Dienstag, 14. Jänner 2014


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Am Étang de Vaccarès. (10)

 De Bode esch übersäet von Fischschuppe ond  olivgrüenschwarze Brunalge, au Tang g’nännt. Es liged Fischernetz zom tröchne ume ond au Plaschtikchübel. Em Brackwasser zwoi Boot ond hinder em Schilfgüertel hät’s en Brätterverschlag.

Camargue-Etang-de-Vaccars-1997-_thum

© Foto Ernst Blumenstein, 2001.

En alte Fischer met Stoppelbart, Furche em G’sicht und lischtige Auge. Es Chliod am Etang de Vaccarès!

E usstärbendi Idylle !!!

Ein Gruss aus der nördlichen Camargue.  Ernst

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Dieser Beitrag wurde unter Gedichte, Texte, Reiseberichte, Reisebilder. Provence, Korsika. F. veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

22 Antworten zu Dienstag, 14. Jänner 2014

  1. Beate Neufeld schreibt:

    Das Foto sieht fast aus wie ein Gemälde. Wunderschön und idyllisch!
    Den Text verstehe ich nur zum Teil. 🙂
    Ich schicke Dir liebe Grüße.

  2. einfachtilda schreibt:

    Ein wundervolles Foto.Wäre jetzt gerne dort.

    LG Mathilda ♥

  3. claire schreibt:

    Lieber Ernst, glaubst du dass diese Idylle am aussterben ist? Währe ja jammerschade! Vielleicht gibt es noch Nachkommen der alten Fischersleute. Ich bin halt eine hoffnungslose Optimistin. Ich sehe in meinem geistigen Augen wie die Fischer Morgenfrüh mit vollen, oder auch weniger vollen Netzen zurückkommen und die Fische an Ort und stelle entschuppen und ausnehmen. Vermutlich sind die Wasservögel auch nicht weit und ein paar hungrige Katzen, die ihre Mägen füllen. So, ich bin wieder in der Wirklichkeit zurück und geniesse einfach dein schönes Reisebild. Es grüsst dich aus der tristen Ostschweiz. Claire

  4. ernstblumenstein schreibt:

    ich fürchte ja, liebe Claire, Du merkst ich bin weniger optimistisch – und hoffe, dass Du Recht behälst. Weisst Du was, Du könntest mir manchmal helfen, meine Texte mit deinen geistigen Augen zu verbessern? So wie Du hier die Fischerei-Szene am Etang zusätzlich geschildert und ergänzt hast – das hätte ich sofort in meinen Blog aufgenommen mit deiner Quellenangabe versehen!
    Kannst Du dir vorstellen, mir ab und zu bei solchen Aufgaben Hilfe zu leisten? Wahrscheinlich käme es nicht so oft vor aber wer weiss? Uebrigens, es ist nicht nur in der Ostschweiz trist, es herrscht überall Tristesse. Ernst

  5. Silberdistel schreibt:

    Lieber Ernst, ein wirklich idyllisches Foto – einzig und allein die hochgeklappten Bootsmotoren stören irgendwie mein Gesamtbild von Idylle 😉 Aber damit hat das Aussterben solcher Idylle wahrscheinlich schon begonnen ;-( Andererseits muss auch ein Fischer heutzutage rentabel arbeiten, ansonsten kann er sein Netz gleich an den Nagel hängen. Ich glaube, Arbeit und Idylle vertragen sich nur selten 😉
    Liebe Grüße von der Silberdistel aus einem im Nebel versunkenen Norden
    P.S.: Wenn ich jetzt noch vergehende Algen und Fischschuppen in meine Nase steigen lasse, dann erinnert mich das sehr an die Zeit meiner Kindheit und Jugend. Der durchdringende Teergeruch der trocknenden und reparierten Netze fehlt noch. Was wir vielleicht romantisch fanden oder finden, war für die Fischer alles andere als romantisch. Trotzdem schade! Es war ein Geruch, den ich irgendwie mochte, den es hier aber schon lange nicht mehr gibt. Mein Gehirn hat ihn aber irgendwie konserviert 😉

    • ernstblumenstein schreibt:

      Liebe Silberdistel, vielen Dank für deine weiterreichenden Gedanken zum Thema Idylle, die das Bild des Binnenländlers für diese Szene abrunden. Ich hoffe, dass es dem Moloch ‚Neuzeit und Fortschritt‘ nicht gelingt, alle Idyllen und Lebensqualitäten zu vernichten – nur des schnöden Mammons wegen. Du hast schon Recht, Arbeit (Geld) und Idylle vertragen sich nicht. Das mit den vergehenden Algen in deiner Nase, dem Teergeruch und der Konservierung hast Du sehr schön geschrieben. 😀
      Liebe Grüsse aus dem eher sonnigen und für diese Jahreszeit zu milden Süden schickt dir Ernst.

      P.S. Den Freilandvögeln habe ich diesen Winter erst ein Mal Futter ins Haus gegeben, weil es nicht gefroren ist und keine Schneedecke liegt.

      • Silberdistel schreibt:

        Meine Freilandvögel haben es da besser. Sie bekommen trotzdem immer ein Leckerli 😉 Aber ich weiß, Du denkst anders darüber. Das darfst Du aber auch 😉
        Liebe Grüße aus auch einem relativ warmen Norden, der heute mal wieder einen einzigen kleinen Sonnenstrahl gesehen hat

      • ernstblumenstein schreibt:

        Den P.S. habe ich doch extra angefügt, um dich zu necken, weil ich deine Vogelpraxis im Winter kenne 😉 😉 lach…
        Ich freu mich, dass es mir gelang, dir nochmals ein paar Wörter entlocken zu können. Ich mag es schon, dich zu lesen. 😀

  6. minibares schreibt:

    Das ist wahrlich Idylle, lieber Ernst.
    Ich habe auch fast alles verstanden, lach.
    So einen Ort gibt es heute wohl kaum noch. So herrliche einfach, einsam, ruhig, zum Geniessen.
    Ganz liebe Grüße Bärbel

    • ernstblumenstein schreibt:

      Toll Bärbel, ja ich staune immer wieder, wie ich auch eure vielen Dialekte, die es gibt in Deutschland, gut verstehe. Wir haben wahrscheinlich etwas mehr Uebung als andere Leute, die nicht so viel schreiben wie wir es tun. Du schreibst es richtig, Idyllen sollen einfach, einsam und ruhig sein, damit man sie geniessen kann. Draussen in der Welt ist es eh meistens viel zu laut und zu hektisch. In diesem Sinne liebe Grüsse zu dir. Ernst

  7. Traude schreibt:

    Lieber Ernst,
    ich hoffe auch, dass diese Art von Idylle nicht ausstirbt – habe aber bisher doch leider sehr viel in genau dieser Richtung von der Menschheit erlebt: Was sie kaputtmachen können, machen sie (in einem großen Teil der Fälle) auch kaputt … oder treten erst sehr spät zur Rettung auf den Plan. Ich glaube auch, dass ich so ziemlich alles verstanden habe, nur das nicht so recht: „Es Chliod „… (Mein Verdacht wäre „Das Kleinod“…???) Dank dir auch sehr für deinen lieben Kommentar zu meinem Indienbericht, ich hoffe, du findest wenigstens ab und zu mal Zeit zum Mitreisen und von deiner eigenen Hippiephase in Indien zu träumen ;o)) Ja, und wenn du wirklich mal Bilder von damals bei dir im Blog einstellst, gib mir doch bitte einen Hinweis! Danke!
    Auf bald und herzliche Rostrosengrüße
    von der Traude
    ✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ

    • ernstblumenstein schreibt:

      Liebe Traude,
      hab herzlichen Dank für deinen ausführlichen Kommentar, der mich sehr gefreut hat. Du hast richtig verstanden – es Chliod ist ein Kleinod – prima verstanden, Du kannst Schweizerdeutsch ! Ich habe ja ein schlechtes Gewissen, weil ich mich so wenig bei dir sehen lasse ;-). Aber ich bin nicht mehr der Schnellste und deshalb fehlt mir meistens die Zeit, überall, wo es spannend und interessant ist, zu verweilen.
      In diesem Sinne herzlichst Ernst.

  8. Liz Randja schreibt:

    La nature nous fait de belle cadeaux, c’est dans un endroit pareil qu’on trouve la paix intérieure, la féerie et le bonheur…
    Belle journée, Ernst.
    Amitiés, bise,
    Liz

    • ernstblumenstein schreibt:

      Merci pour ta vraie réponse, que ma fait plaisir beaucoup. Friedrich Hundertwasser a écrit : “ Jeder Regentropfen ist ein Kuss vom Himmel „.
      Ich sende dir liebe Grüsse und ein Küsschen. Ernst

  9. buchstabenwiese schreibt:

    Schööön, lieber Ernst. Ich habe auch fast alles verstanden. 🙂
    Wollen wir doch hoffen, dass solch eine Idylle nicht ausstirbt.

    Herzliche Grüße,
    Martina

    • ernstblumenstein schreibt:

      Chliod, das Kleinod hast Du sicher verstanden, liebe Martina. Jede Idylle, die verschwindet, bedeutet für uns Menschen ein Verlust an Lebensqualität, gell.
      Ganz herzlich grüsst dich Ernst

  10. Anna-Lena schreibt:

    Mit wachsamen Augen und Ohren werden wir immer ein Stück Idylle finden. Wir müssen nur sorgfältig suchen.

    Mit lieben Grüßen in den Freitag,
    Anna-Lena ♥

    • ernstblumenstein schreibt:

      Ja, liebe Anna-Lena, das ist so, ich glaube wir zwei halten unsere Augen und Ohren immer offen, weil wir eine ausgeprägte Empathie zur Natur und aber auch zueinander haben. Es ist schön, dich zu kennen. Einen lieben Gruss in dein Wochenende.
      ♥ Ernst

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