Fernweh…


 

Ohne Worte.

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Kunst im Kreisel Hornussen AG


 

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Ist es eine Drohne, eine Arbeiterin oder gar eine Königin, die ich auf dem Weg über den Bözberg nach Rheinfelden im Kreisel ausgangs Hornussen sah?

z 1a neu Hornussen. P1000652

Königinnen bauen ihr Nest im Mai und versorgen ihre Brut, bis die Arbeiterinnen schlüpfen und ihnen die Arbeit abnehmen. Dann widmen sie sich ganz der Eiablage.

2a neu Hornussen. P1000661

Im August schlüpfen die Männchen und im September die Königinnen. Die Männchen bekämpfen sich gegenseitig, wer die Königinnen begatten kann. Nachher sterben sie ab.

z 3a Hornisse Hornussen. P1000666

Spätestens beim ersten Nachtfrost geht das Volk zugrunde, nur die befruchteten Königinnen überwintern und gründen im Frühjahr ein neues Volk.

neu Hornussen. P1000669

Kürzlich beobachtete ich eine Arbeiterin, wie sie eine grosse Schwebfliege auf einer Blüte anpeilte, diese packte und mit ihr wegflog. Was für eine unverhoffte Beobachtung, was für ein Schauspiel!

WMC. Eig.Werk. Author Accipiter (R, Altenkamp, Berlin) Hornisse
WMC. Eig.Werk, Autor Accipiter (R. Altenkamp, Berlin)

Die Arbeiterinnen eines Volkes (bis 700 Tiere) können im Tag bis zu einem halben Kilo Insekten erbeuten, die sie zu einem Brei verarbeiten und ihren Larven verfüttern.

3 neu Hornussen. P1000658

Die Skulptur wurde vom einheimischen Künstler Daniel Schwarz aus Effingen geschaffen.
http://www.schwarz-ironart.ch/portrait/

Ich wünsche allen Leser/innen einen frohen Sommer ohne Bienen-, Wespen- oder Hornissenstiche.

Ernst 

 

Bei einem Problem mit diesen Nützlingen sollte man eine Organisation suchen, die in der Lage ist, ein Nest wenn nötig umzusiedeln. Die örtliche Feuerwehr kann das in der Regel nicht machen.

Mehr über Hornissen:
http://www.natuerlich-online.ch/fileadmin/Natuerlich/Archiv/2005/06-05/20-25%20hornissen.pdf

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Trekking im Nepal. (11)



Wir wanderten in einem Tag von Kathmandu (1356 m ü.M.) nach Nagarkot (2195 m ü.M.).

z Nur zur Information. Route nach Nagarkot stimmt so natürlich nicht.

Nagarkot liegt etwa 32 Km östlich der Hauptstadt und 14 km nordöstlich von Bhaktapur auf der Ostseite des Kathmandutals.

z unterwegs nach Nagarkot-109

z Blog Hauptstrasse Richtung Nagarkot-0194

Zu jener Zeit gab es auf dem Land nur Naturwege, es verkehrten weder Autos geschweige denn Busse.

z auf dem Weg  nach Nagarkot -95

ausserhalb Kathmandu-92

Schulzimmer oder Versammlungslokal?

z unterwegs nach Nagarkot Schule.-87

Diese Nepalesinnen sind barfuß mit Lasten unterwegs.

z Blog Ausserhalb Kathmandu barfüssige Lasten- trägerinnen-111

z ausserhalt Hauptstrasse nach  Nagarkot IMG-0191

z Blog ausserhalb Kathmandu 1965 IMG-0227

Auf unserer Wanderung trafen wir einfache, nette aber zurückhaltende Menschen, die in dieser faszinierenden Landschaft zuhause waren.

Eine Bäuerin erntet Reis oder Getreide.

z unterwegs Bauerin bei der Reis-o. Getreide- Verarbeitung IMG-0213

ausserhalb Kathmandu 1965 Bauernhaus IMG-0225

Weitere Eindrücke von unterwegs.

ausserhalb Kathmandu 1965 IMG-0228

ausserhalb IMG-0230

Nepal IMG-0085
Nepal 65 Richtg. Nagarkot IMG-0086

Nagarkot war damals schon ein Ausflugsziel, obwohl es außer einigen Privatunterkünften noch keine Infrastruktur für Touristen gab.

Der Ort bietet aber bei guter Sicht den besten Ausblick auf die atemberaubende Bergwelt der Sieben- und Achttausender.

ausserhalb Nagarkot Uebernachtung IMG-0099

Wir übernachteten auf dem Zeltplatz und hofften auf gutes Wetter, um am nächsten Morgen das Himalaja Panorama bewundern zu können. Unser ‘chief’ vom Campingplatz half uns beim Zelt aufstellen.

Nepali im Camp Nagarkot.  IMG-0226

Auch das Langtang Himal-Massiv mit dem Gipfel Lirung wäre sehr gut zu sehen gewesen, liegt es doch nur 40 km entfernt im Grenzgebiet zum Autonomen Tibet (VR China).

Eine Foto aus dem Netz vom Langtang Himal (7227 m ü. M.). 

Langtang Himal. WMC. Eig.Werk. Autor Bharat2
© WMC. Eigenes Werk. Autor Bharat2.

Leider war die Sicht und auch die Wetterprognose für die nächsten Tage schlecht, sodass wir uns entschlossen, nach Kathmandu zurück zukehren. 

Während ich hier die letzten Worte des Berichtes schreibe, fällt mir spontan Goethes Zitat ein:

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen”.

Ich bin dankbar, dass ich dieses einzigartige Land kennen lernen durfte und hoffe, dass euch der Reisebericht gefallen hat.

Ernst

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Reise in eine andere Zeit (10)


 

Kathmandu 1965

Vorbemerkung.
Die Stadt war in den 1960er Jahren Ziel eines Hippie Trails, der in unserem Falle auf dem Landweg von Istanbul über Teheran-Esfahan-Karachi-Lahore-Delhi-Varanasi nach Kathmandu führte. In den In den 1970ern war der Ort Ziel vieler Aussteiger aus westeuropäischen Ländern.

Da ich kein Tagebuch führte war es schwierig, die Fotos richtig einzuordnen. Bitte verzeiht mir deshalb allfällige Fehler. Im Netz fand ich manchmal Unterstützung für mein Erinnerungsvermögen. 

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Am Grenzort Birganj fragten wir (Kumpel Jean und ich) einen LKW-Fahrer, ob er nach Kathmandu fahre und uns allenfalls mitnehmen könnte. Er schaute uns an, nickte und gab uns zu verstehen, dass er um 20.00 Uhr wegfahre, unterwegs ein paar Stunden schlafe und anderntags so gegen elf Uhr in Kathmandu sein werde.

Birganj Grenze nach Kathmandu

Das passte, wir steckten ihm einige Rupien zu und bestätigten die Abmachung per Handschlag.  

Vor Mitternacht hielt der Truck an und der Fahrer verschwand in einem Haus an der Straße. Wir legten uns unters Vordach und krochen in unsere Schlafsäcke. Gegen fünf Uhr ging die Reise weiter.

z 65 Beatnik in Bagdaon  -100. - Copy - Copy

Für die 140 km lange Strecke von Birganj nach Kathmandu brauchten wir rund 9 Stunden.

Da ich in Kathmandu sehr wenig fotografierte, zeige ich euch auch qualitativ schlechtere Bilder und Dias in der Hoffnung, dass ihr einen Eindruck bekommt.

Kathmandu IMG-0197

Die Stadt hat sehr viele Tempel, Schreine und Heiligtümer, die vom Hinduismus und Buddhismus geprägt sind. Man munkelt etwa, dass es mehr Tempel und Schreine gebe als Wohnhäuser.

z Kathmandu Strassenszene IMG-0204 - Copy (2)

Mir fielen Passanten auf, wahrscheinlich Buddhisten, die an Gebetsmühlen drehten. Sie konnten so mit dieser einfachen Handlung ihr Karma anhäufen.

Was gab es wohl Neues zu erzählen?

z 65 Kathmandu IMG-0210

Die beiden Religionen bestimmen weitgehend das Leben der etwa 1 Million Einwohner. Zu meiner Zeit waren es geschätzt um die 90’000 Einw..

Menschen in den Straßen der Altstadt. 

 z Kathmandu IMG-0203

Die verwinkelten und belebten Gassen mit den altertümlichen Holzschnitzereien versetzten mich in eine noch fremdere Welt als die, die ich schon von Indien her kannte.

z Kathmandu 65 Holzverzierungen Tempel IMG-0211

Die kunstvollen Schnitzereien an Häusern, Fenstern und über Eingängen gefielen mir außerordentlich gut.

z Kathmandu Holzschnitzereien IMG-0209

Ich vermute, dass diese bemalten Schnitzereien zum Jaganath-Tempel gehören, der zu den ältesten Gebäuden zählt und berühmt ist für seine erotischen Schnitzereien.

z Kathmandu, Tempel mit Holzschnitzereien IMG-0215

z 65, Kathmandu Holzschnitzereien IMG-0212 (2)

z Kathmandu Holzschnitzereien an Tempel IMG-0216

Es gab auf den Straßen kein Verkehr, keine Autos, ich sah nur  dreirädrige Tuk-Tuk’s, vereinzelte Velos, Handkarren, Lastenträger und fliegende Händler.

z Blog Lastenträger Kathmandu

z 1965 Lastenträger IMG-0224 - Copy

z Kathmandu, mob.Strassenhändler unterwegs

 

Ich begegnete auch einem Unberührbaren. 

Khatmandu. Ein Unberührbarer, Heiliger IMG-0097

Die Dalits (Unberührbaren) gehörten nach den Brahmanen (Priester, 1. Kaste), den Chhestris (Krieger, 2. Kaste), den Rai, Gurung, Tmangs oder Libus (Arbeiter, 3. Kaste) der 4. und niedrigsten Kaste an.

Die Diskriminierung aufgrund der Kastenzugehörigkeit wurde 1963 gesetzlich verboten. Trotzdem hat das Kastendenken in ländlichen Gebieten heute noch einen Einfluss auf die Heirat, die Berufswahl und den sozialen Status der Menschen.  

Kumpels und Straßenkinder vor dem Restaurant, indem wir täglich über Mittag aßen. An der Tür die Chefin des Lokals.

Nepal Kathmandu, vor u.Beiz, rechts Beagers

In der Küche wurden feine asiatische Gerichte mit Suppe, Fleisch, Reis und Gemüse zubereitet. Besonders mochte ich die leckeren, mit Fleisch gefüllten tibetanischen Teigtaschen.

Bald folgte uns ein Trupp verwahrloster Kinder, die auf der Straße lebten, Abfall sammelten und bettelten. Da sie uns leid taten und wir ihnen helfen wollten, brachten wir ihnen immer Reste vom Essen mit. 

z Kathmandu Strassenkinder, Beagers IMG-0087

Wir wuschen und badeten jeweils in einem Bach außerhalb der Stadt und nahmen die vor Dreck strotzenden Kinder mit.

ausserhalb Kathmandu Wäsche  im Bergbac

Sie mussten sich schrubben und wir wuschen ihnen mehrmals mit Shampoo die verfilzten Haare, um sie von möglichst vielen Läusen zu befreien.

Außerdem mussten sie ihre schmutzigen Kleider waschen und an der Sonne trocknen.

Ernst

PS: Im nächsten Bericht werde ich euch über unser Trekking nach Nagarkot berichten. Der Ort war dafür bekannt, dass man bei schönem Wetter den Himalaya sehr gut bewundern konnte.

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Zur heutigen Überflussgesellschaft


 

Solche ‘Wüstenschiffe’ wie hier im Südosten von Esfahan (Iran) werden wahrscheinlich auch heute noch in der Steinwüste als sparsames Transportmittel gebraucht.

Iran Belutschistan nähe Esfahan Trampel 1-50 - Copy - Copy
 

Viele Menschen brauchen zum Baden
mehr Wasser
als ein Kamel zum Trinken.

Wenn Wasser knapp wird, wird man
die Kamele abschaffen müssen.


Puzicha Waltraud, (1925-2013)
deutsche Aphoristikerin.
Aus Quelle „Kurz belichtet, Klappe 1“

 

Ernst

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Alles neu machte der Mai im Gemüsegarten…


 

Anfangs April dachte ich über Hochbeete nach und sah mich in einem Baumarkt um. Meine Tochter gab mir dann den Tipp, anstelle der teuren Modelle günstige, gebrauchte SBB-Holzrahmen zu kaufen.

Der unbestellte Gemüsegarten anfangs April dieses Jahres.

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Da mein Nachbar im Bau Erfahrung hatte und ich wenn nötig auf seine Hilfe zählen konnte, entschloss ich mich die Beete selber zu bauen.

Bei einen Gärtner holte ich Rat, welche Materialien ich im unteren Bereich zum Füllen verwenden darf. Zwanzig SBB-Rahmen (120x80x40 cm) trafen dann am 12. April dieses Jahres ein.

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Bevor ich das Material zum Auffüllen bestellte, musste ich den m3-Bedarf an Erde und anderem Füllmaterial berechnen.

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Anfangs Mai begann ich zu arbeiten. Der Nachbar half mir, die Gitter zu schneiden und die Innenwände mit einer Plastikfolie auszukleiden.

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Für die unteren Rahmen verwendete ich Steine, Schnittholz, Grüngut, Holzschnitzeln usw. Den oberen Bereich füllte ich mit Kompost/Mist und feiner Erde auf.

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Am 11. Mai waren die ersten drei Hochbeete fertig. Voller Stolz pflanzte ich erste Salat-, Weißkabis-, Blumenkohl-, Randen- und Gurken-Setzlinge an. 

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Das Wetter spielte mit und so kam täglich ein weiteres Hochbeet dazu. Das sah dann Mitte Mai etwa so aus.

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© Franz. Herzlichen Dank für die Drohnen-Aufnahmen.

Am 24. Mai waren alle neun Hochbeete fertig gestellt.

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Der Gemüsegarten vor 10 Tagen.

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Jetzt bin ich am Ernten und ihr wisst nun, warum ich in der letzten Zeit selten bei euch auf Besuch war.

Wer einen Tipp über den Bau von Hochbeeten braucht, kann sich vertrauensvoll an mich wenden. Zwinkerndes Smiley Ernst

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Gartenglück einmal anders…


 

In einem Hochbeet des Gemüsegartens fand ich vor einiger Zeit am Fenchelkraut wunderschöne Raupen des Schwalbenschwanz Schmetterlings.

 

P1030899. Papier voll. kleiner als erstes Bild

 

Schmetterling J. Mathis 12 Schwalbenschwanz (3)

©
Joe Mathis, Rottenschwil AG

 

“Ein schönes Buch ist wie ein Schmetterling!
Leicht liegt es in der Hand,
entführt uns von einer Blüte zur nächsten
und lässt den Himmel ahnen…”

Laotse (*604 – ღ531 v. Chr.)

 

Alles über diesen Schmetterling :
http://www.homepage.hispeed.ch/tobler-deck/Verpuppung.html

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