Heute vor 10 Jahren…



Gedanken zum Gedenktag…


Warum
informieren uns globale Medien,
wenn irgendwo in Hinterindien
ein Baukran umkippt und dabei
drei Menschen tötet und elf verletzt?

Warum
schweigen sie, wenn der Kühlkreislauf
eines Fukushima Daiichi Reaktors seit
dem Unfall kaputt ist, immer noch
mit Meerwasser gekühlt werden muss
und dabei kontaminiertes Abwasser
den Pazifik verseucht?

Text; Ernst Blumenstein

Dieser Beitrag wurde unter Eigene Gedichte, Texte, Tagebuch veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

23 Antworten zu Heute vor 10 Jahren…

  1. Ulli schreibt:

    Gute Frage! Zur zweiten wird ja meist sehr fadenscheinig damit argumentiert, dass man niemanden beunruhigen will. Verschweigen aber und lügen beunruhigt mich mehr.
    Herzliche Grüße
    Ulli

  2. Peter Dege schreibt:

    Zum leidigen Thema ‚Fischstäbchen essen – ja oder nein?‘ habe ich hier eine kleine Materialsammlung zur Zerstörung der großen Wasserkörper der Erde hinterlegt. Das sind nur einige ganz wenige Indizien, selber Denken ist das wichtigste heutzutage.
    https://derhimmeluebermir.com/2013/12/16/warnung-vor-dem-heisen-fisch/

  3. Karin schreibt:

    Manchmal habe ich den Eindruck: denn sie wissen nicht , was sie tun! In 3sat gab es eben auch einen Hinweis zu diesem weiteren Skandalon. Ein lieber Gruss zu Dir, Karin

  4. Anna-Lena schreibt:

    Ich kann mich Ullis Gedanken nur anschließen und denke auch, dass wir in Vielem ganz schön aufs Glatteis geführt werden.

    Einen lieben Gruß aus Brandenburg in die Schweiz!

  5. restlessjo schreibt:

    Depressing, isn’t it? 😦 😦

  6. rabirius schreibt:

    Nun, seit der „Digital First“-Strategie die viele Medien fahren, bekommen die Stories den Vorrang, die am meisten Leser bringen. Und da das direkt messbar ist, fliegt vieles raus und anderes wird in vielen Artikeln von allen Seiten beleuchtet.

  7. Susanne Haun schreibt:

    Sehr berechtigte Fragen, lieber Ernst, die wir uns alle stellen sollten.
    Komme gut durch die Woche, liebe Grüße von Susanne

  8. cindy knoke schreibt:

    Why, is always the most important and provocative question a person could ask It also may be the most dangerous, depending how close it comes to the core of the powers that be. I hope you know how much I like and admire you Ernst.

    • ernstblumenstein schreibt:

      Yes, we should use our freedom of expression more often, in spite of the power, when something is at stake that has a hand and foot. However, with decency and without insults.
      Thank you very much for your lines dear friend, I like your wonderful animal, landscape and travel pictures very much, they give me a lot of joy and make me happy. Yes, i like you too. Ernst

  9. Klausbernd schreibt:

    Lieber Ernst,
    ich gebe Rabirius völlig recht. Es geht um den Nachrichtenwert, d.h. wieviele Rezipienten interessiert die Nachricht. Allerdings erzieht man die Rezipienten von Nachrichten damit zugleich auf welche Nachrichten sie ansprechen. Eine andere Seite ist der Angstfaktor. Angst schreckt eher ab, ist deswegen schwieriger zu vermarkten.
    Liebe Grüße vom kleinen Dorf am großen Meer
    The Fab Four of Cley
    🙂 🙂 🙂 🙂

    • ernstblumenstein schreibt:

      Vielen herzlichen Dank Klausbernd für deinen Beitrag zu meinem Bericht über Fukushima. Die Prinzipien des Nachrichtenmarktes sind mir als ehemaliger Kaufmann schon vertraut, trotzdem ärgert es mich manchmal sehr, all die unnötigen, nicht relevanten oder idiotischen Nachrichten zu hören, sehen oder zu lesen.
      Ein lieber Gruss an Euch Fab Four of Cley.
      Ernst

  10. Es gibt keine Antworten auf Deine „warum“
    Die Medien haben immer berichtet, was sie wollen.
    Ihr Interesse ist es, „attraktive Aktien zu machen“ und zu verkaufen. Verkaufen. Inkassiren.
    Dies ist eine Informationsrichtlinie (mit einem Kleinbuchstaben „i“).
    Und wir sind ihrer Gnade ausgeliefert.
    Es sind monströse Maschinen ohne Skrupel, die sich hinter Bildschirmen aus Stahl und Stahlbeton verstecken: uneinnehmbar (bildlich gesprochen).
    Wir, wir sind Blätter im Wind…
    Eine Umarmung 🙂 c

  11. ernstblumenstein schreibt:

    Danke Claudine, das hast Du klar auf den Punkt gebracht und am Schluss sogar noch poetisch…
    Ja, Geldbörse und Auflage steigern, immer grösser und mächtiger werden…
    Dir wünsch ich frohe Ostertage.
    Eine Umarmung 🙂 c

  12. bonsoir Ernst:) pourquoi? Pourquoi? c’est la question que se pose bien des gens et il y est dit: Que l’homme est un loup pour l’homme( hélas)
    as tu le traducteur cher ami?

  13. ernstblumenstein schreibt:

    Oui, ma chère, j’ai un traducteur, mais je n’ai toujours pas compris ce que tu voulais me dire

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