Donnerstag, 24. Oktober 2013


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Kibbuz Matzuba.

Israel (4)

Im ersten Bericht erzählte ich euch über meine Reise 1964 per Zug und Schiff über Rom nach Haifa. Heute berichte ich über meinen 1. Kibbuz-Aufenthalt im Western Galiläa.

Informationen über die Kibbuz-Bewegung.

Der erste Kibbuz Deganja A wurde schon 1909 gegründet. Die Diskussionen um diese kollektive Lebensform dreht sich bis heute um die Frage, welches Recht die bürgerliche Individualität inkl. Kleinfamilie in einer Kommune haben soll.

Die Kibbuz-Bewegung war in den 1960-er Jahren mit einem Anteil an der Wirtschaft des Landes von ca. 35 % sehr bedeutend. Im Verlaufe der  weiteren Entwicklung nahm ihre Bedeutung jedoch kontinuierlich ab.

Eine Flugaufnahme vom Kibbuz Matzuba von 1946.

Matzuva WMC gemeinfrei, Urh. Z. Kluger Luftbild 1946_aerial_
Wikimedia Commons, gemeinfrei. Urh. Z. Kluger.

Die Reise Haifa-Akko-Naharia nach Matzuba. 

Akko

Von Haifa aus ging es in die Hafenstadt Akko (auch Akkon, Acre). Unter anderem waren Völker wie Römer, Griechen, Osmanen und Kreuzfahrer in dieser geschichtsträchtigen Hafenstadt einst zugegen.

Akko war in der Antike neben Alexandria und Konstantinopel eine der wichtigsten Häfen am Mittelmeer und gehörte u.a. zum Weltreich von Alexander dem Grossen.

Ueberreste der antiken Hafenanlage.

Ueberreste d. antiken Hafens von Acre.wmc.eig.Werk. Urh. almogPizani_harbour
Wikimedia commons, eig.Werk. Urheber Almog.

Der Akko Tower zeigt die imposante Grösse der früheren Festungsanlage der Stadt.

File:Acre - Akko Tower.jpg
Wikimedia Commons, eig.Werk. Image:Zamok Akko Acre Беляевъ.jpg

Die Karawanserei  Acre, Khan al-Umdan wurde 1784 während der osmanischen Herrschaft aus Marmor von Cäsaräa und Atlit gebaut. Ebenfalls wurden Steine aus den Ruinen der Kreuzfahrerzeit verwendet.

Karawanserei Khan al-Umdan.

akko Karawanserei.wmc eig.Werk. Urh. Berthold Werner
Wikimedia Commons, eig.Werk. Urh. Berthold Werner.

Mit ihren vierzig Säulenportalen diente sie den Handels-Karawanen als Hotel.   Acre war also zu jener Zeit ein bedeutender Warenumschlags- und Marktplatz.

Foto Acre Han Urh. Eric Kastner, www.panoramio.com.photo7596263
www.panoramio.come.photo, Urh. Eric Kastner.
Die Altstadt von Akko wird von israelischen Arabern bewohnt. Der Hafen dient heute nur noch Fischern und privaten Boots-und Yachtbesitzern.

File:Acco IMG 2951.JPG
Wikimedia Commons, eig.Werk. Urh. Deror avi.

Basargasse in der Altstadt von Akko.

Akko, Basargasse, Merian 1968
Eingescannt aus dem Merian Heft Juni 1968 / Israel durch E.B.

 

z Bericht 2 WMC Urh. Remi Jouan. Nahariya_Panneau
Foto Wikimedia Commons, Urh. Remi Jouan.

Nahariya

Der Weg führte weiter zum Badeort Nahariya, heute ein bekanntes Seebad an der israelischen Mittelmeerküste.

Hier verbrachten wir einige Wochenende, um im Meer zu baden, am Strand zu spielen, bräteln und unter freiem Himmel zu schlafen.

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Links: Wikimedia Commons, eig.Werk. Urh. Maor X. Rechts: Foto E.B.

Von Nahariya aus erreichten wir nach kurzer Zeit den Kibbuz, der im Western Galiläa nahe an der Grenze zum Libanon liegt.

Kibbuz Matzuba.

Die Gründung

Matzuba wurde 1940 von deutschen Einwanderern gegründet. Shlomo, Eli Gil und Jehuda Ben Moshe waren zuerst Schafzüchter in Galiläa und gehörten zu den Gründern des Kibbuz.

Es gab weder Elektrizität noch Strassen zum Ort. Die Siedler lebten in Zelten und kochten mit Primus-Kochern. Als Licht dienten Oellampen und das Wasser  musste in Kübeln mühsam vom Wasserturm geholt werden.

Shlomo und Shulamit.

Shulamit u shlomo,ersteBewohner im Zelt in rp-matzuba-tents
http://www.museumoffamilyhistory.com/mfh-israel-kibbutz-matzuba.htm

Die Ankunft

Levi und Shlomo hiessen uns willkommen und zeigten uns das Kibbuz-Gelände mit den verschiedenen Arbeitsgebäuden und Wohnhäusern. Matzuba war stark auf die Landwirtschaft ausgerichtet.  

Der Kibbuz im Jahre 1947.

Matzuba 1947 rp-matzuba-view-1m
http://www.museumoffamilyhistory.com/mfh-israel-kibbutz-matzuba.htm

Chaderochel, jidisch für Ess-und Aufenthaltsraum.

Der Chaderochel wurde unser zentrale Ort während unseres Aufenthaltes. Hier nahmen die Kibbuzmitglieder und wir die Mahlzeiten ein. Der Essraum war durchgehend bis nach dem Abendessen geöffnet.

Hier konnten wir uns, wenn nötig, noch zusätzlich verpflegen oder etwas trinken. Auch fanden die Veranstaltungen im Chaderochel statt. Unsere Wohnbaracke während des Aufenthaltes. 

Ernst Mazuba, unser Bungalow 1964

Die tägliche Arbeit auf dem Felde war hart. Tagwache war um 03.15 Uhr, Morgenessen im Chaderochel um 03.30 Uhr und Abfahrt zur Arbeit um 04.00 Uhr! Da war selbst für uns junge Draufgänger an einen Ausgang abends kaum zu denken!

Um 12.00 Uhr war Arbeitschluss, weil die Hitze am Nachmittag zu gross wurde.  In der ersten Zeit waren wir körperlich kaputt und gingen sogar nach dem Mittagessen schlafen.

Blick in eine heutige Wohnsiedlung.

WMC, Matzuba heute 2011, eig.Werk, Urh. Pacman
Foto Wikimedia Commons, eig.Werk. Urh. Pacman.

Die Wohnhäuser für die rund 600 Kibbuz-Mitglieder sind modern eingerichtet. Die Umgebung ist gepflegt und von blühenden Bäumen u. Pflanzen umgeben.

Im Vordergrund ein blühender Judasbaum.

Judas Baum Foto Max Nathans die Häuser heute5574567975_602b7ee4aa_b
Foto Max Nathans.

Der Wasserturm

Wassertürme versorgten die Bevölkerung und die Landwirtschaft bis in die 70-er Jahre mit genügend Wasser. Das Bild zeigt einen primitiven Bohrtum, mit dem anfangs der 40er Jahre Wasser gesucht wurde.

Primitiver Bohrturm für Wassersuche Matzuba erfolg 47 unbekannt
http://www.museumoffamilyhistory.com/mfh-israel-kibbutz-matzuba.htm

Das Aquarell zeigt den Wasserturm, wie er zu unserer Zeit aussah. 

z 2 Matzuba Max Nathans Copy Right. - Kopie
Foto : Aquarell von Max Nathans.

Die Fördertechnik wurde laufend verbessert, sodass die Wassertürme ihre Bedeutung verloren und u.a. in Kulturzentren oder Museen umgenutzt wurden.

Arbeit in der Bananenplantage

Die erste Arbeit verrichteten wir zusammen mit Sabres (in Israel oder Palästina geborene u. ansässige Juden) in der Bananenplantage. Der Name Sabre stammt von Tsabar, einer zähen und dornigen Opuntia und bedeutete so etwas wie; “harte Schale, weicher Kern”.

Ein Traktor mit Ladewagen fuhr uns Volunteers jeweils auf’s Feld. Wir legten Bewässerungsgräben an und mussten auch tiefe Löcher graben, damit neue Stauden gepflanzt werden konnten. Auch Unkraut hacken  gehörte dazu.

WMC, Urh. M. Szengel. Banana_Tree_01
Wikimedia Commons, Urh M. Szengel.

Saul, der Vorarbeiter, war ein verbitterter Mensch und gönnte uns wenig  Pausen. Wir verfluchten ihn, weil er uns unerbittlich zur Arbeit antrieb. Eines aber hatten wir ihm voraus; wir waren schlauer als er.

Nach 2-3 Wochen gewöhnten wir uns an den Tagesablauf und die Hitze. Unsere körperliche Verfassung besserte, sodass wir am Nachmittag am Pool badeten oder ein Buch lasen.

Bewaffnete Nachtwächter.

Zu jener Zeit bewachten jede Nacht bewaffnete Männer den Kibbuz. Dies war nötig, da immer wieder arabische Angriffe von der libanesischen Grenze aus gegen Siedlungen in Galiläa erfolgten.

Die Bewacher stellten auch die Alarmierung bei einem Vorfall für weitere Verstärkungen sicher. 

Montfort

An einem Wochenende besuchten wir die Kreuzritterburg von Montfort.

Montfort -Monfort
Foto Wikimedia Commons, eig.Werk. Urh. Robbiegal.

Die Geschichte von Montfort ist sehr interessant und umfangreich. Für  Geschichtsinteressierte : http://de.wikipedia.org/wiki/Montfort-Israel.

Datei:Montfort 3.JPG
Foto Wikimedia Commons, eig.Werk. Urh. Wolfkessler.

Klar war, dass wir an solchen Ausflügen mit Bier feierten und in unseren Schlafsäcken unter freiem Himmel auf der Burg übernachteten.

Shlomi

Am Samstagabend gingen wir jeweils zu Fuss ins Araberdorf Shlomi, das ca. 3 km neben dem Kibbutz lag. Shlomi wurde 1950 von jüdischen Einwanderern aus Tunesien u. Marokko auf den Ruinen eines palästinensischen Dorfes gegründet.

Das Dorf bestand aus wenigen, einfachen Lehmhäusern und hatte keine  Infrastruktur. Meistens kehrten wir am Wochenende in der gleichen   improvisierten Beiz ein. Der Wirt freute sich jeweils über unseren Besuch, waren ihm doch Mehreinnahmen sicher.

Heute, rund 50 Jahre später, hat die Stadt Shlomi 6’000 Einwohner!

File:Shlomi.jpg
Foto Wikimedia Commons, eig.Werk. Urh. Almog.

Etwas Eisenbahn-Geschichte.

Bis zur Gründung Israels 1948 waren die Bahnnetze Ägyptens und des britischen Mandatsgebietes Palästina durch die Sinai-Bahn verbunden.

Zwischen 1942 und 1948 bestand mit dieser Linie und der Strecke Haifa-Beirut-Tripoli eine Netzverbindung in den Libanon sowie weiter über Syrien (Bagdadbahn) in die Türkei nach Istanbul. Einen durchgehenden Bahnverkehr gab es aber nie.

Eisenbahntunnel an der israelisch-libanesischen Grenze.

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Foto Wikimedia Commons (Armeereserve60). Bild 1964, Urh. Professor.

Der Tunnel von Rosh HaNikra der Bahnstrecke Haifa–Beirut–Tripoli an der libanesischen Grenze wurde 1941-42 für den Militärverkehr erbaut. Schon bei unserem Besuch 1964 war er aus Sicherheitsgründen zugemauert.

Rosh HaNikra

Die imposanten Kalk-Klippen von Rosh HaNikra, die weit ins Meer hinaus ragen, waren damals noch keine Touristen-Attraktion wie heute.

google. Rosh Hanikra, weisse KalkfelsenFile:RoshHanikra.jpg
Foto Wikimedia Commons, Urh. Roybb95.

© Bilder, wo nichts anderes vermerkt und Text von E.B.

Der nächste Bericht handelt von unserem Umzug in den Kibbuz Neva Yam südlich von Haifa.

Der Spruch zum Tage

Ich verehre Menschen,
die eine ideale Gesellschaftsordnung suchen,
und fürchte diejenigen,
die sie gefunden haben.

Ephraim Kishon, israelischer Satiriker ungarischer Herkunft.

Ernst

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29 Antworten zu Donnerstag, 24. Oktober 2013

  1. martaperegrina schreibt:

    Interesante relato muy ilustrativo.
    Que tengas una plácida noche.

  2. ute42 schreibt:

    Ein sehr interessanter Bericht. Die Arbeitszeit hat sich wohl bis heute nicht geändert.

    • ernstblumenstein schreibt:

      Hallo Ute, hab Dank für deine Zeilen. Ich glaube auch nicht, dass die Zeiten für Feldarbeiten sich geändert haben. Ich könnte mir aber vorstellen, dass inzwischen ganz andere Wirtschaftszweige im Kibbuz Einzug gehalten haben. Grüess. Ernst

  3. ernstblumenstein schreibt:

    Hola Marta, vielen Dank für deine lieben Zeilen, die mich erfreuten. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. Un abrazo. Ernst

  4. Träumerle Kerstin schreibt:

    Lieber Ernst. Deinen Bericht habe ich wieder förmlich verschlungen. Alles angeschaut, noch mal hoch gescrollt und noch mal geschaut. Ich muss zugeben, von Kibbuz habe ich noch nie gehört. Ist das da so ähnlich wie bei den Amish?
    Viele Grüße von Kerstin.

    • ernstblumenstein schreibt:

      Hoi liebe Kerstin,
      Die Kibbuz entstanden aus einem Pioniergeist heraus, um das Land schon vor der Gründung des Staates Israel 1948 landwirtschaftlich zu entwickeln und zu nutzen. Auch waren viele Kibbuz als bewaffnete Stützpunkte im Hinblick auf eine Staatsgründung errichtet worden. Sie waren Kommunen, in denen viele Dinge des täglichen Lebens vereinheitlicht wurden und gleiches Recht für alle galt. Dauernd wurde aber auch diskutiert, wie viel Platz die Individualität in diesem Kollektiv zugelassen werden soll oder eben nicht. Wie es heutzutage ist, weiss ich natürlich nicht.
      Ich glaube nicht, dass die Kibbuzbewegung mit den Amish vergleichbar ist. Die Kibbuz waren schon vor der Staatsgründung für die Entwicklung sehr wichtig.
      Liebe Grüsse zu Dir. Ernst

  5. buchstabenwiese schreibt:

    So, nun bin ich erstmal hierher gesprungen, lieber Ernst, und konnte gleich weiterlesen. 🙂
    3:15 Uhr aufstehen???? 😯 Oh je, das wäre nix für mich. Obwohl ich das schon mal für drei Monate praktiziert habe. Jeden Tag, auch Samstag und Sonntag. Überhaupt kein Frei. Ich konnte mich nicht daran gewöhnen. Ich konnte nicht so früh einschlafen, hatte permanent Angst zu verschlafen und war dementsprechend immer müde. 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

    • ernstblumenstein schreibt:

      Haha, liebe Martina, ja, Angst durften wir damals keine haben, sonst hätten wir schnell die „Segel gestrichen“, D:D . Wir wollten ja den Kibbuz kennen lernen, wir wollten raus in die weite Welt und haben das auf uns genommen. Aber ich muss dir schon sagen, ich war in den ersten 3, 4 Wochen mehr als kaputt. 😉
      Was meinst Du, wie oft wir nur noch 5 Minuten für das stärkende Morgenessen zur Verfügung hatten, weil wir verschlafen haben. Liebe Grüsse zu Dir.
      Ernst, der etwas müde wurde beim schildern dieser Zeit. 🙄

  6. Silberdistel schreibt:

    Ein interessanter Bericht aus einer interessanten Zeit. Sicher sind heute die Arbeitsbedingungen nicht mehr so hart, oder? Was hat Euch eigentlich damals
    an einem solchen Leben gereizt? War es reine Abenteuerlust oder gab es andere Gründe dafür? Zuhause hättet Ihr doch sicher Eure Jugend etwas unbeschwerter verbringen können.
    Liebe Grüße von der Silberdistel

    • ernstblumenstein schreibt:

      Tja, liebe Silberdistel, Was uns damals gereizt hat war u.a. Offenheit, Neugier und Abenteuerlust. Die Zeitungen schrieben damals viel über die neue Wohngemeinschaft Kibbuz. Uns interessierte das Leben in solch einer Kommune, die bürgerliche Vorstellungen hinsichtlich Eigentum, Leistung und Konkurrenz ablehnt. Zuhause war es uns auch zu langweilig, wir wollten doch in die weite Welt hinaus, die weite Welt erleben.
      Ich bin sicher, dass Du jetzt meine damaligen Vorstellungen verstehst. Ich denke auch heute noch ähnlich, mache aber keine grossen „Sprünge“ mehr.
      Liebe Grüsse zu dir in den Norden. Ernst

      • Silberdistel schreibt:

        Ich könnte Dir jetzt sagen, dass auch der Sozialismus die bürgerlichen Vorstellungen von Eigentum, Leistung und Konkurrenz ablehnte und Dich fragen, warum Dich da nicht die DDR interessiert hat 😉 Naja, Spaß zur Seite, ich verstehe schon diese Abenteuerlust, die wir ja auch irgendwie hatten, nur ausleben durften und konnten wir sie halt nicht – leider. Wir haben auf dem falschen Fleckchen Erde das Licht der Welt erblickt. Etwas spät im Leben entdecke ich nun durch Deine Beiträge ein wenig die Welt 😉 Danke dafür!
        Liebe Grüße zum Abend schickt Dir die Silberdistel

      • ernstblumenstein schreibt:

        Ja, diese Frage stellst Du zu Recht. In jener Zeit war der „eiserne Vorhang“, wie die damaligen Oststaaten im Westen immer negativ dargestellt wurden, absolut kein Reiseziel. Mir war jedoch damals irgendwie schon klar, dass nicht alles in diesen Staaten und in der DDR schlecht sein konnte und dass Propaganda schon damals ein gutes Instrument für die Politik unter den Staaten war.
        Meine Reiseerinnerungen sind zwar sehr rudimentär, weil ich keine Aufzeichnungen machte. Ich erlebe diese Zeiten nochmals intensiv und habe natürlich sehr Freude, wenn mein Beitrag Dir auch so noch gefällt. Du wirst sehen Silberdistel, auch ein Beitrag in dem ich dich um „Hilfe“ bat, wird kommen nach der Devise… was lange währt…..
        Jetzt bin ich sogar ab deinem grossen Lob noch ROT geworden. 😳
        Ich habe zu danken und schicke Dir einen lieben Gruss in die Nacht. Ernst

  7. syntaxia schreibt:

    Schön deine Beschreibung, dass man sich als junger Mensch dann an die Verhältnisse gewöhnt hat. Anfangs denkt man noch, es würde nie gehen, doch wenn man im Rhythmus ist geht es . Den Judasbaum finde ich sehr interessant. Ich lernte ihn vor 2 Jahren in Italien kennen und war ganz fasziniert.

    Gern las ich deinen Bericht und feue mich auf den nächsten, lieber Ernst!
    ..grüßt dich Monika

    • ernstblumenstein schreibt:

      Vielen Dank liebe Monika für deine Worte. Es war eben auch das ganz andere Klima, das uns am Anfang neben der harten Arbeit verständlicherweise zu schaffen machte. Es waren aber sehr gute Erfahrungen, die wir als „Jungspunde“ draussen in der Welt sammeln konnten. Ich hätte diese Reise, die erst nach 15 Monaten wieder in der kleinkarierten, überorganisierten und etwas muffigen Schweiz zu Ende ging, nicht missen wollen. Ich sende dir liebe Grüsse in den Breisgau. Ernst

  8. minibares schreibt:

    Was du schon alles erlebt hast, lieber Ernst, ich staune immer wieder auf Neue.
    Wunderbar ist dieser Bericht.
    ich habe ich aufmerksam gelesen. Das muss ja richtig harte Arbeit gewesen sein, die ihr da geleistet habt.
    Danke für diesen tollen Bericht.
    Liebe Grüße Bärbel

    • ernstblumenstein schreibt:

      Danke Bärbel für deine Zeilen. Ja, es war am Anfang für uns hart, weil wir von dieser Feldarbeit echt gefordert wurden und vor allem das heisse Klima im Aprli/Mai von zu Hause her gar nicht gewohnt waren. Aber ich hätte diese endlose Reise nicht missen wollen. Es war eine tolle Zeit für uns. Liebe Grüsse zu Dir. Ernst

  9. vivilacht schreibt:

    ich habe deinen Bericht mit Freuden gelesen, bin ja erst seit 1975 in Israel. Baerbel hat mir von deinem Bericht hier erzaehlt. Heutzutage gibt es in den Kibuzim auch genuegend Leute, die auf die Universitaet gehen und ausserhalb arbeiten. Gegessen wird immer noch im Chadar Ochel, aber in den meisten Kibuzim haben die Wohnungen bereits eine kleine Kochnische. Als ich das erste Mal nach Israel kam, mit der Jugendgruppe, da waren wir mal eine Woche davon auch im Kibuz und haben mitgearbeitet.

    • ernstblumenstein schreibt:

      Vielen herzlichen Dank vivilacht für deinen Bericht und deine interessanten Ergänzungen. Ich freue mich, dass Du mir als Unbekannte geschrieben hast. Du lebst ja auch schon bald 40 Jahre in Israel. Ich habe natürlich schon gewusst, dass ich nicht alle Begriffe wie Chadar Ochel und Kibbuzim richtig schreibe, trotzdem versuche ich, meine Erinnerungen als Reiseberichte niederzuschreiben. Es wird weitere Berichte geben und ich würde mich freuen, wieder etwas von Dir zu hören. Liebe Grüsse. Ernst

      • vivilacht schreibt:

        mache ich gern, ich wollte es auch bei dir nicht als Korrektur machen, ich schreibe sie halt so, wie ich gewohnt bin, wenn ich auf Deutsch schreibe.

  10. ernstblumenstein schreibt:

    klar, ich hab das schon verstanden, danke Dir. Ernst

  11. Waldameise schreibt:

    Lieber Ernst,

    nun bin ich schon zum dritten Mal hier und hab endlich alles „erfasst“, so dass ich auch ein paar Zeilen hinterlassen möchte.
    Wenn ich deine Seite besuche, ist das immer ein wenig wie Geschichts- und Geografie-Unterricht für mich. Danke für die Mühe und interessanten Ausführungen.

    Liebe Sonntagsgrüße
    von der Waldameise

    • ernstblumenstein schreibt:

      Vielen Dank Andrea für deinen Besuch. Ich habe grad gesehen, mein Besuch bei dir ist ja schon lange überfällig. Ich habe den Rhythmus meiner Besuche reduziert, damit ich mehr Zeit für mich habe -man(n) wird nicht jünger, lach. Ich weiss, ich sollte eigentlich wieder vermehrt spontane Beiträge aus dem Leben machen, ich möchte schon nicht als „Pauker“ 😉 in die Bloggeschichte 😉 eingehen, lach. Ich wünsche dir eine angenehme freudige Woche. Liebe Grüsse. Ernst

  12. sarah rivka asher schreibt:

    Ernst,Halbbruder 🙂
    sarah rivka ist viel hier und liest,lacht auch und staunt , und begleitet dich in deinen und meinen Erinnerungen…
    Ich danke dir… todah rabah und
    shalom

  13. ernstblumenstein schreibt:

    Hallo meine Freundin, nanu, hier liest Du auch noch meine bruchhaften Erinnerungen, die durch die Tante Google ein bisschen aufgepeppt wurden lach 😉 , schön, wenn ich deine Erinnerungen noch ganz wenig berühren konnte, verwöhne mich nicht so Sarah… todah rabah hab ich nachgeschaut, auch das hab ich im Internet gefunden, danke dir,… shalom

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