Herbstzeit



Schmaus

Elfchen


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Herbstsonne

lässt die

Muskatbeeren reifen. Bald

bescheren sie beim Naschen

Genuss.


Text und Foto: Ernst Blumenstein.

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In Freiburg im Breisgau habe ich vor Jahren


zwei kunstvolle Schmiedeeisen gesehen.

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Nicht jeder, der seines Glückes Schmied ist,
hat einen Amboss.

© Klaus Klages (*1938), deutscher Gebrauchsphilosoph
und Abreißkalenderverleger.

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Rückblick auf eine Afrikareise.



Marianne und ich verbrachten 1969 zwei Wochen auf der Momella Game Lodge (Krüger Farm) in Tansania.

Afrika Unsere Reise 3 1969  -t

Wir besuchten während dieser Zeit mit einem Ranger der Lodge die Nationalparks Serengeti, Lake Manyara, Ngorongoro und Mount Meru.

z 12 Afrika 69 Tansania Serengeti-Nat.Park Löwin unterwegs-

Anschliessend reisten wir in einem VW-Bus in 8 Stunden von Arusha TAN  durch den Tsavo Westnationalpark K  nach Mombasa und bezogen ein Hotel am indischen Ozean.

z 152 Afrika 69 Kenia Mombasa Island am Indischen Ozean Badeferien (3)

150 Afrika 69 Kenia Mombasa Island am Indischen Ozean Badeferien

Den Kopf voll von einmaligen Erlebnissen genossen wir noch ein paar Ferientage am weissen Sandstrand, bevor wir mit einer DC 3 zurück nach Nairobi und von dort mit einer Vickers Viscount der Condor via Frankfurt nach ZH Kloten zurück flogen.

Der Link zum Blog über die Serengeti: 
https://ernstblumenstein.wordpress.com/2012/10/16/mittwoch-17-oktober-2012/


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Gartenfreude…



Sonntags – Stimmung in Tägerig

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Das Träumen ist der Sonntag des Denkens

Henri-Frèdèric Amiel (1821-1881),
französisch-schweizerischer Philosoph, Essayist und Lyriker,

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Route du Vin



Wein ist von Wasser zusammengehaltenes Sonnenlicht, sinnierte einst Galileo.

France Elsass unsere Domaine Edelweiss-67

Wasser gab es diesen Sommer zur Genüge, das Sonnenlicht aber fehlte. Schlechte Aussichten also für einen guten ‘Tropfen’.

Ich bin froh, dass ich mit diesem Weingut nichts zu tun habe. Ernst


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Südfrankreich, Petite-Camargue.



Sonntagmorgen im Weiler Franquevaux

Début du Festival de Bandido

Franquevaux 1994 Südfrankreich

Ich wünsche euch eine gute Zeit. Ernst

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Reiseerinnerungen aus Israel…



Jerusalem ist ein Gemisch aus Vergangenheit und Gegenwart, ein Mischmasch aus allen Herrenländern, eine Metropole also, die dem Juden- und Christentum wie auch dem Islam heilig ist.

Mit Kumpel Pit streifte ich 1965 auf dem weitläufigen Gelände der Hebräischen Universität herum.

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Die Botschaft an dieser Mauer – ein Mysterium.

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Wir staunten über den großen Campus mit den modernen Bauten auf dem geschichtsträchtigem Skopusberg.

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Die Universität-Bibliothek, das Wolffsohn-Memorial.

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Was sollte diese stilisierte Schreibfeder am Gebäude wohl bedeuten?

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War es allenfalls ein Hinweis auf ein Institut für Sprache, Literatur oder Denker?

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Auf diesem Terrain wurde 1918 der Grundstein für die Gründung der Universität gelegt und 1925 mit drei Fakultäten eröffnet.

Ich wünsche euch einen schönen Sommer. Ernst

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Eine kleine Gartengeschichte …



Wer kennt diese ‘Hummel’ ?

Holzbiene im Anflug an die Mohnblüte Sarah - Kopie
Foto: Sarah

Ich habe im Frühling in meinem Garten oft eine grosse schwarzblaue ‘Hummel’ beobachtet und wunderte mich stets, wie wendig sie einem Kolibri ähnlich Blüten um Blüten nach Nektar und Pollen absuchte. 

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Ende Mai entdeckte ich dann an der Innenwand eines Hochbeetes ein fingerdickes Loch und darunter einen Haufen Sägemehl. Irgend ein Insekt mit scharfen Zähnen musste hier eine Brutstätte gebaut haben.

z Nestbau der Holzbiene

Ich zeigte diese ‘Baustelle’ meiner zufällig anwesenden Tochter. Sie sagte, das sei das Werk einer Holzbiene.

Blaue Holzbiene - Foto: Klaus Schmidt
Foto: Klaus Schmidt / pixelio.de

Die Blaue Holzbiene (Xylocopa violacea)
ist eine von drei Arten, 20 bis 28 Millimeter lang und mit ihren schwarzblau schimmernden Flügeln die größte und auffälligste Wildbiene in der Schweiz. Holzbienen fliegen von März bis September, überwintern in geschützten Verstecken und gelten als gefährdet.

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Ende April trifft sich die Art zur Paarung, lebt aber solitär und ist standorttreu. Sie nagt eine Brutröhre ins morsche Holz. Dabei werden die Brutzellen durch dünne Wände aus mit Speichel verklebtem Sägemehl getrennt und mit einer wasserdichten Substanz abgedichtet.

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Foto: angieconscious / pixelio.de

Das Weibchen legt in jede Zelle ein Ei sowie Nahrung aus einem Pollen- und Nektarsekret. Die Larven fressen die Nahrung, verpuppen sich und schlüpfen bereits im Sommer als ausgewachsene Bienen.

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Foto: luise / pixelio.de

Holzbienen stammen ursprünglich aus Südeuropa. Sie brauchen Wärme, naturbelassene Gärten mit einer artenreichen Flora sowie Totholzvorkommen. Offensichtlich sagt ihnen mein Garten als Lebensraum zu. Das freut mich sehr.

Ich wünsche euch einen schönen Sommer. Ernst

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Iris Zeit


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Verbundenheit 

Erinnerungen an meine Eltern
erzählen Geschichten aus einer Zeit,
die es nicht mehr gibt, die ich aber bewahre.

Ihre Iris, die ich im verwaisten Garten ausgrub
und nun bei mir leben und blühen,
sind Symbol unserer Verbundenheit.

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Text: eb.  Fotos: sarah, eb.

Hebet’s guet ond a feini Zit.  Ernst

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Vom Apfelbaum singt eine Kohlmeise …


z Gravensteiner Baum im Bungert

z Blüten letzte Aprilwoche
z Apfelbaumblüten
z Blüten Ende April

Ein laues Lüftchen säuselt durch Apfelblüten,
von Farbpaletten sprenkeln Tupfer
auf deine innere Leinwand,
der Frühling schwingst seinen Pinsel.

© Ursula Schachschneider (*1957), Malerin,
Illustratorin, Autorin, Aphoristikerin.

z Bluescht Ende April
z Apfelblüten
z Blüten

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