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Mount Meru,
Tansania (7)
Mich beeindrucken während meines Aufenthaltes die Afrikanerinnen! Sie verrichten viele schwere und anstrengende Arbeiten und tragen so massgeblich für die Ernährung ihrer Familien bei. Mein persönlicher Eindruck ist, dass sie mehr arbeiten als die Männer.
Eine Bauernfrau ist mit ihrer Viehherde und Brennholz unterwegs nach Hause.
Unsere letzte Safari geht heute an den etwa 100 km entfernten Mount Meru, der mittendrin im Arusha Nationalpark liegt.
Der Meru ist wie der Kilimandscharo durch die Vulkan-Aktivitäten im Ostafrikanischen Grabenbruch entstanden. Die letzte Eruption erfolgte 1910.
Der erloschener Vulkanberg ist 4’562 Meter hoch. Unser Tagesziel liegt auf etwa 2’514 Meter über Meer.
Der Nationalpark ist stark bewaldet und hat die Funktion einer grünen Lunge, weil in ihm ein tropisches Urwaldklima herrscht.
Marianne und ich am Eingang des Parks.
Marianne und unser Guide posieren vorne auf dem Geländefahrzeug, bevor wir unsere Fahrt durch den Regenwald beginnen.
Wir fahren im Berglorbeer-Urwald hoch. Eigenartige Baumriesen und Baumgebilde faszinieren uns. Eine Naturlandschaft dieser Art haben wir noch nie gesehen.
Dauernd haben wir das Gefühl, der Jeep könne vor lauter Bäumen und Dickicht nicht mehr weiter fahren.
Wir passieren skurrile Wurzelngebilde, durch die die Ranger eine Lücke geschlagen haben, damit die Fahrzeuge zur 1. Hütte auf 2’500 Meter hochfahren können.
Hier seht ihr schon richtig, wir fahren unter diesem Wurzelwerk durch.
Die Flora im Arusha National Park ist üppig. Es gibt u.a. verschiedene Lilien Arten.
Die Schopf Fackellilie. (Kniphofia Uvaria).
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Wikimedia Commons, eig. Werk. Urh. Alexxw.
Nochmals eine Fackellilie und eine Red Hot Poker.
Links : Nochmals eine Fackellilie. (Kniphofia caulescens).
Rechts : Red Hot Poker. (Knipholfia thomsonii).
oder die Feuerball-Lilie. (Scadoxus multiflorus) .
Foto Wikimedia Commons, eig. Werk, Urh. Density.
Die Bäume sind über und über mit langen Flechtenhaaren überzogen, was einen eigentümlichen, manchmal gespenstischen Eindruck hinterlässt.
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Die Fauna ist beeindruckend ! Es gibt u.a. Wasserbüffel, Netzgiraffen, Warzenschweine, Kleine Kudus, Grant Gazellen, Erithrea Spiessböcke, Waldantilopen, Dikdik und Elefanten.
Auch soll es Raubtiere geben. Grund genug also, um mit dem Fahrzeug durch diesen Dschungel hochzufahren.
Leider zeigt sich der Vulkanberg an diesem Tage meistens im Nebel verhüllt.
Eine Aufnahme aus dem Internet zeigt den Mount Meru von einer anderen Seite.
Etwa 300 Meter unterhalb unseres Reisezieles hält der Jeep an. Die restlichen Meter steigen wir zu Fuss hinauf zur Schutzhütte.
Ein Aufstieg zu Fuss wäre wie eine Expedition und sehr zeitraubend gewesen. Auch mit dem Jeep ist diese Fahrt ein echtes Erlebnis.
Jambo. Die Miriakamba-Hütte auf 2’514 Meter über Meer ist erreicht und unsere Safari kehrt wieder um, den Heimweg anzutreten.
Ich zeige euch hier eine Luftaufnahme des 4’562 Meter hohen Mount Meru mit seinem Ashcone Krater. Der Meru ist er 5. höchste Berg von Afrika.
Damit ihr eine Ahnung von der Grösse erhält : Der Durchmesser des Kraterkessels beträgt ca. 3,5 Kilometer.
Foto Wikimedia Commons Urh. Christoph Buser.![]()
Eine eindrückliche Safari im Mount Meru Nationalpark geht zu Ende. Wir fahren zurück zur Krüger Lodge, wo wir ein letztes Mal übernachten.
Somit ist das Afrika-Tagebuch vollständig. Es beinhaltet die Reiseberichte : Krüger Lodge Arusha (1x), den Nationalpark Serengeti (2x), den Ngorongoro (1x), Lake Manyara (2x) und Mount Meru (1x).
In dieser Collage habe ich für euch nochmals ein paar Bilder aus Reiseberichten als Erinnerung zusammengestellt.
Wir werden die rustikale und heimelige Krüger Lodge in Arusha vermissen, ebenso die Afrikaner, die uns während des Aufenthaltes betreuten und die wir schätzten lernten. Der Abschied am nächsten Morgen fällt uns schwer.
Beim Holili Border Checkpoint verlassen wir Tanzania und fahren über den Tsavo West Nationalpark in Kenia nach Mombasa. Die Reise im VW-Bus nach Mombasa dauert mehr als 10 Stunden.
In einem Hotel direkt am Indischen Ozean verbringen wir noch eine Woche Badeferien.
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© Text und Fotos, wo nichts anderes vermerkt, durch E.B.
Der Spruch zum Tage
Afrika ist ein schwarzer Mann,
der im Dunkeln vorüberhuscht.
Henning Mankell, schwedischer Theaterregisseur und Schriftsteller.
Ich hoffe, mein Afrika-Reiseberichte haben euch gefallen.
Ich grüsse euch und wünsche schöne Pfingsten. Ernst
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