Frühling…


Gartenfreuden im April.

Meine Töchter schenkten mir zum Geburtstag einen speziellen Kasten für Wildbienen, den wir an Ostern montierten.

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Bis heute haben Weibchen bereits in 7 Röhren ein Ei gelegt und diese anschliessend mit  Lehm verschlossen.
Der Link für Interessierte: http://wildbieneundpartner.ch/

Gleich nebenan um die Ecke liegt das alte Insektenhotel, das seit 2 Jahren rege besucht wird. Silberlinge, Anemonen, Schleifenblume und Narzissen boten Wildbienen und Insekten eine frühe, willkommene Nahrungsquelle an.

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Kurz nach Ostern blühte in der Hecke der Pflaumenbaum. Ich kenne seine leckeren Früchte seit jeher nur unter dem Namen Türggechriesi (Türkenkirschen). 

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Farbenfrohe Seda, Primeln und Lärchensporn bevölkerten die Steinmauer.

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P1050421-424 Primel, Lärchensporn

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Die kleinen, traubigen Blütenstände der Felsenbirne verleiteten dem Strauch eine besondere Note.

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Bereits in der Monatsmitte blühte der Zwetschgenbaum.

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Kurz danach der Kirschbaum.

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Morgens um Sieben Uhr ist die Welt noch in Ordnung…

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Am Balkon grünt der Kiwi, während der Ginster seine Blüten öffnete und die hier noch wunderschönen Farbtupfer bereits verblüht waren.

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Das Blaukissen erfreute mich jeden Tag von Neuem, 

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während das Steinkraut mich mit seinem wunderbaren Honigduft bezirzte.

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Auch Phlox blüht neben Blaukissen und Schleifenblume.

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Phlox und Seda ergänzen sich.

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Vor dem Haus blühte der Gravensteiner Apfelbaum.

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Der Baum in der Morgensonne vom Balkon aus gesehen.

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Der Gemüsegarten ist noch überschaubar

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und während auf der Wiese der Kriechende Günsel blüht,

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beginnen Akeleien zu blühen.

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Heute ist der letzte Tag im April. Noch fällt überall weisser Schnee in Form von Blütenblättern zu Boden.

Ich wünsche Euch eine gute Zeit und bis bald. Ernst

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Frühling…


Im Herbst des Lebens

wird der Frühling kürzer

und der Winter länger.

Ernst Ferstl, österr. Dichter u. Aphoristiker
Quelle: Ferstl, Wegweiser, 2005

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Es blüht im Garten.

Ich wünsche euch eine gute Zeit. Ernst

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Reise nach Kroatien, Teil IV.



Der III. Teil des Reiseberichtes über den Tagesausflug nach Dubrovnik entlang der Adriaküste war am 11.2.18 erschienen.

Eine Gegenlichtaufnahme morgens um halb elf Uhr auf dem Weg nach Baska Voda.

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Baska Voda liegt an der Makarska Riviera zwischen weissen Kieselstränden und den Hängen des St. Ilija Bergkammes Biokovo. 

 

Baska Voda. P1040706

Durch eine PC-Panne habe ich Bilder vom Ort verloren und kann deshalb nur einige Reservefotos zeigen. Tut mir sehr leid, Volker; ich weiss, dass Du dich auf diese Bilder gefreut hast!

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Dann hiess es Abschied nehmen von unserem lieb gewordenen Hotel in Brela.

z Brela Hotel, Ausflug Baska Voda.P1040504

Wir fuhren nach Westen und besuchten die Hafenstadt Split.

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Split liegt mitten in Dalmatien und ist mit ca. 200’000 Ew. nach Zagreb die zweitgrösste Stadt Kroatiens. Der Ursprung ist der Diokletianpalast, den Kaiser Diokletian um 300 erbauen liess. Das römische Reich nutzte den Palast als Verwaltungssitz, Truppenstandort und Produktionsstätte (Textil).  

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Am Hafen von Split. Rechts die vitale Uferpromenade Riva. 

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Auch diesmal verzichteten wir auf die organisierte Führung, wollten wir doch genügend Zeit haben, um durch den Markt zu bummeln und die geschichtsträchtige Altstadt zu besuchen.

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Hier gab es Alles zu kaufen, was man halt im Leben so braucht. Dabei kamen mir Erinnerungen hoch an die Jahrmärkte der 50er und 60er Jahre in der Schweiz.

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Split Altstadt. P1040781neu-tile

Links stehen die mächtigen Mauerreste des Diokletianpalastes, der 1979 den Status Unesco Weltkulturerbe erhielt.

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Durch ein Tor gelangten wir in die Altstadt, wo uns wieder eine Zeitreise in die Geschichte erwartete.

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Im Unterschied zu Dubrovnik gibt es hier zum Glück weniger Massentourismus. Darum überwiegt und pulsiert das heimische Leben auch in der Altstadt.

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Diese Musikanten vor einem Strassencafé sangen kroatische Volksweisen.

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Die im 4. Jh. erbaute Kirche des röm.-kath. Erzbistum Split-Makarska liegt beim Peristylplatz und ist dem heiligen Domnius geweiht.

 

Dieser soll bei der Christenverfolgung im röm. Reich unter dem Kaiser Diokletian im Jahre 304 enthauptet worden sein.

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Der sechsstöckige Glockenturm der Kathedrale ist mit einer Höhe von nahezu 60 Meter eines der höchsten alten Bauwerke Dalmatiens.

Wir staunten über prächtige Säulen, Plätze und Gebäude. Viele Bauten wurden im Laufe der Zeit verändert und zeugen von der vielfältigen Geschichte der Stadt.

Split in der Altstadt unterwegs. P1040808

Das Peristyl ist ein Säulenhof innerhalb des Diokletianpalast und diente als zentraler Versammlungsort.

Split unterwegs in der Altstadt. P1040786

Durch das Podrumi, einem unterirdischen Gangnetzwerk des  Diokletianpalastes gelangten wir an Bijouterien vorbei hinaus auf die Riva, der Flaniermeile von Split.

z Split Altstadt. P1040787

Wir setzten uns in ein Strassencafé, schauten dem vielfältigen Treiben zu und liessen Beine und Seele bei einem Espresso baumeln. Das sprudelnde Leben in dieser wunderbaren Stadt hat mich ganz erfüllt.

Die Reise ging an diesem Tag weiter über Trogir, die Krka-Wasserfälle nach Vodice. Doch mehr davon im nächsten Reisebericht.

Euch eine gute Zeit. Ernst

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Föhn…



Der Föhn ist bei uns eine markante Wetterlage, die häufig im Frühjahr (März-Mai) und im Winter vorkommt.

Blick auf die Innerschweizer Alpen.

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Solange seine warme und trockene Luft bläst, ermöglicht er zusätzlichen Sonnenschein und klare Fernsichten. 

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Viele Leute sind wetterfühlig und schreiben ihre Beschwerden dem Föhn zu.

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Auf der Alpensüdseite stauen sich bei dieser Wetterlage die Wolken. Dies führt zu starken Niederschlägen, die Erdrutsche und Überschwemmungen zur Folge haben können.

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Föhnlagen gelten aber auch als Schlechtwettervorzeichen und kündigen in der Regel eine nahe Tiefdruckfront an.

Ernst

Für Interessierte.
> Die Aufnahmen entstanden am 8. März 2018 um 17.45 Uhr von
   von Bellikon AG aus. 
> Quelle :
http://www.planat.ch/de/wissen/sturm/foehn/

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Ein österlicher Dialog…


Ein Kuckuck fliegt über Land und entdeckt plötzlich ein Langohr, das im Nest am Rande einer Wiese Eier färbt.

WMC. Eig.Werk. gemeinfrei. Urh. Vogelartinfo - Kopie
WMC. Eig.Werk, gemeinfrei. Urh. Vogelartinfo.

Kuckuck: – Warum hast Du so viele Eier im Korb?
Häsin:      – Ich brauche Ostereier für die Kinder im Dorf.    
Kuckuck: – Woher hast du die Eier erhalten?
Häsin:      – Die Hennen vom Bauernhof haben sie mir gebracht.
Kuckuck: – Warum ist deine Sasse so weich gepolstert?
Häsin:      – Für meinen Nachwuchs, der bald auf die Welt
                     kommt.
Kuckuck: – Wie färbst Du die Eier?
Häsin:      – Ich packe sie in Kräuter und Blüten ein. Dann koche
                     ich sie im Zwiebelschalen-Sud.
Kuckuck: – Oh, das gibt aber viel zu tun!
Häsin:      – Sag mal, ich hab dich heuer noch nie rufen gehört?
Kuckuck: – Oh, ich bin erst kürzlich angekommen.
Häsin:      – Wo wohnst du?
Kuckuck: – Im unteren Reuß Tal.
Häsin:      – Hast du mit dem Nestbau schon begonnen?
Kuckuck: – Verlegen; nein, ich fange damit nächste Woche an.
Häsin:      – Gehört dir das gesprenkelte kleine Ei zwischen
                     meinen grossen Eiern?
Kuckuck: – Errötet; oh entschuldige, das habe ich verloren.

ostergruesse[1] - Kopie© Text: Ernst Blumenstein. Foto: Lilly G.

Ich wünsche euch frohe Ostertage.

Ernst

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Mondnacht…


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Es ist still. Der pralle Mond liegt hell über dem Dorf und lässt Himmel und Erde noch näher zusammen rücken, als hätten sie  nicht schon immer zusammen gehört.

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Sein fahles Licht liegt über den Dächern, gaukelt eine friedliche Welt vor, belebt meine Fantasie. Da, ein weisser Schatten – ist es ein Hexenvogel? Eine Schleiereule?

Hinter einer Scheiterbeige meine ich einen Spuk zu sehen. Ich blinzle, aber da ist nichts.

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Zwei Schemen huschen entlang der Strasse zum Friedhof, lugen um Hausecken, verschwinden hinter Sträuchern – sind nicht fassbar. Das blasse Licht dieser Nacht lässt mich weltentrückt zurück.

Ich wünsche euch eine gute Zeit. Ernst

Die Bilder habe ich in der  Vollmondnacht vom 2. März 2018 um 04.45 Uhr fotografiert.

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Am Feldweg stand ein Weidenkorb…



Ende Februar sah ich diese romantisch anmutende Schafherde (ca. 200-300 Tiere) im unteren Reusstal bei Niederwil im Kt. Aargau.

Am Feldweg stand ein Weidenkorb mit Thermoskrug, Zucker und einer halbvollen Flasche “Bätzi” (Schnaps). Nebenan die Herde in der Koppel.

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Jemand brachte den Schäfern heissen Kaffee, damit sie sich bei der herrschenden Kälte mit einem “Lutz” wärmen konnten, sind sie doch bei jedem Wetter draussen und für ihre Tiere da.

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Obwohl die Wanderroute Gotthard-Reusstal noch benützt wird, sind solche Anblicke bei uns rar geworden.

In der heutigen Zeit weisen die Routen je nach Situation und Lage Einschränkungen auf. Dann müssen Herden auch mit der Bahn oder dem Lastwagen weiter transportiert werden.

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Die meisten Schäfer kommen aus dem Bergamasker Hirtentum, nur wenige sind Schweizer oder Süddeutsche Bauern. Alle sind sich das harte Nomadenleben gewohnt und lieben ihre Arbeit.  

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Schon vor dem 19. Jh. zogen Wanderherden aus Baden Württemberg durchs Mittelland über den Jura bis nach Paris, wo sie jeweils in der Osterwoche eintrafen und die Tiere dann geschlachtet wurden.

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Wenn im Herbst die Schafe aus der Alpen Sömmerung ins Unterland kamen, gab es zu viele Tiere und zu wenig Nachfrage nach Fleisch.

So gesehen vermag die Winterwanderung auch heute noch einen kleinen wirtschaftlichen Ausgleich schaffen, da die unrentable Stallfütterung entfällt.

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Bedingt durch den Einfluss der französischen Küche ist der Schaffleischkonsum  in der Romandie höher als in der Deutschschweiz.

Es erstaunt deshalb nicht, dass schon um 1900 in Genf die schweizerische Organisation für die Wanderschäferei gegründet wurde.

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Diese Störche suchten nebenan auf der Wiese nach Nahrung und nahmen Reissaus, als ich ihnen zu nahe kam.

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Ich wünsche euch eine gute Zeit. Ernst


Interessierte finden Infos über die Wanderschäferei 1950/51 im Link: https://www.geogr-helv.net/6/233/1951/gh-6-233-1951.pdf

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