die Gegend íst für Pferde bestens bekannt.
    Du spielst Gitarre, wie schön!
    Liebe Grüße
    Bärbel

    • ernstblumenstein schreibt:

      Hallo Bärbel, ich danke für deinen Besuch. Wie ist es ohne Internet? – frage ich mich manchmal auch – vor allem, ob ich schon süchtig bin? Ich glaube, man (ich) muss schon aufpassen, dass der Stellenwert des Internets nicht zu wichtig wird.
      Dir wünsch ich eine schöne Zeit. Liebe Grüsse. Ernst

      • minibares schreibt:

        20 Stunden, so steht es auch in der Zeitung. Ich habe den Ärmel meines Pullovers endlich fertig gestrickt, nun muss er noch zusammengenäht werden.
        Ein wenig süchtig sind wir wohl alle 😉
        Aber mal ein paar Tage ohne müssen auch gehen. Trotzdem werde ich zum Chorwochenende den I-Pad doch mitnehmen, grins.
        Obwohl ich wenig dazu kommen werde…

      • ernstblumenstein schreibt:

        Danke für deine Bemerkungen. Tja, die Osterzeit steht schon wieder vor der Tür und Du gehst ins Chorwochenende. Ich finde, dass Singen in einem Kirchen-Chor sehr schön und anspruchsvoll ist. Ihr werdet sicher viel Freude empfinden, wenn eure Darbietungen am Osterfest den Besuchern gefallen. Alles Gute. Ernst

  7. syntaxia schreibt:

    Tolle Impressionen hast du zusammengestellt, lieber Ernst!
    In die Camargue bin ich noch nie gekommen, nur in die Petite Camargue in St. Louis – Neuweg. Da gehe ich immer mit meiner Schwägerin spazieren, wenn ich sie besuche. 😉
    Eure Reise war sicher sehr schön. Als ich meinen letzten Urlaub mit der Familie in Südfrankreich machte, hatte meine Tochter auch ihre Gitarre dabei. Das hat was… und dein Sinnspruch ebenso!

    ..grüßt dich Monika

    • ernstblumenstein schreibt:

      Warum denn in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah. Ich habe schon viel über die Naturoase Petite Camargue in Saint Louis gelesen, wir haben es aber noch nie einen Besuch dorthin geschafft, Monika. Obwohl meine Frau an der Grenze St. Louis aufgewachsen ist.

      Ich bin mir sicher, dass Du einmal in einem Gedicht über eine wunderbare Stimmung in Südfrankreich geschrieben hast. Ich glaube, Gitarrenklänge deiner Tochter hast Du darin auch geschildert. Hoffentlich konnte ich Dir schöne Erinnerungen an Südfrankreich entlocken.
      Ich sende Dir liebe Grüsse und wünsche Dir eine gute Zeit.
      Ernst

  8. buchstabenwiese schreibt:

    Hallo, lieber Ernst, da bin ich auch mal wieder. 🙂

    Schön, dein Reisebericht.
    Ich mag besonders deine eigenen Fotos, weil sie auch die Zeit wiedergeben, wiederspiegeln, in der du da warst. Die Autos, die Kleidung der Leute. Mit Gitarre am Strand. Mit Campingtisch ein Picknick. Und was man so alles in ein kleines Auto reinbekam, wenn man in Urlaub gefahren ist. 🙂 Das erinnert mich an früher. Meine Eltern hatten auch immer Campingstühle und was zu Essen dabei und haben einfach da angehalten, wo es ihnen gefallen hat. 🙂 Ich kann mich nicht immer an alles richtig erinnern, weil ich da noch klein war, aber es gibt ja Fotos. 🙂 Manchmal kommt es mir so vor, als wären manche Dinge unkomplizierter gewesen. 🙂 Schön war es auf jeden Fall.

    Ich wünsche dir und deiner Familie ein zauberhaftes Wochenende.
    Liebe Grüße,
    Martina

    • ernstblumenstein schreibt:

      Ja, Martina, es war sicher alles unkomplizierter – zu jener Zeit war glücklicherweise noch wenig geregelt – das Leben war einfacher. Wir waren nach dem Krieg die Generation, die mit Bob Dylan und den Hippies aufwuchs. Wir nahmen uns viele Freiheiten und unsere Denkweise war viel moderner als die unserer Eltern.

      Danke für deine Zeilen Martina. Ich hoffe, noch viele Reiseberichte machen zu können, z.B. einen, als wir fast 4 Wochen mit dem R4 unterwegs waren, an der nordgriechischen Küste und auf Thasos zelteten und nachher bis nach Istanbul fuhren, um die Stadt zu besichtigten.
      Ich sende Dir liebe Grüsse und wünsch Dir ebenfalls eine tolles Wochenende.
      Ernst

  9. Silberdistel schreibt:

    Da hast Du uns ja wieder einmal mit einem wunderschönen Reisebericht verzaubert, lieber Ernst. Die Vogelliebhaberin in mir war besonders begeistert von Deinem Bericht. Sie wäre gern dabei gewesen, als ihr die Vielfalt der Vogelwelt dort beobachtet habt.
    Aber auch diese uralten Mauern haben mich fasziniert. Eine solche Reise in die Vergangenheit ist für mich immer spannend und interessant und ich liebe solch altes Gemäuer, das sicher viel zu erzählen hätte. Das war bestimmt ein wunderschöner Urlaub für Euch.
    Ihr spielt beide Gitarre? Eine meiner Töchter spielt auch Gitarre. Ich habe ihr immer gern zugehört, als sie noch bei uns wohnte.
    Liebe Grüße aus dem immer noch weißen Norden in den Süden schickt die
    Silberdistel

    • ernstblumenstein schreibt:

      Hallo Silberdistel,
      vielen Dank für deine Gedanken. Du wärst als Vogelliebhaberin und Expertin mit uns sicher am richtigen Ort gewesen. Wir haben ja sogar gemeinsame Interessen wie Natur, altes Gemäuer und und und…
      Liebe Grüsse sende ich Dir aus dem grünen Süden. Erste Lärchensporn und Löwenzahn-Pflanzen blühen bereits, Primeln sowieso und die Zwiebelblumen sind jetzt schon fortgeschritten. Es bräuchte jetzt mehr Wärme. Ernst

  10. Waldameise schreibt:

    Lieber Ernst, sag mal, wieviel Stunden du für diesen Eintrag gebraucht hast? Wow … soviel Mühe hast du dir wieder gemacht, aber man spürt auch die Liebe und die schönen Erinnerungen, die dein Herz gelenkt haben. Danke dafür. Die Camargue war ich leider noch nie, hab aber schon viele schöne Dokus über diesen wunderbaren Landstrich gesehen. Welch prachtvolle Natur. Schön, dass es so etwas gibt.

    Ein lieber Gruß
    von der Waldameise

  11. ernstblumenstein schreibt:

    Hallo liebe Andrea,
    Ich danke Dir für deine Zeilen. Den Aufwand kann ich Dir nicht nennen, weil ich kein Buch darüber führe und eh ein Chaot in Sachen Arbeitstechnik bin. Weisst Du, ich arbeite an x-verschiedenen Reiseberichten aus vielen Ländern manchmal gleichzeitig und ich bin natürlich auch nicht mehr der „Schnellste“.
    Danke Andrea für die Blumen. Die muss ich Dir aber gleich wieder zurückschicken. Deine Beiträge sind immer eine Augenweide und so toll geschrieben.
    Ein lieber Gruss zu Dir. Ernst

  12. paleica schreibt:

    tolle eindrücke die du zeigst, da gibt es ja wahnsinnig viel sehenswertes!

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