Trekking im Nepal. (11)



Wir wanderten in einem Tag von Kathmandu (1356 m ü.M.) nach Nagarkot (2195 m ü.M.).

z Nur zur Information. Route nach Nagarkot stimmt so natürlich nicht.

Nagarkot liegt etwa 32 Km östlich der Hauptstadt und 14 km nordöstlich von Bhaktapur auf der Ostseite des Kathmandutals.

z unterwegs nach Nagarkot-109

z Blog Hauptstrasse Richtung Nagarkot-0194

Zu jener Zeit gab es auf dem Land nur Naturwege, es verkehrten weder Autos geschweige denn Busse.

z auf dem Weg  nach Nagarkot -95

ausserhalb Kathmandu-92

Schulzimmer oder Versammlungslokal?

z unterwegs nach Nagarkot Schule.-87

Diese Nepalesinnen sind barfuß mit Lasten unterwegs.

z Blog Ausserhalb Kathmandu barfüssige Lasten- trägerinnen-111

z ausserhalt Hauptstrasse nach  Nagarkot IMG-0191

z Blog ausserhalb Kathmandu 1965 IMG-0227

Auf unserer Wanderung trafen wir einfache, nette aber zurückhaltende Menschen, die in dieser faszinierenden Landschaft zuhause waren.

Eine Bäuerin erntet Reis oder Getreide.

z unterwegs Bauerin bei der Reis-o. Getreide- Verarbeitung IMG-0213

ausserhalb Kathmandu 1965 Bauernhaus IMG-0225

Weitere Eindrücke von unterwegs.

ausserhalb Kathmandu 1965 IMG-0228

ausserhalb IMG-0230

Nepal IMG-0085
Nepal 65 Richtg. Nagarkot IMG-0086

Nagarkot war damals schon ein Ausflugsziel, obwohl es außer einigen Privatunterkünften noch keine Infrastruktur für Touristen gab.

Der Ort bietet aber bei guter Sicht den besten Ausblick auf die atemberaubende Bergwelt der Sieben- und Achttausender.

ausserhalb Nagarkot Uebernachtung IMG-0099

Wir übernachteten auf dem Zeltplatz und hofften auf gutes Wetter, um am nächsten Morgen das Himalaja Panorama bewundern zu können. Unser ‘chief’ vom Campingplatz half uns beim Zelt aufstellen.

Nepali im Camp Nagarkot.  IMG-0226

Auch das Langtang Himal-Massiv mit dem Gipfel Lirung wäre sehr gut zu sehen gewesen, liegt es doch nur 40 km entfernt im Grenzgebiet zum Autonomen Tibet (VR China).

Eine Foto aus dem Netz vom Langtang Himal (7227 m ü. M.). 

Langtang Himal. WMC. Eig.Werk. Autor Bharat2
© WMC. Eigenes Werk. Autor Bharat2.

Leider war die Sicht und auch die Wetterprognose für die nächsten Tage schlecht, sodass wir uns entschlossen, nach Kathmandu zurück zukehren. 

Während ich hier die letzten Worte des Berichtes schreibe, fällt mir spontan Goethes Zitat ein:

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen”.

Ich bin dankbar, dass ich dieses einzigartige Land kennen lernen durfte und hoffe, dass euch der Reisebericht gefallen hat.

Ernst

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29 Antworten zu Trekking im Nepal. (11)

  1. kowkla123 schreibt:

    danke für deinen schönen Bericht, trotz Regen wollen wir einen guten Tag erleben

  2. Arabella schreibt:

    Danke für die Reise

  3. Ariana schreibt:

    Danke, sehr interessant.

  4. ute42 schreibt:

    Der Bericht war sehr interessant. Du warst in Ecken der Welt, in die nicht jeder kommt – und schon gar nicht zu Fuß.

  5. Anna-Lena schreibt:

    Auch wenn die Menschen dort viel bescheidener leben als hier, glaube ich, dass sie viel zufriedener sind – sowohl damals als auch heute.
    Danke für deinen interessanten Bericht und die aufschlussreichen Bilder.

    Herzlich
    Anna-Lena

  6. Silberdistel schreibt:

    Ich bin immer wieder beeindruckt von Deinen Reisen durch diese faszinierenden, damals für den Tourismus doch noch recht unbekannten, Gegenden. Danke fürs Teilen und liebe Grüße von der Silberdistel

  7. kowkla123 schreibt:

    hoffe, du bekommst etwas Sonne

  8. buchstabenwiese schreibt:

    Oh ja, das war sehr interessant, lieber Ernst. Und so schön, dass da noch kein Verkehr war. Alles noch so ursprünglich.
    Es erinnert mich ein klein wenig an meine Urlaube als Kind. Meine Eltern sind mit mir jedes Jahr in die Berge gefahren. Natürlich „nur“ nach Österreich, aber ich liebte es. Zu der Zeit war auch noch nicht so viel Verkehr wie heute. Es gab noch mehr Hütten, die man nur zu Fuß oder allenfalls mit dem Sessellift erreichen konnte. Heute gibt es oft schon Fahrwege, die ich persönlich nicht so reizvoll finde. Ich bin immer gerne dort gewandert, wo es ursprünglich war. Kleine unebene Wanderwege.
    Dann kommen heute auch noch die vielen Mountainbiker dazu. So richtig Ruhe hat man in den Bergen heute kaum noch. Leider.

    Liebe Grüße,
    Martina

  9. Monika schreibt:

    Lieber Ernst, danke für das Einstellen Deines Reiseberichtes über Nepal, das zu Deiner Reisezeit noch ursprünglich und wild war. Du hast das Volk und das Land kennengelernt, wo das Wort Tourismus noch „klein“ geschrieben wurde. Diese Reise hat dazu beigetragen, dass sie stets in Deiner Erinnerung bleibt.
    Liebe Grüße Monika

  10. ernstblumenstein schreibt:

    Vielen Dank Monika für deinen Kommentar. Ich wünsche Dir eine frohe Sommerzeit.

    Liebe Grüße Ernst

  11. Ruhrköpfe schreibt:

    Lieber Ernst, danke für’s Mitnehmen und Goethe hat es mal wieder treffend auf den Punkt gebracht 🙂 Viele Grüße, Annette

  12. Elise schreibt:

    Hallo Ernst,
    Schon deine foto,s. Ich bin in 1978 da gewesen und da gab es schon einen verkehrsweg in Katmandu. Wenig auto’s , bussen schon und viele fahrrader.
    Ich habe damals von Pokhara nachnJomesson gelaufen. Und bis 3500 meter basecamp Daulaghirie gewesen und auch am fuss des Annapurna gestanden.
    Dass sind errinnerungen furs leben.
    Thanks for youre memories.

    Xxx Elise und gratuliere Marianne sienhat fast geburtstag tjuss

    • ernstblumenstein schreibt:

      Hoi Elise,
      schön, dass Du mir schreibst. Deine Zeilen freuen mich sehr. Schön, dass der Bericht auch deine Reise-Erinnerungen an Nepal wieder wecken konnte. Oh, Du warst ja auch eine grosse Weltenbummlerin und bist damals noch viel höher aufgestiegen als ich. 😉
      Lass es dir gut gehen und geniesse die schönen Sommertage.
      Liebe Grüsse zu dir nach Holland.
      Ernst

      PS: Lasse auch Rien von mir grüssen.

  13. restlessjo schreibt:

    It must have been an amazing experience, Ernst. I have never traveled beyond Europe and America. 🙂 🙂

    • ernstblumenstein schreibt:

      Vielen Dank Jo für die Zeilen. Ja, jeder von uns ist anders ‚gestrickt‘ und anders gereist. Ich war nie in Amerika.
      Aber wichtiger sind feine Erlebnisse mit Menschen, egal in welchem Land. 😉 🙂

  14. Karin schreibt:

    Lieber Ernst,
    mit zwiespältigen Gefühlen liest man diese schon so lange zurück liegenden Reiseberichte: es war eine andere Zeit, die heute kaum mehr vorstellbar ist. Die Schwerstarbeit der armen Bevölkerung: an ihr wird sich nicht viel geändert haben, die Gastfreundschaft steckt ihnen im Wesen, aber der Tourismus mit all seinen positiven und negativen Begleiterscheinungen hat wahrscheinlich auch dort das Bild sehr verändert.
    Ich finde es bewundernswert, daß Du damals den Mut zu diesen Reisen aufgebracht hast; von all diesen Erfahrungen und Eindrücken wirst Du Dein ganzes Leben lang zehren.

    Ich möchte Dir für die Wintermonate, wenn Dein Garten Dich nicht mehr zu sehr fordert, zum Armchairtraveln einen Roman von Christoph Ransmayr „Der fliegende Berg“ empfehlen, diesen Auszug daraus hatte ich auf meinem Blog
    https://11sternschnuppe11.wordpress.com/2016/01/07/von-der-macht-des-erzaehlens/

    Ransmayr läßt sich ähnlich wie Ihr damals auf das Ursprüngliche ein und schreibt darin immer wieder in seinen Büchern (auch Atlas eines ängstlichen Mannes erzählt davon).

    Ich gehe in Deinem Blog gern wieder mit Dir auf die Reise und habe auch schon in Deinen alten Beiträgen gestöbert -:))

    Habe Dank für’s leserische Mitnehmen und mit herzlichen Grüßen vom Dach

    Karin

  15. ernstblumenstein schreibt:

    Liebe Karin, vielen herzlichen Dank für deinen Lesetipp, der mich gluschtig machte. Ich habe mich im Netz über Ransmayr, sein Leben und seine Werke informiert. Dass mich ‚Der fliegende Berg‘ interessiert, hast du zu Recht angenommen, habe das Buch bestellt.

    Obwohl der Autor 12 Jahre jünger ist als ich reiste er wahrscheinlich mit einer ähnlichen Leichtigkeit und Neugier wie wir damals in ferne Länder. Doch ich glaube, dass er mit seinen Reisen schon Pläne u. Ziele verfolgte, die ich damals nicht hatte. Ich plante ja nur einige Monate Kibbuzleben und Reisen in Israel als sogenannte Auszeit, alles andere ergab sich nach der Ausreise in Istanbul, weil ich mehr von der Welt sehen wollte. Ich war damals eher naiv und ohne Vorbereitung unterwegs, wollte einfach nur weitere Kulturen und Menschen kennen lernen.

    Ich kann deine zwiespältigen Gefühle sehr gut nachvollziehen, erlebe ich sie doch auch in meinen Erinnerungen immer wieder. Vielen Dank Karin und herzliche Grüsse Ernst

    • Karin schreibt:

      Lieber Ernst,
      Du wirst das Buch mögen schon allein der Sprache wegen. Den „Atlas eines ängstlichen Mannes“ kann ich Dir auch nur empfehlen, weil er Reiseeindrücke aus der ganzen Welt zusammenfaßt bzw. in einzelnen Geschichten vorstellt.
      Naiv zu reisen ist ein Wagnis, das sich aber meist auszahlt und so etwas macht man nur, wenn man jung ist -:)))
      Lieber Gruß vom Dach, Karin

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