Eine Prozession in Bhaktapur. (8)



In Nepal gehören rund 80 % der Bevölkerung (Indien 82 %)der Hinduismus Religion an.
Der riesige indische kulturelle Schmelztiegel reicht deshalb weit in den Nepal hinein und es erstaunt nicht, dass viele Feste/Festivals gefeiert werden.

Es gibt Feste, die den Wechsel der Jahreszeiten feiern oder die Elemente anbeten, um den Reichtum der Natur zu ehren. Es gibt Erntedankfeste, Bittgänge zum Schutz vor Naturgewalten, Bittgänge um Regen. Religiöse Feste, um die Weisheit und Güte der Götter und Heiligen zu preisen; Feste des Betens.

Ich kenne den Grund dieser Prozession nicht, die ich im April 1965 fotografierte, glaube aber, dass sie etwas mit dem anbrechenden Frühling zu tun hatte.

Nepal 1965 Festumzug Bagdaon IMG-0217 - Copy

Viele Fächer werden an unseren Schulen gelehrt,
aber eines der wichtigsten fehlt : Reisekunde.

Denn das intelligente Reisen, das Verständnis
für fremde Länder und Völker
will gelernt sein.

John Steinbeck (1902-1968).
Amerikanischer Schriftsteller, Nobelpreisträger.


Nepal Bagdaon Prozession IMG-0208 - Copy

Habt eine anregende Vorfrühlingszeit. Ernst

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18 Antworten zu Eine Prozession in Bhaktapur. (8)

  1. giselzitrone schreibt:

    Wünsche dir einen schönen Dienstag muss eine laute Stadt sein Nepal,schöner Beitrag ist auch mal schön darüber zu lesen vieles weiß man gar nicht.Liebe Grüße noch von mir und alles Liebe für dich gruß Gislinde

  2. ute42 schreibt:

    Intelligentes Reisen, genau das trifft den Nagel auf den Kopf. Nicht durch das eigene Fenster auf ein Land schauen sondern mit der Bevölkerung leben, und sei es auch nur für kurze Zeit. Das ist sicher nicht immer einfach, da Sitten und Gebräuche -auch das Essen- unserem Lebensstil widersprechen. Nur so aber lernt man ein fremdes Land kennen.

  3. ernstblumenstein schreibt:

    Wie Recht Du doch hast Ute mit deinen Zeilen. Die Allerwenigsten lernen mit dem heutigen Massentourismus Land und Leute kennen. Sie fliegen rund um den Erdball, sind überall gewesen und kennen sich doch nirgends richtig aus.
    Was für Touristen arrangiert wird, ist meistens reine Folklore und entspricht nicht den tatsächlichen Begebenheiten. Wir waren ohne Reisebüro, Reiseführer, Checkbuch, Hotelreservierung, ohne Flieger und Handy usw. unterwegs, kannten nur das Buschtelefon von Reisenden, die uns entgegen kamen von Orten, wo wir hin wollten. Es funktionierte, weil wir undendlich viel Zeit hatten…

    • Anna-Lena schreibt:

      Das, was ihr erlebt habt, lieber Ernst, kann euch keiner nehmen.
      Reisekunde als Schulfach wäre ein ähnlicher Frust wie Erdkunde. Die wenigsten Schüler können Karten lesen (Habe doch ein Navi!), die wenigsten Schüler interessieren sich für ein Land (Ich kann doch googeln) und das Verreisen ist heute bei vielen Strandurlaub, chillen und abhängen.

      • ernstblumenstein schreibt:

        Danke für deinen Kommentar liebe Anna-Lena. Was Du von Schülern erzählst, macht mich sehr nachdenklich. Ich frage mich manchmal schon, wo unsere Gesellschaft wohl einmal hin driftet. Auch brauche ich viel Optimismus, um an eine lebenswerte Zukunft für meine Enkel zu glauben…

  4. minibares schreibt:

    Lieber Ernst, deine Aufnahmen sind wunderschön.
    Dass sie so viele Feste feiern, ist erstaunlich und beeindruckend.
    Stimmt, über fremde Länder lernt man nichts. Schade drum!
    Liebe Grüße Bärbel

  5. ernstblumenstein schreibt:

    danke für deine Zeilen Bärbel. Liebe Grüsse Ernst

  6. Träumerle Kerstin schreibt:

    Die Menschen da glauben auch an das, was sie anbeten oder worum sie bitten. Mit ganzem Herzen sind sie dabei. Glauben kann stärken, kann verbinden.
    Viele Grüße von Kerstin.

    • ernstblumenstein schreibt:

      Ich glaube, dass diese Menschen noch eine tiefere Beziehung zu ihrem Glauben haben als wir Europäer, schon deshalb, weil ich vermute, dass der Hinduismus eine sehr weitläufige und schillernde Religion voller Leben und Götter ist.

  7. kowkla123 schreibt:

    war interessant für mich, wünsche einen guten Wochenteiler

  8. ernstblumenstein schreibt:

    Klaus ich wünsche dir ein angenehmes Wochenende… danke

  9. ladyfromhamburg schreibt:

    Reisekunde als Fach? Das wäre eine Entdeckung von Geographie, Klima, Kultur, von Fauna und Flora, von Eigenheiten, Zusammenhängen, Vorlieben und Abneigungen. Von Bräuchen und Glaubensgedanken. Von Gründen für Verhalten .. und… und… und. Ein Betrachten der Menschen woanders.
    Alles das, was man liebt, wenn man eine fremde Region und ihre Bewohner erkundet und zu verstehen lernt.
    Ich bin gar nicht so überzeugt davon, dass man generell sagen kann, die Menschen oder speziell die jungen Leute würden sich nicht mehr für diese „Details“ interessieren und womöglich nur Spaß und Chillen im Urlaub suchen. (Die gibt es natürlich auch!)
    Immer mehr sind für länger im Ausland (Schule, Studium, Austausch) und suchen intensiven Kontakt und das richtige Mitleben in der anderen Kultur.
    immer mehr haben fremdländische Wurzeln, Verwandtschaft in und aus anderen Ländern und sind daher offen in viele Richtungen. Sind neugierig, erkennen unterschiedliche Mentalitäten, können auch unter ihnen vermitteln!
    Leider gibt es eben auch diejenigen, die Fremdes als Bedrohung ansehen und ablehnen oder aber schlicht total desinteressiert sind. Sie suchen hartnäckig im Ausland das Inland.
    Daher gefällt mir der Gedanke an Reisekunde und die Vermittlung unterschiedlicher Werte außerordentlich gut!

    Liebe Grüße in die Schweiz, Ernst, und ein schönes Wochenende!
    Michèle

  10. ernstblumenstein schreibt:

    Herzlichen Dank Michèle für deine gekonnt geschriebenen weîterführenden Gedanken zum Zitat. Du hast eine Vielzahl von positiven und negativen Beispielen sehr schön erwähnt und deine Formulierung am Schluss “ SIE SUCHEN HARTNÄCKIG IM AUSLAND DAS INLAND “ hat es mir besonders angetan. Danke.
    Auch dir wünsche ich einen lieben Gruss in den Sonntag. Ernst

  11. kowkla123 schreibt:

    Alles Gute, lieber Ernst, schönen Sonntag

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