Samstag, 17. Mai 2014


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Letzter Bilderbericht

Pernes les Fontaines. (16)

Im 6. Reisebericht vom 22.4.14 berichtete ich über Avignon, die den Beinamen Stadt der Päpste trägt. Der Besuch galt dem Papstpalast, der Stadt und der Pont d’ Avignon. Alle Reiseberichte aus Südfrankreich findet ihr unter der Kategorie Reiseberichte, Reisebilder Provence, Korsika. F.  

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Zum Abschluss dieser Reise zeige ich euch nochmals unveröffentlichte Fotos quasi als kunterbuntes Allerlei.

In Pernes les Fontaines gesehen: einer von über 40 Brunnen, ungewöhnliche Beschriftungen, ein alter Stein im Garten unseres Feriendomizils,  Straßenszenen.

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© Fotos Sarah, Tina und Ernst.

Ein Auslandschweizer freut sich ungemein, als ich ihn zusammen mit meiner Frau Marianne fotografierte. Gassen in Pernes les Fontaines.

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© Foto Ernst.

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© Fotos Sarah und Ernst.
Eine alte Holzleiter dient als Tragvorrichtung für eine Pflanzenampel und ein Telefonmast als stabiles Gerüst für eine Kletterpflanze.

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© Fotos Sarah und Ernst.
Die Inschrift im Gedenkstein lautete: Au Memoire des Fondateurs et des Bienfaiteurs de cette Eglise 1851-1855.page11-5240-Sa-104-e4_thumb[2][1]

© Fotos Sarah und Ernst.

Eindrücke vom Besuch einer Destillerie und eine malerische Stimmung in Pernes les Fontaines am späteren Abend.

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© Alle Fotos Sarah.

Blick in unseren Wohnraum am späten Abend.

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© Foto Ernst.

Ach ja, Blumen blühen Ende April natürlich auch schon an den verschiedensten Orten.

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© Alle Fotos Sarah und Ernst.

 Chemin privé.

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© Foto Ernst.
Ach, sie habe ich fast vergessen!

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© Foto Tina.

In L’ Îsle-sur-la-Sorgue siedelten sich dank den Kanälen und den Wasserrädern bereits im 12. Jahrhundert Korn-, Öl- und Papiermühlen an.

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© Foto Ernst.

Im 19. Jahrhundert gab es noch über 60 Wasserräder im Ort. Heute sind die verbliebenen Räder eine Touristen-Attraktion.

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© Fotos Sarah, Tina, Ernst.

Wir flanierten durch belebte schöne Einkaufsviertel, sahen aber auch Gassen und Hinterhöfe, die nicht für Touristen bestimmt waren. 

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Zum Leben der Menschen gehört eben nicht nur Glanz und Gloria, sondern auch Unrat oder Güsel.

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Ein sehenswertes Eingangsportal und ein Antiquitätenladen in einer Passerelle.

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© Fotos Sarah, Tina, Ernst.

Dieser Citroën Traction Avant (Vorderrad-Antrieb) wurde feilgeboten. Es dürfte sich um ein Modell aus der Reihe 7A,B,C oder 11B handeln, die bis 1957 gebaut wurden. 

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© Foto Tina.

Ist das neben dem Citroën nicht eine uralte Zapfsäulen-Station? Der Citroën 2CV (auch Ente oder Döschwo genannt) ist nach wie vor auf  den Straßen zu sehen.

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© Alle Fotos Sarah und Tina.

Das befestigte und geschichtsträchtige Dorf Venasque mit seinen imposanten Befestigungsmauern lag auf einem Felssporn über dem Fluss Nesque.

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Auf dem Platz vor dem Tor spielen Einheimische Pétanque. Ich fröne diesem Spiel ebenfalls leidenschaftlich gerne.

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Mit seinen Türmen, kleinen idyllischen Plätzen und Brunnen ist auch Venasque wie Roußillon als eines der schönsten Dörfer Frankreichs klassifiziert.

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© Alle Fotos Sarah, Tina und Ernst.

Vielleicht erinnert ihr euch auch an den Ausflug nach Roussillon im Departement Vaucluse?

Die Landschaft im Vaucluse.

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© Beide Fotos Tina.

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© Foto Sarah.

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© Alle Fotos Sarah, Tina, Ernst.

Der Blick von Roussillon auf Ockerfelsen im Wald. Im Hintergrund der Mont Ventoux, der höchste Berg (1912 m) im Departement Vaucluse.

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Unweit von Roussillon entfernt liegt die historische Gemeinde Gordes, die ebenfalls das Prädikat Plus beaux villages de France trägt.

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Gordes liegt auch auf einem Felsvorsprung einer südlichen Hügelkette des Monts de Vaucluse im regionalen Naturpark Luberon.

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© Alle Fotos Sarah.

Ganz in der Nähe von Gordes gibt es Bories, einfache Behausungen, Schutzhütten oder Schafställe, die aus der 2. Hälfte des 18. und dem 19. Jahrhundert stammen. Sie dienten vorab den Bauern, die das Land fernab ihrer Häuser rodeten und bewirtschafteten, als Lager-oder Ruheplatz.

Eine typische kleine Borie in der Nähe von Gordes.

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© Foto Sarah 2012.

Die Urbarmachung des Landes lieferte Steinmassen, die für den Bau dieser einfachen Hütten verwendet wurden. Sie ähneln in ihrer massiven Bauweise  den Trullis in Apulien und boten im Innern ebenfalls Schutz vor der Sommerhitze. 

Im gleichen Gebiet befinden sich auch die Felsen-Schluchten von Lioux, die in einer mediteranen Karstlandschaft liegen. Die Wanderwege und Pfade führen durch geheimnisvolle Hohlräume, Höhlen und Schluchten und sind deshalb ein beliebtes Wandergebiet.

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© Beide Fotos Sarah 2012.

Mit den zwei wichtigen Wahrzeichen aus der Provence schließe ich meinen Bilderreportage über diese Reise. Die Cigale (Zikade) und das Olivenöl verkörpern die Wärme und die Ambiance des Südens.

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Collagen ab Ansichtskarten eingescannt von Ernst.

Wegen den speziellen Lichtverhältnissen und dem Charme dieser Landschaft zieht es immer wieder Maler an, die hier ihrer Leidenschaft nachgehen.

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Collagen ab Ansichtskarten eingescannt von Ernst.

Ach ja, fast hätte ich es vergessen; ein feines Abschiedsessen gab es natürlich auch noch!

Wenn die Familie mal zusammen die Ferien verbringt, was nicht oft vorkommt, dann darf das vom Senior offerierte obligate Abschiedsessen nicht fehlen.

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© Alle Fotos Tina.

Mit diesem Bilderbericht über unseren Aufenthalt in Pernes les Fontaines geht diese Reise zu Ende.

Ernst

 .

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14 Antworten zu Samstag, 17. Mai 2014

  1. Traude schreibt:

    Ach sieht das alles malerisch aus, lieber Ernst – also ich für meinen Teil bin jetzt in Urlaubsstimmung!!! :o)
    Herzlichst,
    Traude (im Hand-Schonungs-Modus ;o))
    ჱܓჱܓჱܓჱܓჱܓჱܓჱܓჱܓჱܓჱܓჱܓჱ

  2. Vera Komnig schreibt:

    Was für herrliche Bilder wieder, lieber Ernst. Es schaut alles so lauschig aus, dass man sich gleich „daheim“ fühlt. Vielen Dank fürs Zeigen und Erzählen.
    Einen gute Nacht Gruß von Vera 🙂

    • ernstblumenstein schreibt:

      Hallo Vera,
      ich hoffe, dein Sonntag war erfolgreich und es ist alles gut gegangen. Ich wünsche Dir einen lauschigen Abend und morgen einen guten Start in die Sonne..
      Einen ganz lieben Gruss 🙂
      Ernst

  3. wederwill schreibt:

    was für schöne Bilder, lieber Ernst, und so schön kommentiert. Die alten Gassen haben es mir besonders angetan, wirklich romantisch, malerisch, die Stimmung so schön eingefangen…
    Ganz liebe Grüße sendet
    Marlis

  4. Clanmother schreibt:

    What a wonderful vacation. Your photos bring everything to life. It was as if I was a part of your family. Lovely! Have a great weekend. This weekend, we are celebrating Queen Victoria Day in Canada so it is a long weekend. Take care!

    • ernstblumenstein schreibt:

      Thank you so much for your answer. I hope your celebrating Day for Queen Victoria ist just fine. Es ehrt mich, dass Ihnen der Reisebericht gefällt. Geniessen Sie den Tag!!! Danke Rebecca…
      Ernst

  5. syntaxia schreibt:

    Wieder hast du mir deutlich gemacht, dass es bei unseren Nachbarn doch sehr anders ausschaut. Eine andere Welt als wir sie hier kennen. Zu Recht malerisch genannt!
    Was bitte bedeutet Güsel?
    So eine Zikade habe ich noch nie gesehen.
    Ich danke dir für deinen lehrreichen Eintrag, Ernst!
    ..grüßt dich Monika

    • ernstblumenstein schreibt:

      vielen Dank Monika für deine Worte. Ja malerisch ist der richtige Ausdruck…
      Güsel ist Dialekt und heisst Müll oder Abfall. Dir einen guten Start in die neue Woche verbunden mit einem lieben Gruss. Ernst

  6. Träumerle Kerstin schreibt:

    Ganz fasziniert habe ich jetzt wieder Deinen umfangreichen Bericht gelesen lieber Ernst. Und die Fotos erinnern mich stark an die Landschaft in der Toscana. Auch da hört man am Abend die Zikaden zirpen, auch da gibt es leckeres Olivenöl.
    Auch ich habe das Wort „Güsel“ noch nie gehört.
    Liebe Grüße in den Sonntag von Kerstin.

    • ernstblumenstein schreibt:

      Tja, der Süden ist halt schon ganz speziell, gell. Egal ob in Italien, Griechenland oder Frankreich und Spanien, Eben Güsel ist Dialekt und meint Müll/Abfall. 😉
      Liebe Grüsse und einen guten Start in den Sommer wünscht Dir Ernst

  7. buchstabenwiese schreibt:

    Lieber Ernst,
    was sind denn Auslandschweizer?

    Zauberhafte Fotos sind das. Mein absoluter Favorit ist das Foto von „L’ Îsle-sur-la-Sorgue“, wo sich die Häuser rechts und links im Wasser spiegeln. Es sieht aus wie ein Gemälde. Wunderschön.
    Schätzungsweise stehst du da auf einer Brücke? 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

  8. ernstblumenstein schreibt:

    es war ein Schweizer, der vor ca. 40 Jahren nach Frankreich ging, blieb und heute noch dort lebt. Ein Schweizer also, der im Ausland lebt.
    Ich mag das Bild, das Dir gefällt auch sehr. Klar habe ich das Bild auf einer schmalen und filigranen Fussgängerbrücklein, die in L‘ Îsle-sur-la-Sorgue alle drei-vierhundert Meter über die zahlreichen Kanäle führen, geknipst. 🙂
    Schön warm, der Geselle Sommer, gell… 😉

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