Dienstag, 9. Dezember 2014


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Es gibt Menschen…


Die Ware Weihnacht

ist nicht

die wahre Weihnacht.

Kurt Marti, Schweizer reformierter Pfarrer und Schriftsteller.

In 16 Tagen ist Weihnachten. Ich versuche, im letzten lichtarmen Monat des Jahres innezuhalten, das Tempo herauszunehmen und mich auf das verflossene Jahr zu besinnen.

Die Welt ist in Aufruhr; Kriege, Chaos und Flüchtlingselende ohne Ende. Im Moment berichten die Medien von IS, Ebola und Ukraine; Lybien, Ägypten, Sudan, Somalia, Syrien, Gaza sind nicht mehr aktuell.

Hajra und Sefik mit einem LM-Paket der SRK-Hilfsaktion.

Hajra (72) und Sefik (75) iic_moldawien073_office
Foto aus der Website vom schweizerischen Roten Kreuz eingescannt.

Weihnachten bedeutet für viele von uns Geschenke und üppiges Essen, also  Überfluss. Es gibt Menschen, die wenig haben und gewohnt sind, bescheiden zu  leben.

Sie freuen sich an einem Lebensmittelpaket mit Mehl, Zucker, Teigwaren, Reis, Schokolade, Zahnpasta und einem Zeichenblock sehr. Wie denkt ihr darüber?

Ich wünsche euch eine besinnliche Adventszeit. Ernst

Informationen über die SRK – Hilfe : https://www.redcross.ch/de/organisation/2-x-weihnachten/moechten-auch-sie-menschen-in-not-helfen.
Mehr über K. Marti : http://www.bibliomedia.ch/de/autoren/Marti_Kurt/340.html

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14 Antworten zu Dienstag, 9. Dezember 2014

  1. S. Meerbothe schreibt:

    Danke, dass Du daran erinnerst. Und wieder einmal frage ich: Darf ich mich beklagen?
    Liebe Grüße
    Silvia

  2. Clanmother schreibt:

    Vielen Dank für eine hervorragende Post. Wir leben in schwierigen Zeiten. Für mich ist Weihnachten eine Zeit, um Freunde und Familie, schätzen dankbar für den Segen der Unterkunft, Nahrung und Gesundheit. Dies ist einer meiner Lieblings-Zitate:

    „Ich weiß nicht, was dein Schicksal sein wird, aber eines weiß ich: die einzigen, die unter euch, die wirklich glücklich sein werden, sind diejenigen, die gesucht und gefunden haben, wie Sie zu dienen.“ Albert Schweitzer

  3. Amorak schreibt:

    ich habe tatsächlich sehr gross mühe mit den festtagen. Natürlich freue ich mich auf meine kids die 24-26 dez. bei mir sein werden … aber es gibt kein pompöses essen, keinen teuren wein und auch nicht tonnenweise teure geschenke. Viel wichtiger ist die wärme, die liebe , der zusammenhalt.
    ich spende immer geld an diese oranisationen die vor weihnachten vor coop oder migro stehen und vor ort hilfspäckli schnüren – mit grundnahrungsmitteln drin. Ich spende weniger an grosse organisationen wo schlussendlich keiner weiss wie und wo das geld eingesetzt wurde.
    generell finde ich aber die fresserei über die festtage ganz schrecklich!

    • ernstblumenstein schreibt:

      Danke liebe Juzicka für deine Gedanken. Ich glaube, viele Menschen denken so oder ähnlich, ich gehöre auch dazu. Es kommt in dieser Zeit bei mir auch keine Vorfreude auf, die Nachrichten aus unserer verrückten Welt lassen so etwas gar nicht zu.
      Im Kreise der eigenen Familie wird es sich dann ergeben, wenn wir Zeit füreinander haben. Ich sende dir liebe Grüsse in die verschneiten Berge und wünsche gute Genesung. Ernst

  4. hannahbuchholz schreibt:

    Lieber Ernst, auch ich bedanke mich dafür, dass Du daran erinnerst, worum es eigentlich gehen sollte in dieser Zeit.
    Es sollte viel getan werden und je eher desto besser… !
    Herzlich, Hannah

  5. wortsuche schreibt:

    Lieber Ernst, Deine Gedanken ermahnen uns, dem Überfluss und Überdruss, der uns überall begegnet und verführen will, mit Bedacht zu begegnen. Ich ziehe mich auch gerne eher zurück im Advent, soweit das möglich ist. Und ich stelle immer wieder fest: es sind die scheinbar kleinen Geschenke, die grosse Freude bereiten, vor allem bei Kindern. Hab Du mit Deinen Lieben einen besinnlichen Advent und eine schöne Weihnachtszeit! Herzlich, Sandra

  6. ernstblumenstein schreibt:

    Liebe Sandra, vielen Dank für deine ergänzenden Gedanken, die mich erfreuen. Auch ich wünsche dir eine frohe Weihnachtszeit. Einen lieben Gruss. Ernst

  7. Träumerle Kerstin schreibt:

    Das ist so wahr lieber Ernst. Wir leben im Überfluss, wir sind eine Wegwerfgesellschaft, wir streben stets nach Neuem, Besserem, die Geschenke werden immer größer, jedes Jahr muss das vergangene übertrumpft werden.
    Wir machen uns dieses Jahr keine großen Geschenke. Ich freue mich vielmehr auf das Beisammensein in Familie, gemeinsames Essen, gemeinsame Gesellschaftsspiele am Abend, Lachen und Spaß miteinander haben.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  8. ernstblumenstein schreibt:

    Danke für deine weiterführenden Gedanken liebe Kerstin. Ich glaube auch, dass das Zusammensein der Familie und gute Gespräche viel wichtiger sind als das ganze Drumherum. Wir machen unter uns Erwachsenen schon seit vielen Jahren keine Geschenke mehr, die „Enkelkinder“, sprich 15,17,17 und 18-jährigen kriegen noch kleine Geschenke. Es tut gut zu lesen und merken, dass es mehr kritische Menschen gibt als man denkt. In diesem Sinne frohe Weihnachten. Liebe Grüsse Ernst

  9. araanz50 schreibt:

    Feliz Natal!

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