Samstag, 18. Jänner 2014


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Elend in Syrien

Dies gelesen in der Aargauer Zeitung az vom 16.1.14. Fairerweise orientiere ich euch auch, dass neben dieser Ankündigung auf der 1. Seite der Zeitung noch der Hinweis auf zwei differenzierte Artikel auf Seite 6 u. 9 zur Meinungsbildung erfolgten.

az 16.1.14 Syrische Flüchtlinge

Und das gedacht trotzdem finde ich den Titel GROSSE SOLIDARITÄT MIT FLÜCHTLINGEN deplaziert angesichts der Anzahl Syrer, die auf der Flucht und auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Absurd ist auch, dass die Gebernationen, die Geld in Kuwait zusagten, gleichzeitig Waffen an beide Konfliktparteien liefern. 

Den Aufruf der Flüchtlingshilfe Schweiz SFH befolgten etwa 100 Privatpersonen, die bereit sind, Flüchtlinge aufzunehmen. Chapeau, immerhin. Aber jetzt beginnt unsere Bürokratie zu mahlen; im März tritt sich die Sozialdirektorenkonferenz, um darüber zu beraten und zu befinden.

Je nach Ausgang der Konferenz könnte dann ein Pilotprojekt gestartet werden, dieser Test würde wieder rund 2 Monate dauern. Es könnte also Juni 2014 werden, bis der Entscheid ja oder nein für die Privatinitiative zugunsten der Aufnahme von Flüchtlingen gefallen ist!

Wie denkt ihr über die Bürokratie unseres Staates ?

Ernst.

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2 Antworten zu Samstag, 18. Jänner 2014

  1. joe-mathis schreibt:

    Lieber Ernst, es ist wohl die pedantische Genauigkeit der Eidgenössischen Gründlichkeit, oder die krampfhafte Bemühung etwas Gutes zu tun, aber erst nach Absicherungen gegenüber Politischen Gruppen und Resteuropa. und ich habe den Artikel mit ähnlicher Hinterfragung verinnerlicht wie Du.
    Gruss Joe,

    • ernstblumenstein schreibt:

      Lieber Joe und liebe Christine,
      Genauso wie Du es hier beschreibst habe ich es empfunden. Ich selber bin ja auch irgendwie macht- und hilflos, aber von einer Zeitung erwarte ich zumindest eine klare Haltung FÜR oder GEGEN etwas. Absichern, Einheitsbrei und „so tun als ob“ sind heutzutage weit verbreitet.
      Dein Kommentar hat mich gefreut. Ich sende euch liebe Grüsse. Ernst

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