Elfchen


 

Garten-Ärger

 

Schwarze
Katze scharrt
im weichen Humus
schaut mich dabei an
Kot.

 

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Text und Fotos: Ernst Blumenstein

PS: Das Problem besteht heute praktisch nicht mehr, da ich den
Gemüsegarten vor einem Jahr mit Hochbeeten ausgestattet habe.

z Blog Garten Ärger. P1060093

 

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Wolkenspiele


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Still schweben Schäfchenwolken über dem Land, während ich auf einer Anhöhe des Hasenbergs stehe und meinen Gedanken freien Lauf lasse.

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Zum Glück gibt es Wolken, denke ich, die meine Träume auf eine Reise um die Welt mitnehmen. Allerdings werde ich ohne Fahrplan reisen, die Haltestellen dem Wolkenschiff überlassen und wohl auch einen Regenschirm dabei haben.

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Ob die Himmelsleute ihre Abwässer wohl in den Wolken entsorgen, frage ich mich, während der Wind kräftig zulegt.

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Er schiebt dräuende Wolken vor sich her, lässt sie spielen und tanzen.

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Was wäre, wenn Wolken nicht mehr ziehen würden? Die Welt stände still, Blumen würden verwelken, Menschen nicht mehr lachen und Engel nicht mehr wachen.

Ich wünsche euch in dieser verrückten Zeit Humor und eine gute Zeit. Ernst

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Schlangen-Kaktus?…


Auch dieses Jahr blühte er anfangs Juni am Pfosten an der Südseite unseres Hauses. Seine Blüten bereiteten uns bis Mitte Juni sehr viel Freude.  

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Die Wohltat ist eine stattliche Pflanze,

ihre seltenste Blüte ist Dankbarkeit.

Aus Persien.


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Eine Schwebfliege besucht die Blüte. Schwebfliegen, auch Steh- oder Schwirrfliegen genannt, sind bei uns neben den Bienen die wichtigste Bestäuber Gruppe.

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Ernst

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Reise nach Kroatien, letzter Reisebericht



Im letzten Reisebericht vom 7.8.18 berichtete ich über Trogir. über die Krka-Wasserfälle und Vodice.
https://ernstblumenstein.wordpress.com/category/reiseberichte-reisebilder-kroatien-slowenien-italien-spanien/

Wie üblich starteten wir pünktlich um 8.00 Uhr zur Fahrt von Vodice nach Opatija, wo wir zum letzten Mal übernachteten.

z Vodice, Opatija - Kopie

Nach einer Stunde erreichten wir die Hafenstadt Zadar. In der auf einer Halbinsel gelegenen geschichtsträchtigen Altstadt genossen wir einen längeren Aufenthalt.

z 21 z y o Zadar. P1040924

Die Römer eroberten die Stadt im 2. Jh. v. Chr., bauten Thermen, Befestigungsanlagen, ein Aquädukt und errichteten ein Kapitol für ihre Götter Jupiter, Juno und Minerva.

z 1 y e Fünf Brunnen Platz. P1040895

Der Fünf-Brunnen-Platz wurde 1574 auf einer Zisterne bei der Stadtheide in der Altstadt errichtet.

z 4 y a Fünf Brunnen Platz. P1040884.889

Die antiken Brunnen über der ehemaligen Zisterne, die bis ins 19 Jh. in Betrieb war.

z Eig. Werk, Urh. Friedrich Böhringer.Zadar_7
WMC, eig. Werk. Urheber Friedrich Böhringer. 

Auf dem weitläufigen Platzes gab es auch moderne Brunnen zu sehen.

z 7 y b Einer der fünf Brunnen. P1040888

z Zadar.. P1040885

Eindrücke vom Bummel durch die Altstadt.

z 9 neu Zadar. P1040894..896

z 8 neu Zadar. P1040897..902

z 10 y f Zadar. P1040898

Das Rathaus mit dem Volksplatz Narodni Trg.

z 11 z y f1 Volksplatz Narodni  P1040899

Der Platz ist seit der Renaissance Mittelpunkt des öffentlichen Lebens.

z Zadar. P1040923

z 12 z y g Zadar. P1040900

Schülerinnen verkauften am Samstagmorgen Früchte und Gemüse für einen guten Zweck.

z 13 neu Zadar. P1040909...921

z 19 z Zadar. P1040919..920

Im Hintergrund ist der beeindruckende Turm der Anastasia-Domkirche aus dem 12./ 13. Jh. zu sehen.

z 14 y i St. Anastasia Kathedrale  P1040907

Anastasia war eine frühchristliche Märtyrerin, die von der röm.-kath. wie auch von orth. Kirchen als Heilige verehrt wird.

Die Rundkirche des heiligen Donat.

z 15 z y k Zadar. P1040910..911

Diese röm.-kath. Kirche wurde im 9. Jh. als Hauskapelle des Bischofs Donatus auf Fundamenten des römischen Forums gebaut.

z 16 z Basilika des hl. Donatus b. röm. Forum P1040912

Sie gilt als das besterhaltene Baudenkmal aus altchristlicher Zeit und ist ein Symbol der Stadt.

Ein Freilichtmuseum der besonderen Art.

z 18 z y m Zadar römisches Forum. P1040916

An die Kirche Donats schliesst sich das weitläufige römische Forum an. Die Säulen und Fragmente zeugen von der Baukunst der Römer und strahlen historischen Charme aus. 

z 20 z Zadar. Röm. Forum P1040913

Marienkirche und Kloster der heiligen Maria.

z 21 z y n Kirche der hlg. Maria. P1040917

Die Kirche wurde 1091 im frühromanischen Stil gebaut. Die Adelige Cika von Zadar soll 1066 das Kloster der hl. Maria gegründet haben.

Ich konnte von Zadar nur einen Ausschnitt zeigen, die Stadt ist aber wie Trogir und Split äußerst sehenswert.

Die Fahrt nach Opatija verlief dann ereignislos.

zz Unterwegs Zadar nach Opatija. P1040925.926

Opatija, auch als “alte Dame” des Tourismus bekannt, war schon im 19 Jh. ein beliebter Winterkurort für die gehobene Gesellschaft.

zz Opatija. P1040932

Damals entstanden Residenzen und Villen, die später zu Hotels für eine gut situierte Kundschaft umgebaut wurden.

zz Opatija. P1040941

Ein Hauch vom Glanz der damaligen Zeit ist noch heute sehr präsent und spürbar.

Ein kleiner Ausschnitt aus dem botanischen Park des hl. Jakob.

zz Opatija. P1040929

Er ist grosszügig angelegt und viele Pflanzen stammen aus anderen Erdteilen. Vor allem an den eindrücklichen alten Baumriesen konnten wir uns kaum satt sehen.   

zz Opatija.P1040928

zz Opatija. P104 0945-tileneu

zz Opatija. P1040943

Promenaden

zz Opatja. P1040937

zz Opatija. P1040935-tile836

Mit diesen Bildern endet mein Bericht über Kroatien. Das Land hat uns grossartige und vielfältige Eindrücke gegeben.

Wohin nun des Weges?

zz Opatija. P1040927-tile

Die Heimreise führte über Triest-Mailand-Como-St. Gotthard nach Hause. Ich bedanke mich für euer ausharren und eure Geduld.

Ernst

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Ein sentimentaler Rückblick auf den vergangenen Sommer…


Vor ein paar Tagen habe ich erste zarte Nebelschleier
auf der Wiese neben dem Haus bemerkt. Öfters hängen
schon Tautropfen an den Blättern der Herbstastern.

Blick von der Waldhütte Fislisbach am Samstag, 4,8.18
um 20.55 Uhr in die Abenddämmerung.

P1060246.

Der Tag ist vorbei.
Die sinkende Sonne macht
Mut zum Loslassen.


© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer
 Lehrer, Dichter und Aphoristiker.

P1060249

Ernst.

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Garten-Prinzessinnen und ein unbekannter Aargauer Dichter…


 

Stolz, farbenfroh, einladend, anregend, lebendig, leuchtend, beschwingt, anmutig und bezaubernd finde ich meine Prinzessinnen, wenn ich sie in der Früh im Garten wässere.

P1060257


De Himmel voll Stärne, de Wald voller Böim,
und d Matte voll Blueme, und s Härz nüt as Tröim.
O Meitli, mis Meitli wie chömme mr z Änd
met sovel Liebi ond so wenig Händ!


Paul Müller-Fehr, 1892-1979. Aargauer Lehrer, Forscher, Maler, Dichter
und Illustrator. Vergriffener Gedichtband von 1959 “Deheim i dr Wält”.

In seinen Gedichten klingt Freude und unaufdringliche Besinnung mit. Sie laden dazu ein, das Grosse zu bedenken und beim Duft von kleinen Dingen zu verweilen. © Frau Linda B.

Ich habe versucht, dieses Gedicht ins Schriftdeutsche zu übersetzen. Dabei ging natürlich das feinsinnige Timbre im Reim verloren.

Der Himmel voller Sterne, der Wald voller Bäume,
die Wiesen voll Blumen und das Herz voller Träume.
Oh Mädchen, mein Mädchen, wie kriegen wir’s bloss hin 
mit so viel Liebe und so wenig Hände.

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Sonnenblumen erinnern uns an die Lebenskraft, die uns die Sonne, Urquell des Lichtes jahrein jahraus schenkt.

Ihre gelbbraunrot strahlenden Häupter bereiten mir Freude, weil ich jedes mal ein Bündel Sonnenstrahlen mit ins Haus nehmen kann.

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In der Nachmittagshitze lassen die Tournesol* Köpfe und Blätter hängen und erinnern mich daran, dass nicht nur die Sonne, sondern auch wir einmal erlöschen werden. Ernst


* Sonnenblumen
Der Link zu dieser unbekannten, vielseitigen Persönlichkeit:
https://www.kunstbreite.ch/Kuenstlerwerdegaenge_aargau_mueller_paul.htm

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Beerenzeit…


 

Johannis-, Stachel-, Felsenbirne- und Heidelbeeren sind längst geerntet und für Konfitüre und Kompott eingefroren.

Weinrebe, Feigenbaum und Felsenbirne gedeihen an der Hausecke in diesem Jahrhundertsommer ebenfalls wunderbar.

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Die Rebe und der Feigenbaum tragen jetzt köstliche Früchte und bieten uns zusätzlich auf dem Sitzplatz Sichtschutz.  

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Wir schneiden täglich reife Muskat Trauben, bevor Bienen, Wespen und Hornissen sich an den Beeren allzu gütlich tun.

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Der Hitzesommer setzt uns nicht nur zu, sondern verwöhnt uns auch reichlich mit süssen Früchten.

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Wein, das ist ein Roman,

den der Winzer mit den Trauben schreibt.

© Thomas Häntsch (*1958), Fotograf.

 

Ich wünsche euch eine gute Zeit. Ernst

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