Frohe Ostern




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Wunsch

Ideen, Pläne, gute Sicht,
Zufriedenheit und wenig Sorgen,
im Dunkeln jederzeit ein Licht,
das wünsche ich für heut und morgen.
Geist, Geld und auch ein bisschen Gut,
Gelegenheit zum Glücklichsein,
viel Zuversicht und Lebensmut:
Das wäre fein!

© Brigitte Fuchs (*1951), Schweizer Autorin, Lyrikerin, Sprachspielerin


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Stille
Elfchen

Weder
Straßenlärm noch
Kondensstreifen stören heute
den bezaubernden Gesang der
Vögel.

© Text und Fotos Ernst Blumenstein


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Ich wünsche euch frohe Feiertage. Ernst

Veröffentlicht unter Eigene Gedichte, Texte, Fremde Sinnsprüche, Zitate und Gedichte, Glückwünsche, Festtage, Rückblicke | 43 Kommentare

Bluäscht em Garte…



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Ewiger Frühling

Gestern stürmt’s noch und am Morgen
blühet schon das ganze Land –
will auch nicht für morgen sorgen,
alles steht in Gottes Hand.

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff (1788 – 1857)
deutscher Dichter, Novellist und Dramatiker

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Ich wünsche euch allen Mut und eine gute Zeit. Ernst

Veröffentlicht unter Fremde Sinnsprüche, Zitate und Gedichte, Natur und Garten. | 32 Kommentare

Zeitgeschehen…



S. Wegmann Karikatur - Kopie

Was für eine Erfahrung!
Wir lernen wieder,
mit weniger Amüsements zu leben.

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© Karikatur: Silvan Wegmann

Veröffentlicht unter Tagebuch | 33 Kommentare

Unterwegs in…



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Gemeinde Lupfig AG

Ähren wiegen sich in der Luft! Nein, sie stehen nicht in einem Kornfeld.

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Das Kreisverkehrs-System ist sicher keine Schweizer Erfindung, wurde doch der Kreisel erst 1994 ins Strassenverkehrsgesetz  aufgenommen.

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Vermutlich war der 1899 errichtete Kreisverkehr in Görlitz DE am Brautwiesenplatz der erste Kreisel in Europa.


PS: Gestaltet wurde der Kreiselschmuck von Martin Hufschmid aus Fischbach-Göslikon AG.

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Reisebilder aus Südschweden…



Am 17.11.2016 berichtete ich über unsere Bahnreise nach Südschweden: Der Link: https://ernstblumenstein.wordpress.com/2016/11/17/eine-zugsreise-in-den-norden-anno-1989-i/

Reise-Erinnerungen an Smaland.  (2)

Während unseren Ferien im heissen, trockenen Sommer 1989 bewohnten wir ein Haus ausserhalb von Markaryd. Von dort machten wir Ausflüge, u.a. in den 1982 angelegten Nationalpark Store Mosse. 

z Store Mosse

Doch es nieselte leicht, als wir beim Parkeingang ankamen und uns leichte Pelerinen überzogen. 

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Foto: www.smalandreisensmalandreisen

Der Park ist das größte Riedgebiet von Südschweden und umfasst Hochmoore, Niedermoore, Seen und kleinere Wälder.

Zum Glück hörte der Regen auf, als wir auf den 20 Meter hohen Beobachtungsturm stiegen.

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Vor uns breitete sich eine weite faszinierende Landschaft aus. Gemäss den Infotafeln brüten hier u.a. Kraniche, Singschwäne, Bekassine, Gänse, Reiher, Enten und Tüpfelsumpfhuhn, total gegen 100 Arten.

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Die Brutsaison war längst vorbei und deshalb der Zeitpunkt für Vogelbeobachtungen nicht mehr ideal. Trotzdem konnten wir einen Kranich, einen Wanderfalken, Nebelkrähen und einige Singvögel beobachten.

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Im Park wachsen Orchideen wie Traunsteiners Knabenkraut, Fleischrotes Knabenkraut oder die Sumpf-Stendelwurz sowie Sonnentau, Verschiedenblättrige Kratzdistel, Fieberklee, Weisse Schnabelried und Moosbeere.

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Wir wanderten auf den rötlichbraunen Pfaden durch den mit Moosbeeren überwachsenen Kiefernwaldboden. Das Laufen fühlte sich buchstäblich wie auf Gummimatten an.

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Store Mosse begeisterte uns, weil es solch imposante Landschaften in der Schweiz nicht gibt.

Gegen Abend fuhren wir glücklich, diesen einzigartigen Lebensraum erlebt zu haben, nach Markaryd zurück.


Für Interessierte:

Ein Link über den Nationalpark in Smaland:
https://www.smalandreisen.de/ausfluege/schweden-nationalpark-store-mosse/

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Am Sonntag den 23. Februar 2020 hörte ich …



Heute morgen um acht Uhr hörte ich zum ersten Mal wieder eine Amsel singen, die auf diese Weise ihren Revieranspruch kundtat.

Meine Steinmauer heute.

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Da ich im letzten Jahr keine Blumen aus der Steinmauer zeigte, ist es höchste Zeit, dies jetzt noch nachzuholen.

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Vorfrühling


Stürme brausten über Nacht,
und die kahlen Wipfel troffen.
Frühe war mein Herz erwacht,
schüchtern zwischen Furcht und Hoffen.

Horch, ein trautgeschwätz’ger Ton
dringt zu mir vom Wald hernieder.
Nisten in den Zweigen schon
die geliebten Amseln wieder?

Dort am Weg der weiße Streif –
Zweifelnd frag‘ ich mein Gemüte:
Ist’s ein später Winterreif
oder erste Schlehenblüte?


Paul Heyse (1830-1914),
 
eigentlich Paul Johann Ludwig von Heyse, deutscher Romanist, Novellist und Übersetzer, Nobelpreisträger für Literatur 1910.


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Ich hoffe, eure Vorfreude auf die kommende Zeit mehren zu können. Ernst

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Fasnachtszeit…



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Räppli Tirade


Räppli Regen
Masken schweben
treiben es bunt
toll vermummt.

Räppli Segen
Konfetti Regen
Räppli schweben
Masken leben.

Sprösslinge
sammeln sie ein
bringen sie heim
Mama findets
gar nicht fein.

Foto Pixelio.de
Text E. Blumenstein

PS: Das Konfetti heisst in Basel Räppli.

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Erster Februar…


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Bild | Veröffentlicht am von | 29 Kommentare

Eilat im Winter 1964…



Moskowitsch‘s Bude


In den sechziger Jahren herrschte Aufbruchstimmung in Israel. Moskowitsch‘s Bretterbude lag etwa 300 Meter oberhalb des Flugfeldes von Eilat auf einer Anhöhe. Weiter unten lag ein kleiner Streichelzoo.

Auf einem beschädigten Holzgerüst hatte der schlaue Fuchs eine zerschlissene Plane befestigt und darunter alte Holzbänke aufgestellt. Hier betrieb er eine kleine Besenbeiz und verkaufte Getränke, Snacks und anderes Zeug.

Er kannte keine Öffnungszeiten, mal war die Bude offen, dann war sie wieder mit Brettern zugenagelt und er ließ sich tagelang nicht blicken. Er war vif und sein Jiddisch wies auf seine osteuropäische Herkunft hin. Seine spannenden Erzählungen interessierten uns, kannten wir doch das Leben im damaligen kommunistischen Ostblock überhaupt nicht.

Wenn wir vom alten Youth Hotel oder Blue Fish ins Dorf gingen, kehrten wir jedes Mal bei ihm ein, wenn sein Verschlag offen war. Beim Bier diskutierten wir über Gott und die Welt. Dabei gab es viel zu lachen, besaß er doch einen trockenen Humor. Trotz seinem mürrischen Gehabe war er ein liebenswürdiger Kauz.

Kein Wunder, konnte er seinen Bierumsatz während unserer Zeit in Eilat markant steigern.

Tramper aus diversen Ländern vor dem Youth Hostel.

Israel 1965 Eilat Baracke ca. 6 Nationen vereint -76


© Text und Bild: Ernst Blumenstein

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Orchideen…


Mai

Ich finde, der Jahresbeginn passt, um Blüten vom letzten Jahr zu zeigen in der Hoffnung, dass sie Freude bereiten.

z 9. Juli 2019-tile

Lächle,
denn es gibt einen Frühling in deinem Garten,
der die Blüten bringt, einen Sommer,
der die Blätter tanzen und einen Herbst,
der die Früchte reifen läßt.


Aus Arabien

Ich kann die Zeit kaum erwarten, bis frühmorgens die Amseln wieder zu flöten beginnen.

15. Juni 2019 (3)
18. August 2019

Haiku

Das Leben beginnt
Frühlingserwachen
tanzende Schmetterlinge
über jungen Blüten

© Karin Thießen (*1958), Autorin

Ich freue mich auf die ersten lauen Februartage, wenn die Haselkätzchen blühen und die Knospen an Sträuchern und Bäumen praller werden.

9. Juli 2019 (3)

Wachsende Liebe,
Die Wurzeln des Glücks treiben
kostbare Blüten.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker.

Auch freue ich mich jeweils, wenn ich mit Grüngut den Garten aufsuche und die Krähe sehe, die mich kennt und auf dem Kompostrand geduldig auf neue Leckerbissen wartet.

29. Dezember 2019 (8)

Haiku

Bienen schwirren aus
die ersten zarten Blüten.
Frühlingszeit ist da

© Karl Miziolek (*1937), österreichischer Hobbypoet.

Ich freue mich auch auf das vor einer Blume im Schwirrflug stehende Taubenschwänzchen, das mit seinem langen Rüssel Nektar saugt und dabei vor- oder rückwärts fliegen kann. 

29. Dezember 2019 (9)
31. Dezember 2019

Die Glocke hat den Tag
hinausgeläutet. Der Duft
der Blüten läutet nach.

Bashô (1643-1694), eigentlich Matsuo Munefusa, japanischer Dichter

Kann auch kaum erwarten, bis auf saftigen Wiesen der goldene Löwenzahn leuchtet.

31. Dezember 2019 (2)

Mit Schmetterlingen im Bauch
findest du überall Blüten.

© Hermann Lahm (*1948), Texte in Gedichtform, Prosa, Aphorismen

Oder den typischen Duft von frisch getrocknetem Heu wahrnehmen kann, der sich auf der Wiese nebenan ausbreitet.

29. Dezember 2019

Nicht alle Blüten tragen Früchte,
manchmal werden es nur Früchtchen.

© Eberhard Blanck (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler

Stimmt, es soll sogar bei uns Menschen Früchtchen geben.
In diesem Sinne ein gefreutes Jahr. Ernst
 

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