Manchmal schweigen wir, wenn wir uns nichts zu sagen haben.


 

Vom Schwiege


mängmol

reded mer

met enand

enand zue

 

mängmol

reded mer

met enand

an enand

verbi

 

wänn mer

enand

nüüt meh

tsäge händ

schwieged mer


wänns Schwiege

es Ändi hät

reded mer weder

met enand

© eb 2014

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13 Antworten zu Manchmal schweigen wir, wenn wir uns nichts zu sagen haben.

  1. Ulli schreibt:

    Am schönsten, wenn das Schweigen wieder ein Ende hat.
    Und dein Vers in schwyerduetsch 😊

  2. ibrimaer@gmx.ch schreibt:

    Hesch es einisch meh uf de Punkt brocht, liebe Ernst!

    Danke!

    Herzlich,

    Irene

  3. Karin schreibt:

    Als junge Ehefrau habe ich meinen Mann mal mit einer Woche Schweigen bestraft und was war das Ende vom Lied: er hatte es gar nicht bemerkt!!!! Und ich wußte nach einer Woche nicht mehr, warum ich nicht mit ihm reden wollte -:))) Und ja:
    wänns Schwiege es Ändi hä treded mer weder met enand .
    Herzlicher Gruß zu Dir, Karin

    • ernstblumenstein schreibt:

      Ich muss schmunzeln über deine Geschichte liebe Karin. Nur gut, dass alles sSchwiege es guets Ändi gnoh hät, denkt sich dabei lächelnd
      Ernst.

      • Karin schreibt:

        Als Gegenleistung habe ich bei seinen Eskapaden ein Auge zugedrückt -:))) Mein Mann war ein großer Fan von Autokarten und sobald ich nur ein fremdes Land erwähnte, schon saß er am nächsten Tagen hinter Karten verborgen und studierte die Route – im Keller steht noch eine riesige Kiste, braucht heute mit Navi kein Mensch mehr.
        Ich muß oft über viele Dinge aus unseren immerhin 53 Ehejahren und vorher 5 Freundesjahren lächeln.
        Lieber Gruß zu Dir, Karin

      • ernstblumenstein schreibt:

        Ich finde es toll, dass so viele lustige und schöne Episoden aus der langen Zeit des Zusammenseins noch so präsent sind, Karin. Wobei ich auch vor nicht zu langer Zeit verschiedene europäische Autokarten und Michelin-Landkarten entsorgt habe. Landkarten schienen eine Männer Domäne zu sein…

  4. Susanne Haun schreibt:

    Ich mag diese herausfordernden für mich so lautmalerischen Gedichte sehr!
    Danke, Ernst!

  5. Träumerle Kerstin schreibt:

    Jetzt musste ich aber langsam lesen 🙂 Doch man kommt drauf 🙂
    Schweigen kann auch mal gut tun, man muss sich nicht ständig die Ohren vollquasseln. Ich liebe auch die Stille.
    Liebe Grüße von Kerstin.

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